Museum für Naturkunde
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Adresse

Museum für Naturkunde
Otto-von-Guericke-Straße 68-73
D - 39104 Magdeburg

Museum für Naturkunde

Museum für Naturkunde

Geschichte

Es ist das älteste Museum der Landeshauptstadt Magdeburg. Ursprünglich befand sich das Museum in einem eigenen Gebäude am Domplatz 5. Nach der Zerstörung 1945 wurden die umfangreichen Sammlungen im Museumsgebäude an der Otto-von-Guericke-Straße untergebracht, dem heutigen Zweispartenhaus mit Kulturhistorischem Museum und Museum für Naturkunde.

Das Zweispartenhaus an der Otto-von-Guericke-Straße mit dem Museum für Naturkunde und dem Kulturhistorischen Museum.

Ursprünge im Naturwissenschaftlichen Verein

Die Ursprünge des Museums gehen auf den 1869 gegründeten Naturwissenschaftlichen Verein zu Magdeburg zurück. Erstmals wurden die Sammlungen 1875 der Öffentlichkeit in den Räumen des Realgymnasiums in der Brandenburger Straße präsentiert.1893 zog das Naturwissenschaftliche Museum des Vereins mit in das Gebäude am Domplatz 5 und wurde 1905 städtisch.

Neubeginn an der Otto-von-Guericke-Straße

Ab 1906 standen seine Räume komplett der Naturkunde zur Verfügung. Nach den verheerenden Kriegsverlusten 1945 mit der Zerstörung des Gebäudes und der Vernichtung von Exponaten an den Auslagerungsorten erfolgte der Neubeginn im ehemaligen Kaiser Friedrich Museum an der Otto-von-Guericke-Straße.

Eine der größten Sammlungen Sachsen-Anhalts

Mittlerweile sind die Bestände auf über 350 000 Objekte angewachsen und umfassen die Gebiete der Geologie, Mineralogie, Paläontologie sowie Botanik und Zoologie. Sammelschwerpunkte bildet dabei das heutige Land Sachsen-Anhalt mit gelegentlichen Abstechern in andere Klimaregionen der Erde, die in erdgeschichtlichen Zeiträumen für unser Gebiet bedeutsam waren.

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Ständige Ausstellung

Ständige Ausstellung

Am 29. April 2015 hat das Museum für Naturkunde Magdeburg den finalen Abschnitt seiner neuen Dauerausstellung eröffnet. Damit wurde das 9 Jahre dauernde Projekt zum erfolgreich zum Abschluss gebracht, mit dem sich das Museum für Naturkunde in dem Zweispartenhaus am Standort Otto-von-Guericke-Straße neu präsentiert.

Wunder des Lebens - Teil 1

Der Ausstellungsrundgang beginnt mit den kosmischen und geologischen Grundlagen des Lebens und fossilen Belegen der Evolution auf unserem Planeten. Die Höhe der ehemaligen Galerieräume wurde ausgenutzt, so dass der 6 Meter lange Plateosaurus über den Köpfen der Besucher steht. mehr >>

Wunder des Lebens - Teil 2

Im Saal der Tiere eröffnet sich dann dem Besucher ein Blick in die große Artenvielfelt der Erde. Über 1400 Einzelobjekte, von kleinen Käfern bis zum Präparat einer Giraffe sind hier vereint. Highlight der Ausstellung sind die lebensgroßen Plastiken von zwei Walen, die durch den Raum tauchen. mehr >>

Lebensraum Harz und die Magdeburger Börde

Zwei verschiedene Landschaftstypen - Berglandschaft und Feldlandschaft stehen sich in diesem Raum gegenüber. Auf Treppen gelangt man in dem hohen Raum in eine zweite Ebene, die die Felslandschaft des Hochharz darstellt. Hier findet man den Luchs, eine Mufflongruppe und den nahezu ausgestorbenen Auerhahn. Ein Hochsitz bietet Ausblicke und Informationen zum Thema Jagd. Unter den Felsen verbirgt sich eine Ausstellung über Mineralien sowie Fossilien des Harzes, mit der an den Bergbau im Harz erinnert wird. Spannend ist für Kinder vor allem weitläufigen Erdbau, in den man hineinkriechen kann und der Einblicke in das Leben von Fuchs und Dachs ermöglicht. mehr >>

Lebensraum Stadt

Da für die Stadtbevölkerung Naturerlebnisse die meiste Zeit des Jahres innerhalb der Stadtgrenzen stattfindet, ist das Thema des folgenden Raumes die Artenvielfalt in der Großstadt Magdeburg. Aufgrund der besonderen Siedlungsstruktur, die sich von den dörflichen Bereichen am Stadtrand bis zum eng bebauten Zentrum stetig ändert, kommen in den unterschiedlichen Lebensräumen ganz typische Tiergesellschaften vor. Ziel der Ausstellung ist es, über die Tierarten genauer zu informieren, Vorurteile auszuräumen und zum intensiveren Beobachten einzuladen. mehr >>

