Ehrenbürger Schlegell

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Adolf Georg Eduard von Schlegell*

 * Nach Aussage von Gerhard von Schlegell, Böblingen, lautete der Nachname ursprünglich „Schlegel“.

geb. 24. August 1793 in Zeitz, gest. 23. November (Dezember ?) 1869 in Erfurt,
 
General der Infanterie, Festungskommandant von Magdeburg, Generalleutnant.

S. entstammte einem militärisch geprägten Elternhaus. Der Vater Heinrich war Premierleutnant des kursächsischen Infanterieregiments Kurfürstin, die Mutter eine geb. von Troyff. Auch der Sohn schlug die Militärlaufbahn ein. Ab 1805 besuchte er die sächsische Ritterakademie zu Dresden. 1809 wurde er Fähnrich im sächsischen Infanterieregiment König. Im gleichen Jahr nahm er am Feldzug gegen Österreich teil, drei Jahre später als Sekondeleutnant am Feldzug in Russland. 1813 wurde er Premierleutnant im sächsischen Grenadierregiment und beteiligte sich am Feldzug 1813 bis 1815, wo er bei Ligny verwundet wurde. Ab Mai 1815 stand er in preußischen Diensten als Premierleutnant im 27. Infanterieregiment. 1824 wurde er dem 13. Infanterieregiment zugeordnet, ab 1829 war er Kompaniechef im 24. Infanterieregiment. Nach weiteren Stationen wurde er 1843 zum Oberstleutnant befördert. Drei Jahre später war er Oberst und Kommandeur des 15. Infanterieregiments. 1849 nahm er am Feldzug in Baden teil und wurde Kommandeur der 10. Infanteriebrigade. Im September 1851 erfolgten die Beförderung zum Generalmajor und die Ernennung zum Festungskommandanten von Magdeburg. Anlässlich seiner Ernennung zum Kommandeur der 8. Division ab 6. April 1854 und des damit verbundenen Fortgangs aus Magdeburg erhielt er 1854 das Ehrenbürgerrecht der Elbestadt. Bald darauf wurde er zum Generalleutnant befördert und vier Jahre später mit der Führung des VII. Armeekorps beauftragt. Anlässlich seines 50-jährigen Dienstjubiläums im April 1859 empfing er den Roten Adlerorden I. Klasse mit Schwertern am Ring in Brillanten. Im Januar 1860 nahm er seinen Abschied mit gesetzlicher Pension und dem Charakter als General der Infanterie. Er war zweimal verheiratet. Die 1824 in Münster geschlossene Ehe mit Henriette Ludowike Adolfine von Horn wurde 1832 geschieden. Die 2. Ehe ging er 1833 in Prenzlau mit Friederike Ottilie Wilhelmine Adolfine von der Lehe (1806-1885), Tochter eines Majors, ein.

Priesdorff, Kurt von (Hg.): Soldatisches Führertum, Bd. 6, Hamburg o. J. (1938). Das Lexikon gibt die Schreibweise Schlegel und als Sterbemonat Dezember an.; Stadtarchiv Magdeburg, Rep. A II B 27 spec. 5 Bd. 1; Rep. 184 L 3; ZA 160: Mitteilung v. Harald von Schlegell, Böblingen, v. 11.02.1991.
                                                                                                                           Maren Ballerstedt

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