otto radelt - magdeburg radelnd erobern - Route 10

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Behördennummer 115115 (Hotline)

Telefon 0391 540-5424
Fax 0391 540-5292
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Geschichte und Tradition erleben

Festungs-, Park- und Eisenbahnanlagen
Magdeburg_radelnd_erobern_10_Titel   Jahrhundertelang prägten die Festungsbauten das Gesicht Magdeburgs. Aufgrund von Weiterentwicklungen in der Waffentechnik verloren die Festungsbauwerke ihre Bedeutung.
Es entwickelte sich eine neue Tradition in der Gartenkunst, die sich hauptsächlich in vielen größeren und kleineren zum Teil denkmalgeschützten Parkanlagen widerspiegelt. So entstand ein umfassendes Grünflächensystem, in dem mit dem „GRÜNEN RING“ die ehemaligen Festungsanlagen, das Stadtgrün und die Eisenbahn untrennbar verschmolzen.

Routen-Telegramm

Start:   Sternbrücke
Ziel:   Sternbrücke
Gesamstrecke:   ca. 15 km
Reine Fahrzeit:   ca. 2,5 Stunden
Reine Gehzeit:   ca. 5,0 Stunden
Wegbeschaffenheit:   gut
Tipp:   Haus der Romanik
    Eine barrierefreie Route ist ausgewiesen. Weitere Informationen im Kartenteil.
     
Anreise zum Start:   Auto aus Richtung Norden/Osten/Westen:
   
  • A2 - Ausfahrt "MD-Zentrum" - B71 / Magdeburger Ring - Ausfahrt "Cityring Süd" - Richtung "Universitätsklinikum/Zentrum Süd" - Richtung "AMO-Kulturhaus" - Erich-Weinert-Straße - Steubenallee - Sternbrücke - Parkplatz "Elbbahnhof"
    Auto aus Richtung Süden:
   
  • A14 - Ausfahrt "MD-Sudenburg" - B71 / Magdeburger Ring - Ausfahrt "Cityring Süd" - Richtung "Rotehornpark/Zentrum Süd - Erich-Weinert-Straße - Steubenallee - Sternbrücke - Parkplatz "Elbbahnhof"
   
Aktuelle Informationen: www.movi.de
  Öffentlicher Personennahverkehr
   
  • Tram Linie 8 Richtung "Buckau/Wasserwerk":
    • ab "Hauptbahnhof" bis "AMO/Steubenallee" oder "Planckstraße"
   
  • Busline 59 Richtung "Stadtparkstraße":
    • ab "Damaschkeplatz/ZOB" bis "Hammersteinweg"
   
Aktuelle Informationen: www.mvbnet.de
   
  • S-Bahn Richtung "Schönebeck":
    • ab "Hauptbahnhof" bis "MD-Buckau" oder "MD-Südost"
   
Aktuelle Informationen: www.insa.de
Download:   Route 10 - Text & Karte
Download:   Route 10 - Tram/Sehenswürdigkeiten

Route

Geschichte und Tradition erleben

Geschichtsträchtiger Fahrradrundkurs entlang der Festungs-, Park- und Eisenbahnanlagen
Magdeburg_radelnd_erobern_10_Titel   Kein anderer Ort Deutschlands wurde so stark durch seine Festung geprägt wie Magdeburg. Forts, Ravelins, Türme, Kasematten und Kasernen prägen noch heute bewusst oder unbewusst das Stadtbild. Auf einem Fahrradrundkurs radeln Sie auf den Pfaden der alten Parkanlagen und erleben gleichzeitig die Festungsgeschichte. Sie erfahren, wie Festung, Stadtgrün und Eisenbahn zusammenwuchsen.

Dabei umschließt der „GRÜNE RING“, in seinem Verlauf der alten Stadtbefestigung folgend, in enger Verbindung mit den Festungs- und Parkanlagen die Altstadt.

Start und Ziel: Sternbrücke

Der Name der Sternbrücke leitet sich von der Sternschanze ab. Im Jahre 1922 erfolgte die Einweihung der Brücke als Sternbrücke. Seit 1991 gab es Überlegungen zum Wiederaufbau der im 2. Weltkrieg zerstörten Brücke. Am 1. Mai 2005 fand die feierliche Einweihung der neuen Sternbrücke statt. Sie dient vor allem dem Fahrrad- und Fußgängerverkehr sowie dem öffentlichen Personennahverkehr und ist als Verbindung zwischen der südlichen Innenstadt, dem Stadtpark Rotehorn und dem Elberadweg von unschätzbarem Wert. Die Sternschanze mit dem Kavalier II ist heute nicht mehr erkennbar, jedoch ist die Lage im sternförmigen Straßenverlauf auf der Kreuzung Harnack-, Planck- und Seumestraße nachvollziehbar. Ihr Weg führt Sie auf dem Elberadweg alternativ entlang der Elbe in Richtung Süden zur Fähre Buckau.

