Hyparschale

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Inhalt

Nutzung, derzeit
seit 1997 ungenutzte ehemalige Mehrzweckhalle

zulässige Nutzung
Das Gebäude (Hyparschale) steht unter Denkmalschutz.
Die Zulässigkeit eines Bauvorhabens ist nach § 35 BauGB zu beurteilen.
Der Flächennutzungsplan weist eine Gemeindebedarfsfläche mit der Zweckbestimmung
“Kulturellen Zwecken dienende Gebäude und Einrichtungen” aus.

Erschließung
Das Grundstück ist ortsüblich erschlossen. Die Hausanschlüsse müssen erneuert werden.

Vergabe
Das Grundstück wird zum Verkauf oder zur Bestellung eines Erbbaurechts angeboten.

Katasterdaten
Flur 141 Flurstücke 382/46, 381/46, 47/1 (tlw.)
Grundstücksgröße ca. 6500 m²

Lagebeschreibung

Das Grundstück liegt östlich des Stadtzentrums von Magdeburg im Stadtteil Werder (Stadtpark Rotehorn) an der Elbe.

Die Hyparschale wurde 1969 als Veranstaltungs- und Messehalle erbaut. Die Nutzfläche
beträgt 2.333 m². Die Halle ist seit 1991 ungenutzt und stark sanierungsbedürftig.
Aufgrund der Lage ist zeitweilig mit Beeinträchtigungen bei Hochwasser der Elbe zu rechnen.

Das Kauf- bzw. Erbbaugrundstück ist im Übersichtsplan rot schraffiert und mit einer Größe
von ca. 6.500 m² dargestellt. Eine Erweiterung des Flächenzuschnitts ist möglich.

Der zukünftige Investor ist baurechtlich verpflichtet, entsprechende Einstellplätze zu schaffen.
Bezüglich der Erschließungskosten, die entsprechend der erforderlichen Anschlussparameter
anfallen, wird eine Abstimmung mit den Versorgungsträgern empfohlen. In Abhängigkeit
vom Vorhaben können die Anschlusskosten beträchtlich sein. Zu sichernde Leitungen
(Trinkwasser, Gas) sind in der Anlage dargestellt.

Bauliche Details/Besonderheiten


Konstruktiver Aufbau
Die Hyparschale, mit einem quadratischen Grundriss von 48 m x 48 m, wird von vier Stück
hyperbolischen Paraboloidflächen in Stahlbeton überspannt. Die Einzelflächen sind so
angeordnet, dass die außenliegenden geraden Ränder eine stärkere Neigung aufweisen
als die innenliegenden Ränder. So ergibt sich bei den Hochpunkten ein Höhenmaß von 15
m ü. OF Fußboden, bei den Tiefpunkten von 5,50 m und in der Hallenmitte eine Höhe von
12 m.
Alle stark geneigten Außenränder sind durch Randversteifungen von veränderlicher Dicke
verstärkt und werden durch Stahlstützen U 30 stetig unterstützt. An den Tiefpunkten der
Dachkonstruktion laufen die Randversteifungen in einem schrägliegenden Stiel aus, der die
Schubkräfte aus der Schale in das Fundament weiterleitet. Zur Aufnahme senkrechter
Kräfte sind nur Pendelstützen (500/1000 mm groß) aus Stahlbeton angeordnet.
Der Horizontalschub auf die Fundamente wird durch vorgespannte Zuganker aufgenommen,
die zwei gegenüberliegende Tiefpunkte einer einzelnen Hyparschale verbinden. Die
Ausführung des Einbaues erfolgte in traditioneller Bauweise als Mauerwerk, wobei die
äußeren Ansichtsflächen (außer Nordseite) mit Klinker verkleidet wurden. Die Decken sind
aus Stahlbeton, 160 mm dick mit einem 20 mm dicken Ausgleichestrich. Die Fensterbrüstungen
sind ebenfalls in 240 mm dickem Mauerwerk ausgeführt und bilden gleichzeitig die
Außenwand der eingebauten Zu- und Abluftkanäle. Das sternförmig angeordnete Oberlicht
wurde mit Glasprismenbetonplatten eingedeckt. Als Verglasung der Außenwände ist eine
doppelschalige Verglasung mit Copilit-Profilglas verarbeitet worden. Die Hyparschale hat
einen Parkettfußboden, wobei ein Spielfeld in der Größe 40 m x 20 m mit einer
Schwingfußbodenkonstruktion unterlegt wurde.
Ansprechpartner für den baulichen Zustand der Hyparschale ist das Kommunale
Gebäudemanagement (Tel.: 0391/540 5501).

Gestalterischer Aufbau
Die Hyparschale setzt durch ihre eigenwillige Konstruktion einen besonderen Akzent für
das gesamte Ausstellungszentrum. Deshalb wurde bei der gestalterischen Lösung ganz
besonders auf die Sichtbarmachung der gesamten Konstruktion geachtet. Das Anziehen
der Schalenkonstruktion bis zu 15 m Höhe an den Hochpunkten und die im Achsabstand
von 1,67 m angeordneten senkrechten Stahlstützen geben der äußeren Ansichtsfläche
eine bewusst angewandte vertikale Betonung. Diese wird durch die Rippen der U-Glas-
Verglasung noch unterstrichen.

