Zum Domfelsen
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Nutzung, derzeit
Stellplatzvermietung

zulässige Nutzung
Mischgebiet, 3-4 geschossig, 5. Geschoss als Staffelgeschoss möglich
B-Plan Nr. 242-1A 3. Änderung (Beurteilung der Bebaubarkeit nach § 33 BauGB)

Erschließung

Das Grundstück ist ortsüblich erschlossen.

Denkmalschutz
archäologisches Flächendenkmal

Katasterdaten
Flur                             142
Flurstück                10042
Verkaufsgröße        1.087 m²

Lagebeschreibung

Das Grundstück liegt im Stadtteil Altstadt, im südlichen Stadtzentrum, an der Elbe,
im ehemaligen Elbebahnhof.

Erreichbarkeit

Straßenbahnlinien                      2, 9 und 10 ca. 450 m
Stadtmitte/Alter Markt               ca. 1,8 km
Anbindung Magdeburger Ring    ca. 3 km

Grundstücksbeschreibung/Bauliche Details/Besonderheiten

Das Grundstück Zum Domfelsen befindet sich im südlichen Stadtzentrum der Landeshauptstadt Magdeburg nahe der Hauptverkehrsstraße „Schleinufer“. Es liegt im Geltungsbereich des rechtsverbindlichen Bebauungsplanes Nr. 242-1 „Elbebahnhof/südliches Stadtzentrum“ Teilbereich A, dessen 1. Änderung sowie im Geltungsbereich der in Aufstellung befindlichen 3. Änderung des B-Planes Nr. 242.1 „Elbebahnhof/südliches Stadtzentrum“ Teilbereich A. Mit der Planreife nach § 33 BauGB ist entlang der Straße Zum Domfelsen (Baulinie) eine 3-4geschossige Bebauung mit einer Traufhöhe von 9-13 m in geschlossener Bauweise (GRZ 0,6, GFZ 1,2) planungsrechtlich zulässig. Ein 5. Geschoss ist als Staffelgeschoss möglich. Die Art der Nutzung ist als Mischgebiet gemäß § 6 BauNVO ausgewiesen. Durch die Festsetzung einer Baulinie im Bebauungsfeld besteht die Forderung nach einer straßenbegleitenden Bebauung an der Straße „Zum Domfelsen“.
Das Grundstück ist zur Zeit für die Nutzung von Stellplätzen vermietet. Der Besitzübergang nach Verkauf erfolgt mietfrei.

Auf dem nördlich angrenzenden Flurstück verläuft eine Fernwärmeleitung der Städtischen Werke Magdeburg GmbH & Co. KG, deren Schutzstreifen (jeweils 2 m außerhalb der Trassenaußenkante) zum Teil in das Verkaufsgrundstück reinragt (siehe Anlage) und grundbuchlich gesichert werden muss.

Es müssen weiterhin bauliche Lärmschutzmaßnahmen gemäß DIN 4109 „Schallschutz im Hochbau“ Abschnitt 5 „Schutz gegen Außenlärm“ nachgewiesen werden. Für Schlafzimmer und Kinderzimmer sind Schallschutzfenster mit Lüfter vorzusehen.

Das Kaufgrundstück ist Bestandteil des Areals des ehemaligen Elbebahnhofs, das als Altstandort im Sinne des § 2 Abs. 5 Nr. 2 des Bundes-Bodenschutzgesetzes (BBodSchG) vom 17. März 1998 in der derzeit geltenden Fassung im Altlastenkataster der Landeshauptstadt Magdeburg registriert ist.

Im Rahmen von durchgeführten Untersuchungen wurden Kontaminationen der Schutzgüter Boden und Grundwasser nachgewiesen. Der Standort „Elbebahnhof“ ist charakterisiert durch Auffüllungen des Geländes in unterschiedlicher Stärke. Das aufgebrachte Material ist durch Schadstoffkonzentrationen, insbesondere Schwermetalle und polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), gekennzeichnet. Im Bereich des Grundstückes erfolgte bisher keine Sondierung. Die Grundwassersituation des Elbebahnhofs ist von einer Kontamination mit leichtflüchtigen halogenierten Kohlenwasserstoffen (LHKW) gekennzeichnet. Das genannte Flurstück befindet sich nördlich der Kontaminationsquelle. Die Belastung des Grundwassers war im Rahmen der letzten Messungen rückgängig, im Bereich der Kontaminationsquelle lagen die Werte allerdings noch oberhalb des Maßnahmeschwellenwertbereiches der LAWA (Empfehlung der Länderarbeitsgemeinschaft Wasser für die Erkundung, Bewertung und Behandlung von Grundwasserschäden). In Abhängigkeit von der Folgenutzung können Maßnahmen der Gefahrenabwehr (z.B. Untersuchungen von Boden, Grundwasser) erforderlich werden.

Auf dem Grundstück befindet sich geschützter Baumbestand (Robinie). Für deren eventuell erforderliche Beseitigung ist beim Umweltamt eine Baumfällgenehmigung zu beantragen, die Ersatzpflanzungen auf dem eigenen Grundstück zur Folge haben können.

Alle Kosten, die im Zusammenhang mit dem Abschluss und der Durchführung des Kaufvertrages bzw. der Vergabe des Erbbaurechtes stehen, sind vom Erwerber/Erbbauberechtigten zu tragen.

Gebote:

Schriftliche Gebote (Kaufpreis bzw. Erbbauzins) sind in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift Kaufangebot und der Bezeichnung des Grundstücks bis zum 17.07.2015 an die

               Landeshauptstadt Magdeburg
               Der Oberbürgermeister
               Fachbereich Liegenschaftsservice
               Fachdienst Grundstücksmanagement
               39090 Magdeburg

zu richten.

Verfristet eingehende Angebote bleiben unberücksichtigt.

Das Angebot der Landeshauptstadt Magdeburg erfolgt freibleibend. Die Verhandlungen werden vorbehaltlich der Zustimmung der städtischen Gremien geführt.

Anlage: Leitungsplan
Zum Domfelsen Leitungsplan

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Stand: 20.08.2017 13:40 Uhr
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