Auf Ihrem Weg liegt der erste im Auftrag der Bürgerschaft entstandene Volksgarten Deutschlands, der Klosterbergegarten. Sein Name erinnert an das Benediktinerkloster St. Johannis auf dem Berge. Innerhalb der von Peter Joseph Lenné geplanten Parkanlage befindet sich das im klassizistischen Stil erbaute Gesellschaftshaus sowie die 1895 errichteten Gruson-Gewächshäuser.

Nach dem Übersetzen mit der Fähre führt die Route weiter auf dem Niemeyerweg zur Südspitze des Parks. Hier befindet sich das 1870 errichtete Fort XII. Dieses Fort XII wurde im Zusammenhang mit der Errichtung des Fortgürtels der Festung Magdeburg geplant und gebaut. Anhand der noch vorhandenen Wallstruktur – des gedeckten Weges, des Grabens, der verschiedenen Poternen und der Traversen – bleibt der Aufbau und die Funktion dieses sechseckigen Forts für die Verteidigung Magdeburgs erlebbar.

Von hier aus führt der Weg auf dem Elberadweg zum Heinrich-Heine-Platz. Der schlanke Aussichtsturm und das benachbarte Pferdetor sind Reste des für die Deutsche Theaterausstellung 1927 von Albinmüller konzipierten Ausstellungsgeländes. Zu diesem Ensemble gehört der von Johannes Göderitz konzipierte und als Stahlskelettkonstruktion ausgeführte Bau der Stadthalle. Trotz schwerer Kriegsschäden gelang es, die Halle 1966 erneut in Betrieb zu nehmen.

Weiter führt die Fahrt über den kleinen Stadtmarsch vorbei an der ältesten Eisenbahnbrücke Magdeburgs, der 1846 errichteten Hubbrücke. Seit Juli 2001 ist das Mittelteil auf Grund technischer Probleme angehoben.

Sie fahren weiter in Richtung Strombrücke, um nach der Überquerung wieder auf den Elberadweg zu gelangen, dabei kommen Sie an einem Backsteingebäude, einem ehemaligen Offizierswohnhaus, vorbei. Dieses Gebäude stellt den letzten oberirdischen Rest des Zitadellengeländes von 1683 dar. Die Zitadelle ist eine ehemalige Festungsanlage auf dem Werder. Während der Fahrt erleben Sie die wunderbaren Ausblicke zur Altstadtsilhouette.

Der Ausschilderung des Elberadweges folgend gelangen Sie über die Rad- und Fußgängerbrücke Am Schleinufer weiter zur Elbuferpromenade mit Petriförder. Hier lag einst der Umschlagplatz der Stadt. Ein Spaziergang entlang des Elbufers war undenkbar. Um Stadt und Strom zu verbinden, entstand die Parkanlage Elbuferpromenade mit ihren zahlreichen Stauden, Sträuchern, Brunnen und Skulpturen in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts. Nördlich, auf der Westseite der Brücke befinden sich die Magdalenenkapelle, die St.-Petri-Kirche, die Reste der mittelalterlichen Stadtmauer mit Lutherturm und die Wallonerkirche.

Nun setzen Sie Ihre Fahrt stromabwärts vorbei an den erhaltenen Teilen der Stadtmauer in Richtung Bastion Preußen/Lukasklause mit ihrem aus dem 13. Jahrhundert stammenden Wehrturm fort. Beim Sturm auf die Stadt 1631 stand das Gelände im Brennpunkt des Geschehens. Unter der Bezeichnung Bastion Preußen wurde die Anlage in die neuen Festungswerke einbezogen. Im Jahre 1900 kaufte der Künstlerverein St. Lukas e.V. zu Magdeburg den Turm. Nach seinem Umbau zu einer Künstlerklause wurde der Turm 1903 dem Schutzpatron der Maler, St. Lukas, geweiht und trägt seither den Namen „Lukasklause“. Seit 1995 unterhält die Otto-von-Guericke-Gesellschaft hier ein Museum in Erinnerung an den erfindungsreichen Magdeburger Oberbürgermeister. Im Jahre 2010 wurde der Neubau des Guericke-Zentrums feierlich eingeweiht. In seiner unmittelbaren Umgebung befindet sich das Magdeburg-Wittenberger Eisenbahntor. Dieses Eisenbahntor bestand aus einem inneren und einem äußeren Tor. Erhalten geblieben sind die Torpfeiler des inneren Tores mit den Rollen für die Zugbrücke und Teile der Ufermauer.