Bauplanungsrecht, Denkmalschutz
Die Art der baurechtlich zulässigen Nutzung des Areals Hyparschale wird maßgeblich
durch die Festsetzungen des Flächennutzungsplans, des Städtebaulichen Rahmenplans
Rotehorninsel 2006 und des Denkmalschutzes geprägt.

Der Flächennutzungsplan weist für den Standort eine Gemeinbedarfsfläche mit der
Zweckbestimmung „Kulturellen Zwecken dienende Gebäude und Einrichtungen“ aus. Die
Anlagen für kulturelle Zwecke sind eine Unterart der Gemeinbedarfseinrichtungen und
umfassen Theater, Museen, Konzerthallen, Programmkinos, aber auch Schulen und
Hochschulen (Lehrbetrieb) u.ä..

Der Städtebauliche Rahmenplan Rotehorninsel 2006 (Beschluss des Stadtrates Nr.:
1397-46(IV)07 vom 15.03.2007) formuliert folgende Ziele für die Entwicklung des
Stadthallenareals und der Hyparschale:

-   Erhalt der Hyparschale im Zusammenhang mit der Möglichkeit einen modernen
     Anbau einzuordnen
-   Entwicklung des Stadthallenareals nach denkmalpflegerischen Grundsätzen
-   Einordnung einer baumüberstandenen Stellplatzfläche für die Stadthalle und die
     Hyparschale (150 Stellplätze)

Die Entwicklungsziele aus dem Städtebaulichen Rahmenplan Rotehorninsel für den
Bereich Stadthallenensemble und Hyparschale wurden in den gartendenkmalpflegerischen
Rahmenplan Stadtpark Rotehorn (Stand November 2009) übernommen.

Sowohl die Hyparschale als auch die umgebenden Freiflächen sind als Kulturdenkmale
gemäß § 2 Abs. 2 Nr. 1 DenkmSchG LSA im Denkmalverzeichnis der Landeshauptstadt
Magdeburg ausgewiesen. Sie sind Bestandteil des Kulturdenkmals „Stadtpark Rotehorn“.
Geplante Nutzungen sind daher so zu gestalten, dass der gartendenkmalpflegerische
Gesamteindruck erhalten bzw. wieder hergestellt wird.

Baukostenzuschuss

Eine anteilige Beteiligung der Landeshauptstadt Magdeburg an der Sanierung des
Gebäudes ist vorgesehen. Die Landeshauptstadt Magdeburg zahlt an den
Käufer/Erbbaurechtsnehmer hierfür einen einmaligen Zuschuss zur Tragwerks- und
Fassadensanierung in Höhe von 1,7 Mio. Euro.

Fördermittel
Interessenten können über die Landeshauptstadt Magdeburg Fördermittel beim Ministerium
für Landesentwicklung und Verkehr Sachsen-Anhalt beantragen. Eingehende
Anträge werden geprüft und dem Stadtrat voraussichtlich im November 2016 zur
Beschlussfassung vorgelegt. Nach Beschlussfassung durch den Stadtrat erfolgt die Beantragung
beim Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr. Eine Gewähr für die Bewilligung
von Fördermitteln wird seitens der Landeshauptstadt Magdeburg nicht übernommen.

Gebote, Vorkaufsrecht, Kosten
Beim Kauf ist ein Gesamtkaufpreisangebot für den Grund und Boden inklusive der
Gebäude abzugeben.
Für die Bestellung eines Erbbaurechts ist ein Kaufpreisangebot für das Gebäude und ein
Gebot für die Zahlung eines jährlichen Erbbauzinses einzureichen.

Alle Kosten, die im Zusammenhang mit dem Abschluss und der Durchführung des
Vertrages stehen einschließlich der Vermessungskosten, hat der Erwerber/Erbbauberechtigte
zu tragen.

Die Umsetzung des Investionskonzepts wird mit einer Rückauflassungsvormerkung gesichert.
Der Zuschuss von 1,7 Millionen Euro wird im Grundbuch als Grundschuld eingetragen.
Außerdem erfolgt die Eintragung eines grundbuchlich gesicherten Vorkaufsrechts zu
Gunsten der Landeshauptstadt Magdeburg, welches bei Weiterverkauf geprüft wird.
Das Angebot der Landeshauptstadt Magdeburg erfolgt freibleibend nach Höchstgebot.
Die Verhandlungen werden vorbehaltlich der Zustimmung der städtischen Gremien
geführt.

Einzureichende Angebotsunterlagen
Jeder Bewerber hat im Rahmen seines Nutzungs-, Betreiber- und Finanzierungskonzepts
darzustellen, in welcher Höhe die Beteiligung mit öffentlichen Mitteln kalkuliert wird.
Die Vollständigkeit der Angebotsunterlagen ist Voraussetzung für die Beteiligung am Auswahlverfahren.

Übersichtskarte:
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