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Hundesteuer 

Hundesteuer Magdeburg

Hundesteuer Magdeburg wird für das Halten von mehr als drei Monate alten Hunden durch natürliche Personen und zu persönlichen Zwecken im Stadtgebiet erhoben.
Die Hundesteuer in Magdeburg ist eine kommunale Aufwandssteuer und dient vor allem ordnungspolitischen Zwecken, um den Hundebestand möglichst gering zu halten. Eine besondere und direkte Gegenleistung für die Hundesteuerzahlung, wie die Entsorgung des Hundekotes, ist per gesetzlicher Definition ausgeschlossen.

Hundesteuersätze in Euro pro Jahr 

Hundeart

2002-2007

ab 01.05.2007

ab 2008

ab 01.03.2009

Ersthund

66,00 66,00

96,00

96,00

Zweithund

72,00 72,00

144,00

144,00

je weiterer Hund 84,00 84,00 192,00

192,00

gefährlicher Hund* - 500,00 500,00

500,00

nicht ordnungsgemäß gehaltener Hund** - 250,00 250,00

250,00

gefährlicher Hund nach Rasseliste***

- -

500,00

-

*    Ein Hund gilt als gefährlich, wenn er im Einzelfall auffällig geworden und deshalb nach Landeshundegesetz als gefährlich eingestuft worden ist.

**   Nicht ordnungsgemäß ist die Hundehaltung bei mehrfachem Verstoß gegen Hundehaltungsvorschriften

***  Die Besteuerung nach der Rasseliste ist ab dem 01.03.2009 entfallen.

 

 
 
 
Meldeplichten

 Anmeldung des Hundes (innerhalb von 14 Tagen)

  • wenn der Hund älter als drei Monate ist,
  • bei Neuerwerb eines Hundes,
  • bei Zuzug mit einem Hund,
  • bei Pflege oder Verwahrung eines Hundes über einen Zeitraum von mehr als zwei Monaten.

Ummeldung

  • bei Namensänderung des Hundehalters,
  • bei Änderung der Wohnanschrift innerhalb des Stadtgebietes.

Abmeldung (innerhalb von 14 Tagen)

  • bei Umzug des Hundehalters an einen anderen Ort,
  • bei Weitergabe des Hundes,
  • bei Tod des Hundes.
 
Hundesteuermarken

Nach der Anmeldung des Hundes wird eine Hundesteuermarke ausgegeben, die bei der Abmeldung wieder abzugeben ist.

Die Hundesteuermarke muss mitgeführt und auf Verlangen vorgezeigt werden. Das Vorzeigen kann durch die Vollstreckungs- und Vollzugsbeamten der Stadt und durch Polizeibeamte gefordert werden.

Bei Verlust oder Beschädigung der Marke kann gegen eine Gebühr von 2 Euro eine neue Marke im Stadtsteueramt oder in einem Bürgerbüro der Stadt erworben werden.

Die seit dem Jahr 2010 ausgegebenen Hundesteuermarken waren bis Ende 2015 gültig. Die neuen Hundesteuermarken wurden per Post Ende 2015 zugeschickt. 

Für Informationen zu den Standorten und Öffnungszeiten der Bürgerbüros

 

 

Steuerbefreiung und Steuerermäßigung

 Allgemeine Anforderungen für Steuervergünstigungen bei der Hundesteuer

Steuerbefreiungen und Steuerermäßigungen werden ab dem 01.01.2002 nur noch dann gewährt, wenn gegen den Antragsteller in den letzten zwei Jahren keine Straf- oder Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet oder rechtskräftig abgeschlossen wurden, die im direkten Zusammenhang mit der Tierhaltung oder Tierführung stehen.

Steuerbefreiungen für die Hundesteuer

  • für einen Hund, der ausschließlich dem Schutz und der Hilfe gehörloser Personen dient,
  • für einen Hund, wenn der Hundehalter einen gültigen Schwerbehindertenausweis mit den Merkzeichen "B", "Bl", "aG" oder "H" besitzt,
  • für Hunde, die von dem Hundehalter aus einem inländischen Tierheim erworben wurden. Die Steuerbefreiung gilt für ein Jahr ab dem Monat des Erwerbes. Nach Ablauf des steuerfreien Jahres wird für Hunde aus dem Magdeburger Tierheim die Steuer nach dem Steuersatz für den Ersthund angesetzt.
  • für ausgebildete und zugelassene Diensthunde einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft, die bei ihrem Hundeführer im Haushalt leben. 
  • für Hunde, die als Sanitäts- oder Rettungshund von anerkannten Sanitäts- oder Zivilschutzeinheiten verwendet werden (Vor.: Prüfungszeugnis, aktuelle Bestätigung des Amtes für Brand- und Katastrophenschutz, jährlicher Antrag bis zum 31.01. des Jahres für das Jahr)

Steuerermäßigungen für die Hundesteuer

  • für einen Hund, wenn der Steuerpflichtige Leistungen nach dem SGB XII (Sozialhilfe, Grundsicherung im Alter) oder SGB II (Grundsicherung für Arbeitssuchende) erhält
 

 

Ordnungswidrigkeiten

 Ordnungswidrigkeiten nach der Hundesteuersatzung

  • Nichtanmeldung des Hundes / der Hunde innerhalb von 14 Tagen,
  • keine Angabe des Namens und der Anschrift des Erwerbers bei Abmeldung des Hundes,
  • Nichtanzeige des Wegfalls von Steuerbefreiungs- oder Ermäßigungsgründen innerhalb von 14 Tagen,
  • keine Mitführung der Hundesteuermarke außerhalb der Wohnung oder des umfriedeten Grundstücks des Hundehalters,
  • Nichtvorzeigen der Hundesteuermarke auf Verlangen der Vollstreckungs- oder Vollzugsbeamten der Stadt oder der Polizeibeamten,
  • Nichtabgabe der Hundesteuermarke bei Abmeldung des Hundes.