Adelheidpreis 2015

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Arbeitsgruppe „Dialog der Generationen“ mit dem Adelheid-Preis 2015 gewürdigt

Ehrung für ehrenamtliches soziales Engagement: Arbeitsgruppe „Dialog der Generationen“ mit dem Adelheid-Preis 2015 gewürdigt

Die Arbeitsgruppe „Dialog der Generationen“ erhielt am 21. Februar 2016 im Rahmen eines Festaktes im Konzertsaal des Klosters „Unser Lieben Frauen“ für ihr langjähriges ehrenamtliches Wirken den Adelheid-Preis 2015. Damit würdigt das Preiskuratorium unter anderem das Engagement, den Dialog zwischen den Generationen in der Landeshauptstadt zu beleben sowie jüngere und ältere Menschen zusammenzubringen, um Verständnis und Solidarität zwischen verschiedenen Altersgruppen zu fördern. 

Adelheid-Preis 2015
Adelheid-Preis 2015

„Die aktiven Seniorinnen und Senioren unterstützen Kinder beim Lesenlernen, gestalten Stadtteilfeste mit, organisieren Stadtrundgänge und historische Schulstunden, übernehmen Patenschaften für ausländische Studierende und bringen sich in Veranstaltungen verschiedener Kooperationspartner ein“, würdigte Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper das Engagement der Geehrten. „Der Adelheid-Preis symbolisiert unseren Dank und zeigt unseren Respekt für das unermüdliche Wirken der Arbeitsgruppe.“ 

Mit dem Adelheid-Preis würdigt die Landeshauptstadt Magdeburg jährlich Personen oder Gruppen, die sich durch hervorragendes ehrenamtliches Engagement im sozialen Bereich auszeichnen. Erstmals wurde der Adelheid-Preis durch den Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Magdeburg, Dr. Lutz Trümper, im Jahr 2012 verliehen. 

Zum Kuratorium gehören die Beigeordnete für Soziales, Jugend und Gesundheit, Simone Borris, als Vorsitzende, Matthias Boxhorn von der CDU/FDP/BfM-Stadtratsfraktion, Birgit Bursee von der Arbeitsgruppe „Magdeburger Netzwerk für bürgerschaftliches Engagement“, Ehrenstadtrat Hans-Dieter Bromberg, der Vorstand der Stadtsparkasse Magdeburg Horst Eckert, Gabriele Haberland von der Kreisarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, der frühere Stadtrat Dr. Jürgen Hildebrand, die Vorsitzende des Gesundheits- und Sozialausschusses Kornelia Keune und Alfred Westphal von der Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen.

Namensgeberin für den Adelheid-Preis ist Kaiserin Adelheid (931 – 999), die zweite Ehefrau Ottos des Großen, die wegen ihres karitativen Wirkens und ihrer Mildtätigkeit bereits zu Lebzeiten vom Volk verehrt wurde. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert als finanzielle Unterstützung sozialer Projekte der Preisträger. Die Bekanntgabe der durch das Kuratorium zur Vergabe des Adelheid-Preises ermittelten Preisträger erfolgt jährlich am 16. Dezember anlässlich des Todestages der Kaiserin Adelheid im Jahr 999.

Jüngstes Beispiel, an Kaiserin Adelheid zu erinnern, ist der Beschluss des Stadtrates vom September vergangenen Jahres, zur Namensgebung des Rathausfoyers nach Adelheid. Seit kurzem heißt dieser repräsentative Bereich des Alten Rathauses Kaiserin-Adelheid-Foyer.

Adelheid-Preis 2015
Adelheid-Preis 2015
Adelheid-Preis 2015
Adelheid-Preis 2015
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Adelheid-Preis 2015
Adelheid-Preis 2015

Die Arbeitsgruppe „Dialog der Generationen“

Vereins „Seniorenvertretung Magdeburg e.V.“ die Arbeitsgruppe „Dialog der Generationen“. Im April 2014 hat die Freiwilligenagentur Magdeburg e.V. die Trägerschaft übernommen.

Im Zentrum aller ehrenamtlichen Aktivitäten der Arbeitsgruppe stand und steht immer das Bemühen, den Dialog zwischen den Generationen in der Landeshauptstadt Magdeburg zu beleben, Alt und Jung im gemeinsamen Tun zusammenzubringen, um Verständnis und Solidarität zwischen verschiedenen Altersgruppen zu fördern.

