Weiterer Kampfmittelfund an der Anna-Ebert-Brücke

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Weiterer Kampfmittelfund an der Anna-Ebert-Brücke - Keine Gefahr für die Bevölkerung

An der Anna-Ebert-Brücke hat es in der Nacht zum 19. September einen weiteren Kampfmittelfund gegeben. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat nach dem TNT-Fund in der vergangenen Woche aus einem weiteren Hohlraum unter der Brücke erneut rund 50 Kilogramm Sprengstoff gesichert. Nach Aussagen der Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes ging von dem Fund aufgrund der Lagersituation zu keiner Zeit eine Gefahr aus!

Anna-Ebert-Brücke Bruno Timme

Der Sprengstoff – fast ausschließlich Trinitrotoluol (TNT) – sowie Erde, Sand und Schutt mit Sprengstoffanhaftungen wurden abtransportiert. Auch dieser Fund stammt mit sehr großer Wahrscheinlichkeit aus dem 2. Weltkrieg.

Weil es am Bauwerk eine weitere Verdachtsstelle gibt, ist die Anna-Ebert-Brücke in der Nacht vom Donnerstag zum Freitag dieser Woche, von 23.15 bis 4.15 Uhr, erneut für den gesamten Verkehr voll gesperrt.

Der Kfz-Verkehr wird über den Nordbrückenzug umgeleitet. Fußgänger und Radfahrer können ebenfalls den Nordbrückenzug oder die Brücke am Cracauer Wasserfall als Umleitung nutzen.

Nach Aussage des Kampfmittelbeseitigungsdienstes besteht weiterhin keine Gefahr für die Bevölkerung! Mit Ausnahme der genannten Zeit kann die Alte Elbe auf der Anna-Ebert-Brücke sicher überquert werden. Die Baustelle wird bewacht.

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