Startschuss für INABIS

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Startschuss für INABIS: 1,65 Mio. Euro für die Lebensverbesserung von sozial benachteiligten Magdeburgern - Sechs Projekte laufen bis 2018 überwiegend im Norden der Landeshauptstadt

Die Beigeordnete für Soziales, Jugend und Gesundheit, Simone Borris, hat am 10. Dezember gemeinsam mit den sechs Netzwerkpartnern offiziell das Projekt INABIS gestartet. INABIS steht für Integration, Nachhaltigkeit, Arbeit, Bildung, Imageförderung und Stärkung lokaler Ökonomie und wird durch die Stabsstelle Jugendhilfe-, Sozial- und Gesundheitsplanung der Landeshauptstadt Magdeburg koordiniert. Sechs Teilprojekte werden im Förderzeitraum Mai 2015 bis April 2018 umgesetzt.

Beratertag [Foto von SP-PIC - Fotolia]

 INABIS gehört zum BIWAQ-Programm, das vom Bundesumweltministerium aufgelegt wurde. In den Magdeburger Stadtteilen Kannenstieg, Neustädter See, Neustädter Feld, Südost und Neu Olvenstedt sollen mit den Fördermitteln die Chancen von benachteiligten Bewohnerinnen und Bewohnern ab 27 Jahren verbessert werden. Laut Zuwendungsbescheid vom 19. Oktober 2015 stehen mehr als 1,65 Millionen Euro von der EU und dem Bund zur Projektumsetzung zur Verfügung. Einzubringen sind u.a. aber auch ca. 130.000 Euro von den Trägern als Eigenmittel und ca. 27.500 Euro von der Landeshauptstadt.

 

Für die einzelnen Projekte sind sechs Netzwerkpartner verantwortlich. Das IMA Institut für Marktwirtschaft, das sich mit „Int im Quartier" beteiligt, der Neue Wege e.V. mit seinem Nachbarschaftszentrum, der ABV Ausbildungsverbund der Wirtschaftsregion Braunschweig/Magdeburg e. V. mit seinem Projekt „AliMa Alleinerziehende in Magdeburg", die BBI Bildungs- und Beratungsinstitut GmbH mit „IntEx", der Internationale Bund Mitte mit dem „Saftladen" und die Soziale Stadt und Land Entwicklungsgesellschaft mbH mit dem Projekt „Na-Le-Wo".

Die geplanten 750 Teilnehmenden der INABIS-Projekte werden ihren Bedürfnissen entsprechend konkret gefördert. So macht das Projekt „Int im Quartier" Angebote zur Integration durch Bildung und baut dazu ein Beratungscenter zur umfangreichen Information der Möglichkeiten (Bildung, Kultur, Gemeinwesenarbeit) im Quartier in Magdeburg-Südost auf. In mehreren Projekten sollen auch Unternehmen akquiriert werden, die den Teilnehmern ermöglichen, den Weg zurück in den Arbeitsmarkt zu finden – sei es als Arbeitnehmer oder später als Existenzgründer. Alleinerziehende und deren Chancenverbesserung stehen im Mittelpunkt des Projektes „AliMa"; der „Saftladen" soll in Magdeburg-Nord ein Ort sein, an dem den Teilnehmern geholfen wird, Suchtverhalten entgegenzuwirken bzw. Suchtgefährdungen zu mindern sowie Schlüsselqualifikationen wiederzuerlangen.

INABIS richtet sich gleichermaßen an Frauen und Männer, an Langzeitarbeitslose sowie an Quartiersbewohner mit Migrationshintergrund.

Hintergrund

BIWAQ verbessert mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Bundesumweltministeriums die Chancen von Bewohnerinnen und Bewohnern in benachteiligten Stadtteilen. Das Programm fördert Projekte zur Integration in Arbeit und zur Stärkung der lokalen Ökonomie.

Seit 2008 legt BIWAQ als Partnerprogramm des Städtebauförderungsprogramms „Soziale Stadt“ den Schwerpunkt bewusst auf benachteiligte Stadt- und Ortsteile. So verknüpft BIWAQ quartiersbezogen lokale Bildungs-, Wirtschafts- und Arbeitsmarktprojekte mit städtebaulichen Maßnahmen. Mit dieser Sozialraumorientierung erreicht die Unterstützung die Menschen, die sie benötigen. Die Projekte entwickeln wirksame Instrumente für die konkreten Bedürfnisse in den Soziale-Stadt-Gebieten. Sie sind verknüpft mit städtebaulichen Investitionen und kooperieren eng mit den Partnern vor Ort – zum Beispiel dem Quartiersmanagement, lokalen Vereinen oder Akteuren der Wirtschaftsförderung.

Aus dem Europäischen Sozialfonds stehen für BIWAQ in der gesamten Förderperiode 2014-2020 bis zu 90 Millionen Euro bereit. Dazu kommen bis zu rund 65 Millionen Euro aus dem Haushalt des Bundesministeriums. In der Förderperiode sind zwei Förderrunden geplant, eine erste 2015-2018 und eine zweite 2019-2022.

Schon im Zeitraum 2008-2015 (EU-Förderperiode 2007-2013) wurden in zwei Förderrunden bis zu 184 Millionen Euro bereitgestellt, rund 124 Millionen Euro aus dem ESF und etwa 60 Millionen Euro Bundesmittel. Diese bisherige Förderung kam mehr als 220 arbeitsmarktpolitischen, mehrjährigen Projekten in etwa 200 Gebieten der Sozialen Stadt zugute. Insgesamt gab es etwa 60.000 Teilnehmende, davon 43 Prozent mit Migrationshintergrund.

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