Seit dem Beginn hat Edeltraud Schochert die Leitung der rein ehrenamtlich tätigen Arbeitsgruppe, die im Laufe der Zeit zahlreiche Mitstreiter gewinnen und vielfältige Aktivitäten umsetzen konnte. Wertvolle Hilfe in der Projektorganisation erhielt die Arbeitsgruppe vom bundesweit tätigen Projektebüro „Dialog der Generationen“ im Pfefferwerk Berlin, so dass schnell Erfolge sichtbar wurden. Die engagierten Senioren haben sich stets neuen Herausforderungen gestellt und sind mit ihren Aufgaben gewachsen. Einige Projekte sind inzwischen sogar über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus bekannt und in verschiedener Form gewürdigt worden.

Aktuell hat die Arbeitsgruppe 51 Mitglieder und vier Ehrenmitglieder. Darüber hinaus werden 71 Familien bzw. Einzelpersonen begleitet, die Patenschaften für 92 ausländische Studierende übernommen haben. In der Arbeitsgruppe sind 21 Senioren als Vor- und Förderleser tätig. 20 Zeitzeugen berichten in Veranstaltungen und Lesungen über ihre Lebenserfahrungen. Rund 40 Vereine, Organisationen und Unternehmen unterstützen die Aktivitäten als Kooperationspartner.

Die Leiterin der Arbeitsgruppe, Edeltraud Schochert, ist telefonisch unter der Rufnummer 03 91/61 48 23 erreichbar. Träger der AG ist die Freiwilligenagentur Magdeburg in der Einsteinstraße 9, E-Mail: info@freiwilligenagentur-magdeburg.de, Tel. 03 91/5 49 58 40.

Projektaktivitäten

Die Tätigkeit der Arbeitsgruppe wird von thematischer Projektarbeit geprägt. Aus der Initiative Einzelner haben sich Projekte entwickelt, die zum Teil schon seit Jahren erfolgreich umgesetzt und stetig weiterentwickelt werden. Die ehrenamtlichen Projektverantwortlichen organisieren ihre Projekte eigenständig, mit viel Engagement und Verantwortungsbewusstsein. Sie begleiten andere Ehrenamtliche und motivieren Interessierte zum Mitmachen. 

Aktuell gibt es sieben etablierte Projekte:

  • Alte Spiele neu entdeckt – Hof- und Stegreifspiele für Kinder

Himmel oder Hölle, Dosen oder Kreisel, Murmeln oder Kreidenasen: Engagierte Senioren begeistern bei Stadtteil- oder Spielplatzfesten Kinder, Eltern und alle anderen Junggebliebenen für Hof- und Stegreifspiele aus früheren Jahren – eine Zeitreise, die jedes Kinderfest bereichert und Generationen verbindet. Seit 2004 gestalten die „Alten Spiele“ zahlreiche Feste mit, 40 bis 50 Einsätze in jedem Jahr.

Projektverantwortliche: Christa Raths (Tel.: 03 91/5 61 12 55)
 

  • Bücher öffnen Welten – mit ehrenamtlichen (Vor)Lese-Paten

Ehrenamtliche (Vor)Lese-Paten begeistern Kinder in Kindertagesstätten und Horten sowie in Grund- und Förderschulen für die Welt der Buchstaben und Bücher. Ganz individuell helfen sie beim Lesenlernen und entdecken Geschichten und Märchen. Die (Vor)Lese-Paten schenken Zeit und individuelle Aufmerksamkeit, hören zu und motivieren – damit die Welt der Bücher nicht verschlossen bleibt. Projektbeginn war 2013. Die aktuell 21 Vor- und Förderleser sind durchschnittlich zwei- bis dreimal pro Woche in zwei Kindertageseinrichtungen, sechs Grundschulen, zwei Förderschulen und oftmals auch im häuslichen Bereich tätig. Sie beteiligen sich am bundesweiten Deutschen Vorlesetag, gestalten Märchen- und Lesefeste und lesen auf dem Historischen Weihnachtsmarkt großen und kleinen Gästen vor.

Projektverantwortliche: Rosmarie Nothnagel (Tel. 03 91/6 21 83 23)

 

  • Man lernt niemals aus – Schüler/innen unterrichten Senior/innen

Dank der kompetenten Anleitung und Begleitung jugendlicher Medienexperten aus Magdeburger Schulen erlernen „Schüler" im Rentenalter den besseren Umgang mit Handy oder PC. So ganz nebenbei kommen die Generationen natürlich auch miteinander ins Gespräch – zu Schule, Politik, Alltag oder was sonst noch gerade interessant ist. Seit dem Projektbeginn 2005 wurden 56 Handykurse mit 559 Teilnehmern und 26 Computerkurse mit 270 Teilnehmer durchgeführt.

