Aufenthalt zum Zwecke der Erwerbstätigkeit

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Zuständige Behörde

Ausländerbehörde
Breiter Weg 222
39104 Magdeburg
Behördennummer 115115 (Hotline)

Telefon +49 391 540-4389 (nicht während der Öffnungszeiten)
Fax +49 391 540-4350
Symbol E-Mail Abh@ewo.magdeburg.de
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Aufenthalt zum Zwecke der Erwerbstätigkeit 

Aufenthalt zum Zwecke der Erwerbstätigkeit

Einreise / Aufenthalt zur Erwerbstätigkeit

Arbeitnehmer, selbständige Erwerbstätigkeit, Forschung …
Wirtschaft
Allgemeine Informationen zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit

Die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ist Ihnen nur dann erlaubt, wenn dies in dem Aufenthaltstitel ausdrücklich vermerkt ist.
Der Gesetzgeber unterscheidet dabei zwischen einer Beschäftigung (unselbstständige Erwerbstätigkeit- Arbeitnehmer) und der selbständigen Erwerbstätigkeit (Selbständige, Freiberufler).
Zuständig für Fragen zur Erwerbstätigkeit sind im Ausland die deutschen Auslandsvertretungen im Inland die Ausländerbehörden.

Hinweis:
Mit einer weiteren Gesetzesänderung wird noch im Jahr 2012 die Hochqualifizierten- Richtlinie der EU in nationales Rechts umgesetzt. Damit treten weitere Neuerungen für Wissenschaftler, Forscher, Studenten usw. in Kraft.

Welche Gebühren fallen an?

Die Höhe der Gebühren ist abhängig davon, ob die Erwerbstätigkeit als Aufenthaltstitel erteilt oder bei bereits bestehendem Aufenthalt als Auflage erlaubt wird.

Die Höhe der Gebühr hängt häufig von der Dauer Ihres Aufenthalts ab. So kostet beispielsweise die Erteilung einer befristete Aufenthaltserlaubnis von bis zu einem Jahr mindestens 100 Euro, von mehr als einem Jahr mindestens 110 Euro; die Verlängerung von 65 Euro bis 80 Euro.
Für die Änderung einer Auflage (ohne Erteilung/ Verlängerung des Aufenthaltstitels) werden 30 Euro erhoben.

Informationen zur Beschäftigung (Arbeitnehmer)

Die Beschäftigung kann als Aufenthaltserlaubnis gem. §§ 18, 20 AufenthG oder in Form einer Auflage im Aufenthaltstitel erlaubt werden.

Als Auflage diese abhängig vom Aufenthaltszweck und der Aufenthaltsdauer.

Die Beschäftigung als Aufenthaltserlaubnis gem. §§ 18, 20 AufenthG kommt nur in bestimmten Fällen, insbesondere in Berufen, die eine qualifizierte Berufsausbildung erfordern, in Betracht.
In den meisten Fällen muss ein konkretes Arbeitsplatzangebot vorliegen. Anträge auf Erlaubnis einer Beschäftigung sind an die Ausländerbehörde zu richten.
Beratung hierzu finden Sie in der Ausländerbehörde. Hier erfolgt ebenfalls die Antragstellung.
Die Ausländerbehörde klärt die Möglichkeit einer Beschäftigung in einem internen Zustimmungsverfahren mit der Bundesagentur für Arbeit - Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV)

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • gültiger Reisepass mit Visum oder Aufenthaltstitel
  • 1 biometrisches Foto
  • 1 ausgefüllter Antrag (Erteilung der Aufenthaltserlaubnis oder Änderung der Auflage)
  • Mietvertrag mit Angabe der Wohnfläche
  • Arbeitsangebot bzw. Arbeitsvertrag mit Stellenbeschreibung
  • Nachweis vorhandener beruflicher Abschlusszeugnisse

Informationen zur selbständigen Erwerbstätigkeit (Selbständige, Freiberufler)

Eine Aufenthaltserlaubnis kann einem Ausländer zur Ausübung einer selbständigen Tätigkeit nach § 21 AufenthG erteilt werden oder gemäß § 21 Abs.6 AufenthG zum bestehenden Aufenthaltstitel als Auflage erlaubt werden.

Eine befristete Aufenthaltserlaubnis zur Ausübung einer selbstständigen Erwerbstätigkeit kann erteilt werden, wenn
  • ein übergeordnetes wirtschaftliches Interesse oder,
  • ein besonderes regionales Bedürfnis besteht,
  • die Tätigkeit positive Auswirkungen auf die Wirtschaft erwarten lässt,
  • die Finanzierung und Umsetzung durch Eigenkapital oder durch Kreditzusage gesichert ist und
  • mindestens 10 Arbeitsplätze geschaffen und 1 Million Euro investiert werden.
Beratung hierzu finden Sie in der Ausländerbehörde. Hier erfolgt ebenfalls die Antragstellung.
Bei der Prüfung dieser Anforderungen werden das Wirtschaftsdezernat der Stadt Magdeburg sowie die IHK Magdeburg beteiligt.

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • gültiger Reisepass mit Visum oder Aufenthaltstitel
  • 1 biometrisches Foto
  • 1 ausgefüllter Antrag (Erteilung der Aufenthaltserlaubnis oder Änderung der Auflage)
  • Mietvertrag mit Angabe der Wohnfläche
  • Gewerbeanmeldung und Konzept zur beabsichtigten selbständigen Tätigkeit
  • bei Freiberuflern: Honorarvertrag über die freie Tätigkeit und wenn erforderlich ggf. weitere Nachweise zur Sicherung des Lebensunterhaltes
  • Nachweis vorhandener beruflicher Abschlusszeugnisse
  • Private Krankenversicherungsnachweis (ggf. mit der Bestätigung, dass der Versicherungsumfang den Leistungen nach § 11 Abs. 1-3 SGB V entspricht

Informationen zum Forschungsaufenthalt

Mit dem Gesetz zur Umsetzung aufenthalts- und asylrechtlicher Richtlinien der Europäischen Union, wurde auch die Forscherrichtlinie 2005/71/EG fristgerecht in nationales Recht umgesetzt. Das vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge durchzuführende Anerkennungsverfahren für Forschungseinrichtungen ist Bestandteil eines erleichterten dreistufigen aufenthaltsrechtlichen Verfahrens, über das Forscher aus Nicht-EU-Staaten, die für einen mehr als dreimonatigen Forschungsaufenthalt nach Deutschland kommen wollen, einen Aufenthaltstitel erhalten können.

Flyer Forscher - deutsch und englisch

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • gültige Aufnahmevereinbarung gem. § 38 f Abs. 1 AufenthV mit einer durch das BAMF anerkannten Forschungseinrichtung, sowie die genaue Bezeichnung des Forschungsvorhabens liegt vor
  • Kostenübernahmeerklärung der Forschungseinrichtung für 6 Monate nach Beendigung des Forschungsvorhabens (nicht bei Forschungseinrichtungen, die sich überwiegend aus öffentlichen Mitteln finanzieren)
  • gültiger Reisepass mit Visum
  • 1 biometrisches Foto
  • 1 ausgefüllter Antrag (Erteilung der Aufenthaltserlaubnis)
  • Mietvertrag mit Angabe der Wohnfläche
  • Krankenversicherungsnachweis
  • Nachweis der Lebensunterhaltssicherung