Magdeburg regelt Open-Air-Saison 2016

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Magdeburg regelt Open-Air-Saison 2016 - Sogenannte seltene Störereignisse für dieses Jahr ausgewählt

Mit Beginn der Freiluftsaison hat die Landeshauptstadt Magdeburg 40 Open-Air-Veranstaltungen als sogenannte seltene Störereignisse bewertet. Diese Veranstaltungen dürfen nachts einen zulässigen Lärmpegel von 55 dB(A) haben. In der Stadt wurden elf Gebiete festgelegt, in denen die Störereignisse stattfinden können, darunter sind der Alte Markt, der Elbauenpark und die Aerosol-Arena in Rothensee.
Seebühne Elbauenpark
Unter den ausgewählten Veranstaltungen befinden sich neben eintägigen Terminen (Frühling am Fluss, Jazz-Festival, Ekmagadi) auch mehrtägige Termine, zum Beispiel das Stadtfest, das Kaiser-Otto-Fest, die Lümmelgaudi in Lemsdorf und das Love Music Festival 2016. In jedem festgelegten Stadtgebiet können zehn seltene Störereignisse im Jahr veranstaltet werden. Da das Kontingent in diesem Jahr nur im Stadtteil Rothensee vollständig ausgeschöpft wurde, können auch 2016 für alle mehrtägigen Veranstaltungen an den aufeinanderfolgenden Veranstaltungstagen Freitag, Samstag und Sonntag jeweils die 55 dB(A) in Anspruch genommen werden.
 
Für das Campusfest (Eröffnung der Studententage) wurde wie bereits in den vergangenen Jahren ausnahmsweise von den Vorgaben des Konzepts abgewichen. Die Veranstaltung findet an einem Mittwoch statt. Für diese Ausnahme sind jedoch nachvollziehbare Gründe vorhanden, zum einen sind viele Studenten am Wochenende nicht in Magdeburg, zum anderen ist das Campusfest fester Bestandteil der Magdeburger Studententage und somit auch zeitlich nicht verschiebbar.
 
Die Landeshauptstadt Magdeburg regelt die seltenen Störereignisse auf die Weise, dass Veranstaltungen mit einem Lärmpegel bis 55 dB(A) nur am Wochenende sowie im 14-tägigen Rhythmus in jeweils einem Einwirkungsgebiet stattfinden dürfen. Die Regelung basiert auf der Gefahrenabwehrverordnung über die Sperrzeit für Schank- und Speisewirtschaften sowie für öffentliche Vergnügungsstätten, die Ausnahmen zulässt.
 
Anhand der Erfahrungen der vergangenen Jahre werden einige Veranstaltungen noch nachträglich angemeldet. Probleme bei der Einordnung in den jetzt festgelegten Open-Air-Veranstaltungsplan sind dabei nicht zu erwarten.

 

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