Ehrenbürger Ditfurth

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Wilhelm Heinrich Ludwig Carl Artur Freiherr von Ditfurth

geb. 29. Juni 1780 in Minden/Westfalen, gest. 20. August 1855 auf Gut Dankersen,
Kreis Rinteln/ Westfalen,

Preußischer Offizier

D.s Vater Georg von D. (1742-1815) war Herr auf Gut Dankersen, Kriegs- und Domänenrat, Landrat der Grafschaft Schaumburg, Sekondeleutnant a. D., die Mutter Johanna Maria Helene geb. von der Asseburg (1752-1793). D. begann seine militärische Laufbahn 1795 in Halberstadt im Infanterieregiment Herzog von Braunschweig. 1806 wurde er in der Schlacht bei Jena und Auerstedt schwer verwundet. 1808 kam er zum Regiment Garde. Zwei Jahre darauf heiratete er in Silligsdorf Florentine von Brederlow (1789-1870). Während der Befreiungskriege 1813 bis 1815 zeichnete sich der zum Major beförderte Offizier als Kommandeur eines Bataillons des 1. Garderegiments in verschiedenen Schlachten aus. 1815 übertrug ihm der König das Kommando über das 30. Infanterieregiment. Er führte das Regiment in mehreren Gefechten erfolgreich an. Er wurde Oberstleutnant und erhielt den Orden pour le mérite mit Eichenlaub. 1830 endete seine Tätigkeit als Kommandeur des 30. Infanterieregiments in der Rheinprovinz. Er wurde nun Kommandeur der 12., dann auf eigenen Wunsch der 16. Landwehrbrigade, um wieder in der Rheinprovinz wirken zu können. 1832 zum Generalmajor befördert, ernannte König Friedrich Wilhelm III. (1770-1840) D. im März 1838 zum Kommandeur der 7. Division in Magdeburg und interimistisch zum 1. Kommandanten von Magdeburg. Von der Funktion des 1. Kommandanten von Magdeburg wurde er am 30. Mai 1840 entbunden und im gleichen Jahr zum Generalleutnant befördert. Im Herbst 1844 ernannte ihn König Friedrich Wilhelm IV. (1795-1861) zum Kommandanten von Berlin und zum Chef der Landgendarmerie.  Als er aus Magdeburg fortging, zeichnete die Stadt ihn mit dem Ehrenbürgerrecht aus, da er während seines fast 7-jährigen hiesigen Wirkens eine wohlwollende Gesinnung gegenüber der Bürgerschaft gezeigt habe. Ein Jahr später feierte er sein 50-jähriges Dienstjubiläum und erhielt aus diesem Anlass den Roten Adlerorden I. Klasse mit Eichenlaub in Brillanten. Im Revolutionsjahr 1848 nahm er seinen Abschied und zog sich auf das Familiengut Dankersen zurück. Vier Jahre später wurde ihm der Charakter als General der Infanterie zuerkannt. Er starb auf dem Gut Dankersen und fand auch seine letzte Ruhestätte dort. Der Dichter und Schriftsteller Franz Wilhelm von D. (1801-1880), ein Forscher und Sammler auf dem Gebiet des deutschen Volksliedes, war sein Halbbruder. 1895 erschienen in Berlin unter dem Titel „Aus sturmbewegter Zeit“ Briefe aus dem Nachlass des Generals aus den Jahren 1810 bis 1815, herausgegeben von Hoimar von D. (1826-1902).   

Priesdorff, Kurt von (Hg.): Soldatisches Führertum, Bd. 5, Hamburg o. J. (1938); Stadtarchiv Magdeburg, Rep. A II B 27 spec. 5 Bd. 1; Rep. 184 L 3; http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_von_Dithfurth.

Maren Ballerstedt

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