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OB und Landeshauptstadt danken Domprediger Giselher Quast für sein herausragendes Engagement

Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper und die Landeshauptstadt Magdeburg bedanken sich bei Giselher Quast für 37 Jahre als Domprediger. Aufgrund seines herausragenden Engagements hat der Geistliche sowohl die Historie des Domes als auch die Geschichte und Geschicke der Stadt nachhaltig geprägt. Im Rahmen einer Festveranstaltung wurde er heute im Magdeburger Dom offiziell in den Ruhestand verabschiedet.
Domprediger Giselher Quast
Domprediger Giselher Quast
„Ich danke Giselher Quast ganz herzlich für seine aktive Zeit in der Domgemeinde und damit für die zahlreichen und bedeutenden Verdienste für die Landeshauptstadt. In all den Jahren hat er unsere Stadt bereichert und sie noch lebens- und liebenswerter gemacht“, so Oberbürgermeister Dr. Trümper. „Seit 1979 hat sich der Domprediger für die Magdeburgerinnen und Magdeburg eingesetzt und mit viel Engagement für Frieden, Menschlichkeit, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung gestanden. Er versteht sich als Vermittler und Wegbereiter und verhilft leisen Stimmen, ihren Klang zu verstärken.“ 

Ganz besondere Bedeutung erlangte Quast im Zuge der Montagsdemonstrationen im Herbst 1989. Der Dom war zu dieser Zeit der einzige Ort, an dem sich die Magdeburgerinnen und Magdeburger treffen konnten, ohne innerhalb der Mauern eine Verhaftung zu befürchten. Viele Nichtchristen sind während der Montagsgebete an die offenen Mikrofone gegangen, teilten ihre Gedanken und erhoben ihre Stimmen.

Aber auch in den Jahren seit der Wende hat Giselher Quast vieles für und in Magdeburg angestoßen. Mit Friedensgebeten, der Christnacht am Heiligen Abend, der Nacht der Lichter oder auch durch Kooperationen mit Dritten bei Konzertangeboten wie den Domfestspielen und vielem mehr ist Giselher Quast zu einer festen Größe im kirchlichen und gesellschaftlichen Leben der Landeshauptstadt geworden.

„Giselher Quast ist zahlreiche Wege gegangen. Wege, die nun für künftige Generationen offenstehen. Wir werden mit Respekt und Anerkennung auf dieses Wirken, insbesondere in der Wendezeit zurückblicken, und auch in den Geschichtsbüchern wird der Domprediger für immer seinen Platz finden.“ So dankte der Oberbürgermeister dem Domprediger für seine langjährige Arbeit.

Giselher Quast wurde 1951 als fünftes Kind eines freikirchlichen Pastors in Dresden geboren. Als Fünfjähriger zog er mit seinen Eltern nach Magdeburg. Hier gehörte er 15 Jahre lang dem Domchor an und lernte dort auch seine Frau kennen. Quast studierte Theologie am Kirchlichen Oberseminar in Naumburg. Nach seinem Vikariat von 1975 bis 1977 in Magdeburg und seiner ersten Pfarrstelle bis 1979 in Eilenburg bei Leipzig wurde er 1979 zum Domprediger an den Magdeburger Dom berufen.
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