Projektverantwortliche: Helga Schell (Tel. 03 91/60 04 46)

 

  • Geschichte (n) entdecken – in der Heimatstadt Magdeburg

Ortskundige Senioren und Kinder im Vor- und Grundschulalter erkunden gemeinsam ihre Heimatstadt Magdeburg – auf Stadtrundgängen, bei Museumsbesuchen oder anderen thematischen Veranstaltungen. Die Älteren berichten von Orten und Erlebnissen ihrer Kindheit, die Jüngeren lernen Sehenswürdigkeiten kennen und entdecken große Geschichte ebenso wie kleine Geschichten. Seit 2001 wurden 665 Kinder in der historischen Megedeborch begleitet und zahlreiche Auftritte der Gesandten in den Sommerferien gestaltet. In Veranstaltungen wurden 263 Kinder auf den Erlebnistag in der Megedeborch vorbereitet, für 110 Kinder aus dritten Klassen und weitere Interessierte gab es verschiedene Stadtrundgänge. 160 Kindern wurde die Welt der Magdeburger Sagen vermittelt.

Projektverantwortliche: Heidemarie Köppert (Tel. 03 91/61 54 76) 

 

  • Aus der Schule geplaudert – und vom Leben erzählt

Während der historischen Schulstunden in der Schulgeschichtlichen Sammlung des Kulturhistorischen Museums berichten Senioren von Schulerlebnissen aus früheren Jahrzehnten und gestalten kreative Angebote. 95 thematisch unterschiedliche Veranstaltungen fanden seit dem Projektbeginn 2005 statt, davon 43 für Großeltern, Enkel und Familien. Aber auch in Altenpflegeheimen und Begegnungsstätten gibt es interessierte Zuhörer für Schulgeschichten und Lebenserinnerungen. So fanden inzwischen in Pflegeheimen und Begegnungsstätten 108 Lesungen aus drei Bänden vom „Buch der Erinnerungen“ statt, mit vielen persönlichen Geschichten und Begegnungen.

Projektverantwortliche: Ingrid Helbich (Tel. 01 76/61 53 50 24) und Edda Raschke (Tel. 03 91/5 41 34 99)

 

  • Willkommen in Magdeburg – Patenschaften für ausländische Studierende

Familien oder auch Einzelpersonen übernehmen eine Patenschaft für ausländische Studierende, indem sie kleine Hilfen für den Alltag in Deutschland bieten, beim Erlernen der deutschen Sprache unterstützen oder Tipps zu notwendigen Behördengängen geben. Sie lernen gegenseitig Kultur und Traditionen kennen, feiern gemeinsam Feste, und Fremdes wird zu Vertrautem. Das Projekt ist bereits 2002 gestartet. Gegenwärtig haben 71 Familien bzw. Einzelpersonen Patenschaften für 92 ausländische Studierende übernommen. Gemeinsame Veranstaltungen zum Beginn von Sommer- und Wintersemester, das Begegnungsfest der Polizeidirektion und Veranstaltungen der Interkulturellen Woche gehören ebenso zum Projektrahmen wie das Fest der Kulturen, das sommerliche Grillfest oder das traditionelle Plätzchenbacken zum ersten Advent.

Projektverantwortliche: Dr. Ute Kaden (Tel. 03 91/2 51 75 58) und Ingrid Helmecke (Tel. 03 91/2 53 54 89)

 

  • Ferienspaß für Jung und Alt – Großeltern, Enkel und Familien gemeinsam in Aktion

Regelmäßig organisieren engagierte Senioren Ferienangebote für die ganze Familie: Basteln und Lesen, Töpfern und Gestalten. Bei allen Aktivitäten für Großeltern, Eltern und Kinder stehen der Austausch zwischen den Generationen und die Freude an gemeinsamen Erlebnissen und Erfahrungen im Vordergrund. Im ersten Projektjahr 2000 fanden zwei Veranstaltungen statt. Inzwischen gab es 116 Angebote in Winter-, Oster-, Pfingst-, Sommer- und Herbstferien.

Projektverantwortliche: Marlies Koppmeier (Tel. 03 91/5 61 05 39)