Sie verlassen über eine Rampe die Nashville-Promenade und fahren entlang der Walther-Rathenau-Straße zur 1863/64 erbauten Kaserne Mark und dem Hohepfortewall. Die Kaserne entspricht dem Typus der selten erhaltenen verteidigungsfähigen Kasernenbauten, kennzeichnet die nördliche Grenze der früheren Altstadt und fl ankiert den Hohepfortewall.

Der Weg führt Sie weiter über die Gustav-Adolf-Straße und Pfälzer Straße zu dem 1827 als ersten kommunalen Begräbnisplatz außerhalb der Stadtbefestigung angelegten Nordfriedhof, heute Nordpark. Auf Grund seiner Lage im Festungsrayon mussten festungstechnische Bestimmungen eingehalten werden. Nach Auflassung der Friedhofsnutzung fand die Umgestaltung zur Parkanlage statt.

Von dort aus führt Ihr Weg vorbei am Haydenplatz mit dem Hasselbachbrunnen zum Kaiser-Otto-Ring, den Resten der äußeren Wallstraße. Als Bestandteil der äußeren Stadtumwallung befand sich hier die Bastion Braunschweig. Die Bastion hatte die Aufgabe, das nordwestliche Stadttor, das Krökentor, zu schützen. Auf dem Gelände der Bastion Braunschweig fand 1895 zum 50. Jubiläum des Magdeburger Gartenbauvereins eine Gartenausstellung statt. Es folgte die Umgestaltung des Geländes nach Plänen Johann Gottlieb Schoch zum Königin-Luise-Garten. Im Jahre 1951 erhielt der Park den Namen Geschwister-Scholl-Park und eine Gedenktafel zur Ehren der Geschwister Scholl. Hier befindet sich auch das im Jahre 2009 nachgebildete Denkmal der Königin Luise aus dem Jahre 1901.

Weiter dem Kaiser-Otto-Ring folgend erreichen Sie die Walther-Rathenau-Straße und queren diese an der Kreuzung, um Ihren Weg in Richtung Süden fortzusetzen. In unmittelbarer Nähe des Damaschkeplatzes sind noch kleine Reste der Kernfestung Nordwest sichtbar. Dabei handelt es sich um die Reste des Ravelins III.

Nachdem Sie den Damaschkeplatz überquert haben, gelangen Sie durch die Glacis-Anlagen zur gut erhaltenen Kernfestung West mit ihren Festungsanlagen. Nach Aufl assung der Festung und um für die Bürgerschaft Erholungsgebiete zu schaffen, entstanden neben Anpflanzungen auch erste Baumpflanzungen auf den Flächen der Glacis. Peter Joseph Lennés Verdienst war es, dass er auf eine Verbindung zwischen dem von ihm 1825 – 1835 angelegten Volksgarten und dem Glacis Wert legte, so dass sich gleichsam eine Parklandschaft als Gürtel um die Stadt entwickeln konnte. Durch die Stadterweiterungen um 1870 verschoben sich die Festungswerke und damit der Standort des Glacis in Richtung Westen. Die freiraumplanerische Qualität des „GRÜNEN RINGES“ wird bis heute weiterverfolgt. Durch Stadterweiterungen und besonders durch den Bau des Magdeburger Ringes wurde die Parkanlage Glacis zerschnitten. Teilbereiche sind dennoch sehr gut erhalten. Wenn man einen Eindruck von den Festungsanlagen des 19. Jahrhunderts gewinnen will, so lohnt ein Abstecher zu die Resten der Kernfestung West, zu der die Kavaliere IV, V, VI gehören. Dem ehemaligen Kavalier V mit Doppelkaponniere vorgelagert befi ndet sich ein kleines dreieckiges Festungswerk, das Ravelin II. Diese Anlagen wurden 1872 – 1874 erbaut und gehörten, wie auch das nördlich gelegene Kavalier IV, zur Westfront der Festung. Von der Maybachstraße aus kann man die Festungsbauweise nachvollziehen.

