Statische Sicherung der Anna-Ebert-Brücke

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Statische Sicherung der Anna-Ebert-Brücke - Beginn der 1. Bauphase am 18. Juli

Seit dem 18. Juli hat die statische Sicherung der Anna-Ebert-Brücke begonnen. Das 3. und 4. westliche Gewölbe des Bauwerks sowie die drei angrenzenden Pfeiler müssen instandgesetzt werden. Die erste Bauphase soll voraussichtlich bis zum 16. Dezember 2016 dauern.
Anna-Ebert-Brücke bei Niedrigwasser am 12.Mai 2014
Grund für die Bauarbeiten ist der kritische Zustand der unter Denkmalschutz stehenden Anna-Ebert-Brücke. Das Hochwasser von 2013 hatte schwere Schäden am Tragwerk hinterlassen. Der bauliche Zustand der Gewölbe 3 und 4 ist so schlecht, dass ohne eine Schadensbeseitigung in kurzer Zeit eine permanente Vollsperrung nicht mehr abzuwenden wäre. Das muss unbedingt vermieden werden, da die Anna-Ebert-Brücke bis zur Fertigstellung des neuen Strombrückenzuges als Behelfsbrücke genutzt werden muss.
 
Geplant sind für die fünfmonatige Bauzeit an den Gewölben und Unterbauten die Reinigung der Oberfläche, eine Fugenerneuerung, der partielle Austausch schadhafter Stellen bzw. der Ersatz fehlender/beschädigter Steine sowie eine Rasterinjektion, d. h. tieferliegende Hohlräume in den Pfeilern und Gewölben werden mit Zement aufgefüllt. Darüber hinaus werden die längsgerissenen Gewölbe stabilisiert.
 
Die zudem notwendige Erneuerung der schadhaften Sockel zieht den Austausch von Masten mit der daran befindlichen Straßenbeleuchtungs- und Fahrleitungsanlage nach sich. Im Zusammenhang mit diesen Arbeiten sind Einschränkungen des Verkehrs unvermeidbar. Die hierfür erforderlichen Sperrungen sollen jedoch in verkehrsarmen Zeiten, wie z. B. nachts und/ oder am Wochenende, stattfinden.
 
Aufgrund der hohen Verkehrsbedeutung der Anna-Ebert-Brücke sollen die Arbeiten sowohl in der ersten Bauphase als auch in der für nächstes Jahr geplanten zweiten Bauphase weitestgehend unter Aufrechterhaltung des Verkehrs erfolgen. Voraussichtlich von März bis Dezember 2017 werden dann die verbleibenden und zum Teil im Flussbett der Alten Elbe befindlichen neun Gewölbe mit deren Pfeilern sowie die Widerlager instandgesetzt.

Hintergrund

Die aus dem Jahre 1882 stammende Anna-Ebert-Brücke ist nach Angaben des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie die wertvollste Brücke des Landes Sachsen-Anhalt in dieser Bauart. Sie unterliegt daher als technisches Denkmal einem besonderen Schutz.
 
Bereits seit dem 20. Juli 2015 ist die Brücke für den Schwerverkehr gesperrt. Nur noch Kraftfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von maximal 7,5 Tonnen dürfen die Brücke befahren. Für Straßenbahnen herrscht seitdem ein Begegnungsverbot auf dem Bauwerk. Zudem dürfen sie die Brücke nur mit einer exakt gleichbleibenden Geschwindigkeit von maximal 10 km/h überqueren.

 

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