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Unterbringung von Flüchtlingen

Zuständige Behörde


Unterbringung von Flüchtlingen

Allgemeines

Allgemeine Informationen

Das Land Sachsen-Anhalt hat im Runderlass des Ministeriums für Inneres und Sport vom 15.01.2013 (RdErl. des MI vom 15.01.2013 – 34.11-12235/2-24.10.1.4.3) die Unterbringung geregelt.
Mit diesen Leitlinien für die Unterbringung und soziale Betreuung von nicht dauerhaft aufenthaltsberechtigten Ausländern wurden Empfehlungen für die Unterbringung ausgesprochen. Die konkrete Ausgestaltung der Empfehlungen obliegt hierbei den Kommunen.


In Magdeburg basiert die Form der Unterbringung auf einem Grundsatzbeschluss (Drucksache DS0472/12). Ziel ist es danach, die Asylbewerberinnen und Asylbewerber unter Beachtung der gebotenen rechtlichen Möglichkeiten und Rahmenbedingungen dezentral unterzubringen. Die Unterbringung in der Landeshauptstadt Magdeburg soll demnach in einem "Drei-Stufen-Model" wie folgt umgesetzt werden:

Drei-Stufen-Modell

  • Stufe I: beinhaltet die Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünften. Die Stadt hält dafür Plätze in Gemeinschaftsunterkünften mit Betreuung
    in ausreichender und notwendiger Anzahl vor.
  • Stufe II: bedeutet Anmietung kommunalem Wohnraum. Hier erfolgt die Unterbringung in betreuten Wohngemeinschaften.
  • Stufe III: Die Unterbringung erfolgt durch Anmietung von Wohnraum mittels privatrechtlichen Mietvertrages durch die Betroffenen selbst.

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Unterkünfte

Unterkünfte

Aktuell werden in der Landeshauptstadt Magdeburg 12 Standorte der Unterbringungsstufen I und II betrieben.

Im gesamten Stadtgebiet sind diese wie folgt verteilt:

 

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Beratung und Betreuung

Beratung und Betreuung von Flüchtlingen

Aus Halberstadt werden die angekündigten Personen mit einem Bus zur Gemeinschaftsunterkunft gebracht und dort von den Betreuern in Empfang genommen.
Die Zimmer sind zur Aufnahme vorbereitet. Jeder wird durch die Sozialarbeiter in den Gemeinschaftsunterkünften individuell beraten, und es werden alle erforderlichen Anträge gestellt. In den ersten Wochen sind viele Gespräche notwendig, so dass jede aufgenommene Person alle erledigenden Wege kennt und auch die entsprechenden Behörden und Beratungsstellen aufsuchen kann.

Die Landeshauptstadt Magdeburg hat zur besseren Beratung und Betreuung von Flüchtlingen ein Betreuungskonzept erstellt, welches seit 2014 umgesetzt wird.  Die Beratung und Betreuung erfolgt anhand der individuellen persönlichen Lebenslage und der aktuellen Unterbringungsform der Stufen I bis III.

Beratung und Betreuung nach dem Stufensystem

  • Für die Stufe I (Gemeinschaftsunterkunft) stehen soziale Betreuer in dem Personalschlüssel 1:100 (1 Betreuer:100 Bewohnern) zur Verfügung. Diese Betreuer haben zum Großteil selbst Migrationshintergrund und sind mehrsprachig.Darauf wird bei dem Besetzungsverfahren geachtet.
  • Für die Stufe II (von der Kommune angemieteter Wohnraum) stehen Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter zur Verfügung, so dass
    auch die dezentrale Betreuung in den Wohnungen gesichert ist.
  • Für die Stufe III (eigenständige Mietverträge der Bewohner) wird die Betreuung durch die Sozialarbeiter der Migrationsberatungsstellen/Jugendmigrationsberatungsstellen  übernommen, speziell dazu ist mit dem Caritasverband des Bistums Magdeburg e.V. ein Vertrag mit der Landeshauptstadt Magdeburg abgeschlossen.

Die Beratungs- und Betreuungsangebote unterstützen die Ausländer dabei, sich in der für sie fremden Umgebung und Kultur zu orientieren. Ziel ist die Eigenständigkeit.

Da die Wohnraumversorgung von Familien spätestens nach etwa sechs Monaten erfolgt, werden sie von Anfang an bei der Vorbereitung auf das selbständige Leben in einer Wohnung unterstützt.
Das geschieht durch regelmäßige Besuche zur Lösung persönlicher Probleme schulischer, gesundheitlicher, familiärer Art.

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Gesetze

Gestzliche Grundlagen

Als Arbeitsgundlage zur Leistungsgewährung und Unterbringung von Flüchtlingen dienen mehrer bundes- und landesrechtliche Vorschrift, als auch durch die Kommune erlassenen Regelungen:
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BürgerService

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