Bevor Sie die Hallische Straße erreichen, sehen Sie die Reste des neuen Sudenburger Tores sowie die Ringmauer, die die Reste der Kernfestung Südwest bilden. Vor dem Hauptwall der Kernfestungen West und Südwest befindet sich der Entwässerungsgraben der Festungsanlage, die Künette, der sich bis in die Carl-Miller-Straße erstreckt. Die Straßen „Am Sudenburger
Tor“ und „Am Buckauer Tor“ sind die Reste der inneren Wallstraße.

Durch die Carl-Miller-Straße und Seumestraße führt die Route in Richtung Hegelstraße. Wieder auf dem Elberadweg führt Sie Ihr Weg in Richtung Dom und Domplatz. In der unmittelbaren Umgebung des Domes laden die Reste des Alten Sudenburger Tores sowie das wieder aufgebaute Sterntor zu einem Besuch ein. Nördlich des Parks am Fürstenwall befinden sich zur Elbe hin die ausgegrabenen Teile der Bastion Cleve mit den Resten des mittelalterlichen Wehrturms „Cleve“. Die Bastion Cleve stellte den südöstlichen Abschluss der Festung Magdeburg dar. Für die gründerzeitlichen Stadterweiterungen wurde der Bereich verfüllt und es entstand dann der Park am Fürstenwall. Die Bastion Cleve wurde in den Jahren 2007 - 2008 freigelegt und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Im Umfeld können weitere touristische Sehenswürdigkeiten wie die „Sammlung Skulpturenpark“ im Freiraum des Kunstmuseums Kloster Unser Lieben Frauen besucht werden. Durch den Remtergang gelangt man zum Haus der Romanik sowie zum Möllenvogteigarten und zum Fürstenwall. Der Möllenvogteigarten ist die älteste Gartenanlage der Stadt und durch ihre Zwingeranlage besonders reizvoll. Die Wallanlage des Fürstenwalls ist stadtbau- und gartenhistorisch bedeutsam und zählt zu den ersten öffentlichen Grünanlagen Deutschlands. Die 300 m lange repräsentative Bürgerpromenade mit Alleebepflanzung geht zurück auf die spätmittelalterliche, in den nachfolgenden Jahrhunderten kontinuierlich veränderte und umgestaltete östliche Stadtbefestigung entlang des Elbufers.

Bevor man seinen Weg über die Brücke am Schleinufer fortsetzt, kann man auf das links liegende Magdeburg-Leipziger Eisenbahntor und die Kaiserrampe herabblicken. Vorbei an den ehemaligen Flachspeichern mit ihrem Kontorgebäude, die zu Loftwohnungen umgebaut wurden, fährt man in Richtung Hammersteinweg auf dem Elberadweg alternativ zu seinem Tourenziel, der Sternbrücke. Der Weg führt an dem 1872/73 erbauten Kavalier I „Scharnhorst“ vorbei. Die zweigeschossige kasemattierte Kaserne sollte zur Stärkung der Sternschanze und zur
Deckung der Hubbrücke dienen.

Nachdem Sie das Kavalier I „Scharnhorst“ hinter sich gelassen haben, erreichen Sie den Ausgangspunkt Ihrer Tour.
Sehenswürdigkeiten

Geschichte und Tradition erleben 

Geschichtsträchtiger Fahrradrundkurs entlang der Festungs-, Park- und Eisenbahnanlagen

Festungsanlagen

Magdeburg wurde aufgrund seiner geografi schen Lage am westlichen Grenzbereich Preußens sowie seiner Lage an der Elbe zur stärksten Festung des preußischen Königreichs ausgebaut. Von dieser Festung des 18. Jahrhundert sind kaum noch Anlagen erhalten.

Die Anlagen der neuzeitlichen Festung ab etwa 1866 sind dagegen noch sehr umfangreich erhalten und gliedern noch heute mit den Festungsbauten und dem Glacis die Stadt sehr deutlich.

Aber auch Reste der mittelalterlichen Befestigung im Elbraum sind noch erlebbar.

  • Altes Sudenburger Stadttor
  • Bastion Braunschweig
  • Bastion Cleve
  • Bastion Halberstadt
  • Bastion Preussen/ Lukasklause
  • Fort XII
  • Fürstenwall
  • Kaiser-Otto-Ring
  • Kaserne Mark
  • Kavalier I "Scharnhorst"
  • Kernfestung Nordwest
  • Kernfestung Südwest
  • Kernfestung West
  • Reste des Sterntores
  • Sternschanze
  • Zitadelle

Parkanlagen

Magdeburg besitzt eine große Tradition in der Entwicklung der Gartenkunst, die sich hauptsächlich in vielen größeren und kleineren Parkanlagen widerspiegelt, die zum Teil denkmalgeschützt sind.

