Green Cities - Green Industries (Unterzeichnung Magdeburger Protokoll)

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Konferenz „Green Cities – Green Industries“ – Magdeburger Protokoll unterzeichnet

Der Beigeordnete für Wirtschaft, Tourismus und regionale Zusammenarbeit, Rainer Nitsche, unterzeichnete heute gemeinsam mit elf weiteren Vertretern internationaler Stadtverwaltungen das „Magdeburger Protokoll“. Das Dokument ist eine freiwillige, verbindliche Absichtserklärung von internationalen Stadtverwaltungen, sich kontinuierlich über Planungen, Erfahrungen und neueste Erkenntnisse im Bereich der ökologischen Städteplanung auszutauschen. Das Protokoll wurde im Rahmen der zweitägigen (25. und 26.11.) Konferenz „Green Cities – Green Industries“ im Alten Rathaus unterschrieben.

Foto: Andreas Lander
© Andreas Lander 

Zu den Unterzeichnern des „Magdeburger Protokolls“ gehören neben Magdeburg die Städte Bala/Ankara (Türkei), Bangkok (Thailand), Harbin (China), Pathum Thani (Thailand), Saporoshje (Ukraine), Warschau (Polen), Wiener Neustadt (Österreich), Taipeh (Taiwan), La Pobla de Vallbona (Spanien), Tübingen (Deutschland) sowie Vertreter der Mongolei.

Mit der Städte- und Wirtschaftskonferenz „Green Cities – Green Industries” hat sich Magdeburg zum dritten Mal als kompetenter Gastgeber zu den globalen Themen Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit zukünftiger Stadtentwicklung präsentiert. 180 hochrangige Vertreter und Gäste aus Asien, Europa und den USA nutzten die Konferenz zum intensiven Austausch über innovative Technologien, Projekte und Standards, die das ökonomische und ökologische Agieren von Städten fördern.

Rainer Nitsche, Wirtschaftsbeigeordneter der Landeshauptstadt Magdeburg, ist erfreut, dass durch die Partnerschaften im Netzwerk „Green Cities“ bereits konkrete Projekte auf den Weg gebracht wurden, die erste Früchte tragen. So konnte die Stadt Saporoshje die Energiekosten für die Stadtverwaltung spürbar senken. Inspiriert wurde Oberbürgermeister Alexander Syn durch Besuche von Heizkraftwerken im vergangenen Jahr in Magdeburg.

Zum diesjährigen Themenschwerpunkt „Green Jobs“ verdeutlichte die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Kooperation mit der Otto-von-Guericke-Universität, dass in allen Ausbildungsbereichen ein konsequentes Umdenken erforderlich ist. Denn das sei die Basis für künftige grüne und smarte Städte. „Nicht nur Unternehmen agieren mehr und mehr nachhaltig, sie beginnen bereits in der Ausbildung mit der Einbindung von „Green Skills“ und schärfen Verantwortungsbewusstsein zukünftiger Fachkräfte“, so Rainer Nitsche.

Viel diskutiert wurden die Thesen von Dr. Ray Galvin von der Cambridge University. Er konstatierte, dass Energieeinsparung durch Dämmung sozialverträglich, ökonomisch und ökologisch gestaltet werden muss, um wirklich nachhaltig zu sein. Auf den Punkt brachte es Frau Prof. Dr.-Ing. Messari-Becker: „Auf der Suche nach energieeffizienten Lösungen darf die Lebensqualität nicht auf der Strecke bleiben. Momentan erleben wir einen regelrechten Dämmwahn.“

Dass man neben bewährten Methoden auch kreative neue Ansätze verfolgen kann, bestätigte der Beifall für Herrn Albe Zakes von TerraCycle, USA. Das einstige Start-up revolutioniert derzeit das Recycling weltweit und nimmt die Menschen dabei mit. Denn dies wurde in allen Diskussionen deutlich: nicht technologische Lösungen allein sind der Schlüssel für die Entwicklung smarter Städte, sondern Veränderung beginnt im Bewusstsein ihrer Einwohner. Dafür bedarf es einheitlicher verständlicher grüner Standards.

Die Ottostadt positioniert sich mit der Konferenz auf internationalem Terrain als aktiv und nachhaltig agierende Stadt und erweitert das internationale Netzwerk „Green Cities – Green Industries“ zukünftig auch online: www.greencities-magdeburg.com

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