Ideenwettbewerb zur Beschäftigungsförderung

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Ideenwettbewerb zur Beschäftigungsförderung von Langzeitarbeitslosen und Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen - Maximal 1,2 Mio. € ESF-Fördermittel stehen bereit/Infoveranstaltung am 14.06.16

Projekte, die der beruflichen Integration von Personen mit besonderen Vermittlungshemmnissen dienen, sollen eine Förderung durch das Land aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds erhalten. Dabei sollen in Magdeburg zwei Projekte für langzeitarbeitslose Frauen und Männer und ein Projekt für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen entstehen. Jedes Projekt kann für einen Durchführungszeitraum von 24 Monaten jeweils ein Fördervolumen in Höhe von maximal 400.000 Euro beantragen. Im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens ruft die Landeshauptstadt nun interessierte Träger auf, sich mit Projektvorschlägen zu beteiligen.
Anträge Foto: Marco2811 Fotolia.com
Bis zum 27. Juni 2016 haben Träger die Möglichkeit, ihre Interessensbekundungen einzureichen. Die dafür notwendigen Unterlagen sind auf der Homepage der Landeshauptstadt Magdeburg zur Regionalen Koordination unter dem Unterpunkt Aktive Eingliederung bereitgestellt. Es wird gebeten, diese vollständig ausgefüllt und fristgerecht einzusenden. Ein Regionaler Arbeitskreis entscheidet nach Ende der Bewerbungsfrist und nach einem einheitlichen Bewertungsschema über die Förderfähigkeit der Projektvorschläge. Als Beginn der Projektarbeit wird der 1. Oktober 2016 angestrebt.

Um weitere Hinweise zum Interessenbekundungsverfahren zu erhalten, findet am 14. Juni 2016 um 9.00 Uhr im Hansesaal des Alten Rathauses eine Trägerinformationsveranstaltung statt. Neben Auskünften bezüglich einzureichender Unterlagen, dem zeitlichen Ablauf sowie den Bewertungskriterien besteht die Gelegenheit, eigene Fragen zu stellen. Anmeldungen sind bei der Regionalen Koordinatorin, Kerstin Böck, unter den unten aufgeführten Kontaktdaten möglich.

In der Förderrichtlinie des Ministeriums für Arbeit und Soziales heißt es: „Ziel ist, durch längerfristige individuelle lösungsorientierte Integrationsbegleitung der Betroffenen bessere Integrationsfortschritte zu erzielen und schließlich ihre berufliche Integration in den ersten Arbeitsmarkt oder in Ausbildung zu erreichen und zu festigen.“ Ein auf den Einzelnen zugeschnittener Methodenmix unter ganzheitlicher sozialpädagogischer Betreuung kann sowohl das psychische Wohlbefinden steigern als auch die persönlichen Handlungskompetenzen erweitern. So werden zum Beispiel Praktika angedacht, um auf den Berufsalltag vorzubereiten. Die individuelle Verweildauer der Teilnehmenden soll in der Regel zwölf Monate betragen. Vorausgesetzt wird unter anderem, dass sich die Menschen im Rechtskreis des SGB II befinden und mindestens 15 Wochenstunden im Projekt mitwirken.

Die Rechtsgrundlage für die Durchführung des Wettbewerbs und Umsetzung entsprechender Projekte ist die Richtlinie „Zielgruppen- und Beschäftigungsförderung“. Gemäß dieser sind die Personal- und Sachausgaben, die im Rahmen des Projektes entstehen, sowie eine Pauschale für indirekte Ausgaben in Höhe von 15 Prozent der direkten Personalausgaben zuwendungsfähig. Die Abrechnung erfolgt durch die Investitionsbank Sachsen-Anhalt als bewilligende Stelle.

Für Fragen zum Verfahren steht Kerstin Böck, die Regionale Koordinatorin der Landeshauptstadt Magdeburg, telefonisch unter 0391/ 540 3231 oder per Email unter kerstin.boeck@soz.magdeburg.de zur Verfügung.

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