Auskunftssperre im Melderegister beantragen

Hilfsnavigation

Servicenavigation und Sprachauswahl

Twitter Facebook Youtube RSS

Hauptnavigation

Inhalt

Zuständige Behörde

Backoffice Bürgerservice
Breiter Weg 222
39104 Magdeburg

BürgerService

Bürger Service kebox Ihre Behördenrufnummer 115

FavoritenAktuelle Seite zu eigenen Favoriten hinzufügen

Externer Link: einkaufen in Magdeburg

 

Externer Link: helpto

 

Auskunftssperre im Melderegister beantragen 

Leistungsbeschreibung

Grundsätzlich kann jedermann über eine bestimmte Person auf Antrag eine Melderegisterauskunft erhalten. Sie können jedoch eine Auskunftssperre ins Melderegister eintragen lassen, wenn Ihnen durch Bekanntgabe Ihrer Anschrift eine Gefahr für Leib, Leben und ähnliche schutzwürdige Güter droht.

Die Auskunftssperre hat nur Auswirkungen gegenüber Anfragen aus dem privaten Bereich (Privatpersonen, Firmen, Rechtsanwälte, u.ä.). Behörden und sonstige öffentliche Stellen erhalten weiterhin Auskunft, sie werden jedoch auf diesen Umstand ausdrücklich hingewiesen.

Die Auskunftssperre endet mit Ablauf des zweiten auf die Antragstellung folgenden Kalenderjahres. Für die Verlängerung der Auskunftssperre ist ein erneuter Antrag erforderlich.

Die Auskunftssperre beantragen Sie bei der für Ihren Wohnort zuständigen Meldebehörde. Sie wird durch diese Meldebehörde eingerichtet. Weitere beteiligte Meldebehörden, wie die der vorherigen Wohnung und die für eventuell vorhandene weitere Wohnungen zuständigen Meldebehörden, werden unterrichtet.

Welche Unterlagen werden benötigt?
  • Formloser Antrag schriftlich oder zur Niederschrift mit eventuellen Nachweisen zur Glaubhaftmachung der Angaben.
Welche Fristen muss ich beachten?

Auskunftssperren werden in der Regel sofort bearbeitet.

Was sollte ich noch wissen?

Nach dem Meldegesetz für das Land Sachsen-Anhalt (MG LSA) kann jedermann über eine bestimmte Person auf Antrag eine Melderegisterauskunft erhalten.

Sie können mittels Widerspruch gegen die Erteilung von Melderegisterauskünften verlangen, dass die Veröffentlichung Ihrer Daten für die nachstehenden Fälle ohne Angabe von Gründen unterbleibt.

  1. Öffentlich-rechtliche Religionsgemeinschaften, soweit der Betreffende Familienangehöriger im Sinne des Gesetzes ist und die Daten nicht für Zwecke des Steuererhebungsrechts übermittelt werden
  2. automatisierter Abruf über das Internet zum Zweck der Erteilung einer Melderegisterauskunft an private Dritte
  3. Träger von Wahlvorschlägen (Parteien, Wählergruppen und Einzelbewerber) aus Anlass von Wahlen
  4. Antragsteller von Volksinitiativen und Volksbegehren
  5. Presse und Rundfunk sowie Mitglieder parlamentarischer und kommunaler Vertretungskörperschaften über Alters- oder Ehejubiläen
  6. Adressbuchverlage

Rechtsgrundlagen

Welche Gebühren fallen an?

Es fallen keine Gebühren an.