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Präsentation Strombrückenzug auf GWA-Versammlung Werder

Die AG GWA Werder wird auf einer Versammlung über den aktuellen Planungsstand informiert
Karsten Eins erläutert die Planung
Dr. Berger, AG GWA Werder 

16.02.2015, 18.00 Uhr, Kegelanlage Lingnerstraße

Sitzung der AG GWA Werder (Gemeinwesensarbeit im Stadtteilzentrum)

Der Ersatzneubau des Strombrückenzuges tangiert mit seiner baulichen Umsetzung wesentliche Interessen und Bedürfnisse der Anwohner des Gemeinwesens des Stadtteiles Werder.

Es gehört zur Pflicht und Verantwortung der Projektleitung, alle öffentlichen Interessen und Forderungen in die Vorbereitung zum Planfeststellungsverfahren einfließen zu lassen.

Deshalb wurde die Einladung von der Projektleitung des Tiefbauamtes und des Stadtplanungsamtes und seiner Planungsbüros zur Freiflächenplanung dankend wahrgenommen.

Herr Eins, als Projektverantwortlicher des Bauvorhabens, gab mit seinem Vortrag Informationen zur technischen Lösung und verwies in diesem Zusammenhang auf die Internetseite unter www.magdeburg.de. und die darin aufgeführten Kontaktadressen und –personen.

Die Bedeutung des Strombrückenzuges stellt sich bei Extremereignissen wie dem Hochwasser 2013 dar. Die vorhandene Querung, insbesondere die Anna-Ebert-Brücke mit ihrem desolaten Bauzustand (Zustandsnote 3.8), führt dann zum Ausfall. Das bedeutet, dass 21.000 Kfz/Tag zusätzlich auf den Nordbrückenzug mit 46.000 Kfz/Tag entfallen. Andere Querungsmöglichkeiten im Großraum Magdeburg, außer BAB 2, stehen nicht zur Verfügung.

Mit dem Neuen Strombrückenzug wird dieser Gefahr entgegengewirkt, sie wird hochwassersicher und leistungsstark. Der geplante Querschnitt von ca. 27,00 m nimmt zwei Richtungsfahrbahnen, einen bahneigenen Gleiskörper für die Straßenbahn sowie beidseitig Geh- und Radbahnen auf.

Drei Haltestellen, Werder, Brückstraße und Schule Cracauer Straße sowie die Neugestaltung des Haumarktes (2,00 m Niveauanhebung) gehören zum Vorhaben.

Die Gestaltung der Verkehrsknotenpunkte basiert auf der Verkehrsprognose 2030.

Des Weiteren wurde der Zeitrahmen für die Instandhaltung der Anna-Ebert-Brücke 2016 sowie des Neubaus von April 2017 bis 2019 genannt. Der Hinweis auf eine verbleibende Hochwassergefährdung durch die „Kanonenbahn“ ist registriert und auf die Verkehrssicherungspflicht durch den Eigentümer und Privatinvestor verwiesen worden.

Die vorgestellte Flächenplanung ist als Vorplanung zu verstehen. Der Hinweis zur Gestaltung der Rampenneigungen wurde aufgenommen und im Rahmen der Planung auch durch den Behindertenbeirat geprüft.

Die Ausführungen sind durch die Anwesenden und den Vorstand des GWA positiv bewertet worden.

Weitere Informationen zu dieser und anderen Veranstaltungen und zur Arbeit der GWA Werder finden Sie auf der Internetseite der Arbeitsgruppe.

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