Bewachungsgewerbe - Erlaubnis

Hilfsnavigation

Servicenavigation und Sprachauswahl

Twitter Facebook Youtube RSS

Hauptnavigation

Inhalt

Zuständige Behörde

Gewerbe- und allgemeine Ordnungsangelegenheiten
Bei der Hauptwache 4
39104 Magdeburg
Behördennummer 115115 (Hotline)

Telefon +49 391 5 40 2051 (Veranstaltungen)
Telefon +49 391 5 40 2055 (Gewerbeangelegenheiten)
Telefon +49 391 5 40 2053 (Fischereiwesen)
Telefon +49 391 5 40 2054 (Hundehaltung)
Telefon +49 391 5 40 2180 (Ordnungswidrigkeiten)
Fax +49 391 5 40 2062 (allgemeines Faxgerät)
Symbol E-Mail gewerbeabteilung@magdeburg.de
Detailansicht, Öffnungszeiten

BürgerService

Bürger Service kebox Ihre Behördenrufnummer 115

FavoritenAktuelle Seite zu eigenen Favoriten hinzufügen

Externer Link: einkaufen in Magdeburg

 

Externer Link: helpto

 

Bewachungsgewerbe - Erlaubnis 

Leistungsbeschreibung

Alle Tätigkeiten im Bewachungsgewerbe (z.B. Objekt- oder Personenschutz) bedürfen einer besonderen Erlaubnis. Unter "Bewachung" wird die auf den Schutz des Lebens oder Eigentums fremder Personen vor Eingriffen Dritter gerichtete Tätigkeit verstanden.
Die unter den Begriff "Bewachung" fallenden konkreten Tätigkeiten sind breit gefächert. Sie reichen

  • von der herkömmlichen Fahrrad-, Kraftfahrzeug- und Gebäudebewachung
  • über den Veranstaltungsdienst,
  • die Fluggastkontrolle,
  • die Durchführung von Geld- und Werttransporten, den Personenschutz
  • bis hin zur Bewachung von Industrie- und militärischen Anlagen sowie von Kernkraftwerken.

Voraussetzungen:

  • Sie besitzen die für den Gewerbebetrieb erforderliche Zuverlässigkeit und die erforderlichen Mittel oder entsprechenden Sicherheiten.
  • Eine erfolgreich abgelegte Sachkundeprüfung der IHK benötigen Sie für
    • Kontrollgänge im öffentlichen Verkehrsraum oder in Hausrechtsbereichen mit tatsächlich öffentlichem Verkehr,
    • den Schutz vor Ladendieben sowie
    • die Bewachung im Einlassbereich gastgewerblicher Diskotheken.
  • Für sonstige Tätigkeiten im Bewachungsgewerbe genügt ein Unterrichtungsnachweis der IHK.

Wenden Sie sich an die Gemeinde- bzw. Stadtverwaltung Ihrer zukünftigen Betriebsstätte.

Welche Unterlagen werden benötigt?
  • Personalausweis
  • Bescheinigung in Steuersachen des Finanzamtes
  • Bescheinigung in Steuersachen der Gemeinde
  • Auszug aus der Schuldnerkartei des für den Wohnort zuständigen Amtsgerichts
  • Auszug aus dem Gewerbezentralregister
  • Nachweis über ein ausreichendes Betriebsvermögen
  • Nachweis über den Abschluss der erforderlichen Haftpflichtversicherungen
  • Nachweis über die erfolgreiche Ablegung einer Sachkundeprüfung bei der IHK oder gegebenenfalls Unterrichtungsnachweis der IHK
Welche Gebühren fallen an?

Die Erteilung einer Erlaubnis nach § 34a GewO ist gebührenpflichtig nach dem Verwaltungskostengesetz in Verbindung mit der Allgemeinen Gebührenordnung Land Sachsen-Anhalt. Die Höhe der Gebühren belaufen sich gem. Kostentarif, laufende Nummer 35.9 zwischen 77 und 1.650 Euro.

Was sollte ich noch wissen?

Der Gewerbetreibende darf mit der Durchführung von Bewachungsaufgaben nur Personen beschäftigen,  die die erforderliche Zuverlässigkeit  und eine Bescheinigung einer Industrie- und Handelskammer nachweisen, dass sie über die für die Ausübung des Gewerbes notwendigen rechtlichen Vorschriften unterrichtet worden sind und mit ihnen vertraut sind (40 Unterrichtsstunden).

Bezüglich der Voraussetzungen für die Erlaubnis zur Tätigkeit im Bewachungsgewerbe wird unterschieden zwischen:

  • bestimmten Bewachungsaufgaben, z. B. bestimmte Kontrollgänge, Überwachung von Diskotheken, Schutz vor Ladendieben, die eine Sachkundeprüfung der IHK verlangen sowie
  • sonstigen Bewachungsaufgaben, die sich von den oben genannten unterscheiden, für deren Ausübung ein Unterrichtungsnachweis (IHK) ausreicht.

Rechtsgrundlagen

  • § 34a Gewerbeordnung (GewO)http://www.gesetze-rechtsprechung.sh.juris.de/jportal/?quelle=jlink&query=vvsh-710.13-0001&psml=bsshoprod.psml&max=true
Rechtsbehelf

Gegen eine ablehnende oder einschränkende Entscheidung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe schriftlich oder mündlich zur Niederschrift bei der zuständigen Behörde Widerspruch eingelegt werden.