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Friedrich Wilhelm von Jagow

geb. 8. September 1771 in Wolfshagen, Kreis Westprignitz, gest. 2. Dezember 1857 in Berlin,

Königlich preußischer General der Infanterie und Kommandierender General des IV. Armeekorps

J. entstammte einem alten altmärkischen Adelsgeschlecht und genoss seine schulische Bildung und Erziehung im Elternhaus. Mit 14 Jahren trat er in den Militärdienst ein. Bis 1806 gehörte er dem Infanterieregiment Prinz von Preußen (Nr. 18) an. Aufgrund seiner militärischen Begabung durfte er 1804 in Begleitung des Prinzen Louis Ferdinand von Preußen (1772-1806) an den großen Manövern der österreichischen Armee bei Prag teilnehmen. Er beteiligte sich am Feldzug von 1806, zeichnete sich in der Schlacht bei Auerstedt aus und geriet durch die Kapitulation von Prenzlau in Gefangenschaft, die durch Auswechslung nur kurze Zeit währte. 1807 wurde er Major beim Regiment Garde, 1809 Kommandeur des Garde-Jägerbataillons und zugleich Sous-Inspektor des ostpreußischen Jäger- und schlesischen Schützenbataillons. Als Brigadeführer beim II. Armekorps nahm er, bald zum Oberst befördert, an mehreren Schlachten des Befreiungskrieges teil, u. a.  an der Völkerschlacht bei Leipzig. Er rückte mit seinen Truppen in Frankreich ein. Im Feldzug von 1815 führte er eine Brigade beim I. Armeekorps. Ab 1818 war der nunmehrige Generalleutnant Kommandeur der 8. Division in Erfurt und ab 1821 Kommandierender General des IV. Armeekorps, zunächst interimistisch, ab 1825 endgültig. Zugleich erhielt er den Roten Adlerorden I. Klasse mit Eichenlaub. 1825 wurde der Sitz des Generalkommandos von Erfurt nach Magdeburg verlegt. Aufgrund der politischen Lage im Jahre 1830 erhielt J. den Befehl, mit seinen Truppen an den Rhein zu ziehen. 1832 wurde er zum General der Infanterie befördert und zum Chef des 26. Infanterieregiments ernannt. Wieder zurück in Magdeburg, empfing er ein Jahr später nach Abschluss der Truppenübungen im September 1833 aus den Händen des preußischen Königs den Hohen Orden vom Schwarzen Adler. Im Oktober 1834 vermählte J. sich mit Elisabeth Charlotte Sophie geb. von J. Anlässlich seines 50. Dienstjubiläums am 6. November 1835 erhielt er das Ehrenbürgerrecht der Stadt Magdeburg, nachdem ihm die Stadt Erfurt diese Auszeichnung bereits 1825 zuerkannt hatte. J. nahm sein Dienstjubiläum zum Anlass, beim König um den Abschied zu bitten. Er wurde ihm am 12. März 1836 gewährt. Über 21 Jahre lebte J., der auch Senior des Domkapitels zu Brandenburg war, im Ruhestand, bevor er in Berlin starb. Seine letzte Ruhestätte fand er in der Familiengruft in Krüden, Kreis Osterburg.

Priesdorff, Kurt von (Hg.): Soldatisches Führertum, Bd. 4, Hamburg o. J. (1937); Stadtarchiv Magdeburg, Rep. A II B 27 spec. 5 Bd. 1; Rep. 184 L 3; Rep. 13 A V 22; Magdeburgische Zeitung v. 04.12.1857; http://bmgs.info/Jagow_(Adelsgeschlecht).

Maren Ballerstedt

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