Nach der frühzeitigen Einrichtung einer Bürgerpromenade auf dem Fürstenwall 1725 hatte 1824 unter Oberbürgermeister Francke in Zusammenarbeit mit dem königlich-preußischen Gartendirektor Lenné eine beispielhafte Zusammenarbeit in der Grünfl ächenentwicklung
begonnen, die durch die späteren Gartendirektoren Schoch und Niemeyer weiterentwickelt wurde. So entstand in Magdeburg ein umfassendes Grünfl ächensystem, in welchem der „GRÜNE RING“ eine besondere stadtgeschichtliche und auch stadtgliedernde räumliche Funktion besitzt.

Eisenbahnanlagen

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts wuchs Magdeburg zu einem bedeutenden Wirtschaftszentrum heran, in dem sich der Schwermaschinenbau und die Lebensmittelindustrie als spezielle Schwerpunkte etablierten.

Eine Voraussetzung war die Entwicklung des Eisenbahnnetzes mit Magdeburg als Knotenpunkt. 1839 wurde ein erster Teilabschnitt der Strecke nach Leipzig in Betrieb genommen. Sie war die erste Eisenbahnstrecke, die durch Festungsanlagen geführt und an diesen besonders
gesichert werden musste, durch Eisenbahntore.

  • Hubbrücke
  • Magdeburg-Leipziger Eisenbahntor
  • Magdeburg-Wittenberger Eisenbahntor
Adressen/Informationen

Geschichte und Tradition erleben  

Geschichtsträchtiger Fahrradrundkurs entlang der Festungs-, Park- und Eisenbahnanlagen

Adressen

Offizieller Touristikpartner der Landeshauptstadt Magdeburg
Haus der Romanik
Domplatz 1b
D - 39104 Magdeburg
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Info-Zentrum Straße der Romanik
Domplatz 1b
D - 39104 Magdeburg
Auf Stadtplan anzeigen

Magdeburg radelnd erobern radfrei

Verkehrsplanung_Logo_ Radverkehr   Leihräder für Kurzentschlossene

Sie sind Gast oder Einwohner unserer Stadt und haben Lust diese mit dem Fahrrrad zu erkunden? Sie erhalten entsprechendes Kartenmaterial und Informationen für Ihre Fahrradtour in der Tourist-Information Magdeburg. Der Elberadweg verläuft mit seiner Innenstadtroute durch die Innenstadt, entlang der schönsten Sehenswürdigkeiten.
Sie haben kein eigenes Fahrrad. Kein Problem mehr...
     
     

Magdeburg radelnd erobern barrierefrei

Verkehrsplanung_Logo_ Barrierefrei   Eine durchgängig barrierefreie Nutzung der Hauptstrecke lässt sich nicht überall erreichen. Mit einer zusätzlichen Wegführung soll jedem Bürger die Gelegenheit zur barrierefreien Nutzung gegeben werden. Weitere Informationen im Kartenteil.

Barrierefreie Haltestellen entlang der Tram Linie 2:
  • Alte Neustadt / Lostauer Straße
  • Alter Markt
  • AMO / Steubenallee
  • Blumenberger Straße
  • Breiter Weg
  • Hasselbachplatz
  • Leiterstraße
  • Listemannstraße
  • Opernhaus
  • Planckstraße
  • SKL
  • Stendaler Straße
Die behindertengerechten öffentlichen Toiletten können mit dem Euro-WC-Schlüssel benutzt werden. Daneben verfügen zahlreiche Restaurants und Gaststätten entlang der Routen über ein Behinderten-WC.

Zusätzliche Barrierefreies WC:
  • Altes Rathaus / Alter Markt
  • Domplatz
  • GRÜNE ZITADELLE (R) VON MAGDEBURG
  • Elbuferpromenade
  • Herrenkrug
  • Johanniskirche
  • Petriförder
Die Reichweite sollte mit einer Akku-Landung für einen Elektrorollstuhl ca. 25 km betragen.

Weitere Informationen

Der Fährbetrieb der Personenfähre in Buckau findet täglich, außer montags, von März bis Oktober statt und es gilt der Tarif der marego. GmbH (Tarifzone Magdeburg).

Für das leibliche Wohl sorgen entlang der Strecke eine Vielzahl von Restaurants, Gaststätten, Cafés und Bistros, wie beispielsweise an der Fähre und im Klosterbergegarten in Buckau.

Weitere Tourenvorschläge unter