Lebensraum Mittlere Elbe

Aufgrund der großen Habitatvielfalt gehören die Auen an der Mittleren Elbe zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas. Gezeigt wird die Tierwelt am Fluss und in den angrenzenden Altarmen und Altwassern. Man kann dem Biber beim Dammbau und in seiner Biberburg beobachten. Von den aufgestauten Wasserflächen profitieren Wasservögel und Amphibien, die in besonderen Vitrinen mit Tierstimmen gezeigt werden. Zwei Großvitrinen geben einen Überblick auf die wichtigsten Fischarten der Elbe und die reichhaltige Vogelwelt der Region. In der vom Menschen geprägten Flussaue, darf dieser in der Darstellung natürlich nicht fehlen. Zwei naturrealistischen Figuren zeigen den Kontrast zwischen dem Menschen der Steinzeit und dem heutigen Menschen des Konsumzeitalters.

Eiszeitalter - Klimawandel und Evolution bis zur Gegenwart

Die Ausstellung informiert über die verschiedenen Gletschervorstöße in der Eiszeit und welche Auswirkungen sich für die Tier- und Pflanzenwelt und die Geologie unserer Region ergeben haben. Auch die jüngste Etappe der Erdgeschichte, das Holozän wird betrachtet und dabei auf die während der letzten ca. 10.000 Jahre ablaufenden Klima- und Vegetationsveränderung in unserer Region eingegangen. mehr >>

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Museumspädagogik

Für Kinder und Jugendliche bieten wir zu den Ausstellungen ein vielfältiges museumspädagogisches Begleitprogramm an. Die Angebote sind auf die jeweilige Altersstufe abgestimmt und können als Ergänzungsveranstaltungen zum Lehrplan genutzt werden. Abhängig vom Thema dauern die Veranstaltungen
1 bis 2 Stunden. Die Führungsgebühr pro Gruppe beträgt 15 Euro. Der Eintritt ist für Kindergartengruppen und Schulklassen einschließlich der Betreuer frei!

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Eintrittspreise und Führungen

Eintrittspreise

normal: 5,00 Euro
ermäßigt: 3,00 Euro
Kinder bis 18 Jahre: Eintritt frei
Gruppen (ab 12 Pers.): 3,00 Euro pro Person
Schulklassen und KiTa-Gruppen
einschließlich ihrer Betreuer: Eintritt frei

Der Eintritt gilt für die Ausstellungen des Kulturhistorischen Museums und des Museums für Naturkunde im gemeinsamen Museumsgebäude in der Otto-von- Guericke-Straße.
Bei Sonderausstellungen kann es zu Preisanhebungen kommen. Die dann geltenden Preise finden Sie auf den Seiten der betreffenden Sonderausstellung. Aktuelle Preisauskünfte erhalten Sie während der Öffnungszeiten unter 0391-540 35 30.

Führungen

Erwachsengruppen bis 25 Personen: 25,00 Euro
KiTa-Gruppen und Schulklassen bis 25 Personen: 15,00 Euro
Kindergeburtstage: 25,00 Euro (zzgl. Eintritt und Materialkosten)

Anmeldungen für Führungen unter Tel. 0391/540 35 01
oder Email: museen@magdeburg.de

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Publikationen

ART & Vielfalt - Impressionen aus der Tierwelt
Ausstellungskatalog zur gleichnamigen Ausstellung, 64 S.
Museum für Naturkunde 2010

ART & Vielfalt - Impressionen aus der Tierwelt
Ausstellungskatalog zur gleichnamigen Ausstellung, 70 S.
Museum für Naturkunde 2014

ART & Vielfalt - Impressionen aus der Tierwelt
Ausstellungskatalog zur gleichnamigen Ausstellung, 76 S.
Museum für Naturkunde 2016

Abandlungen und Berichte für Naturkunde, Band 34
Beiträge zum Thema Großbranchiopoden in Deutschland
Herausgeber Dr. Hans Pellmann und Prof. Dr. Mario Engelmann, 324 S.
Museum für Naturkunde 2014
ISSN 0945-7658

Inhaltsverzeichnis Band 34 [PDF: 867 KB]

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Veranstaltungen

Führungen, Vorträge, Aktionstage und Ferienveranstaltungen im Museum für Naturkunde Magdeburg

 

 

 

 

 

 

Weitere Informationen zu unseren aktuellen Veranstaltungen finden Sie auf der eigenen Internetseite des Museums: weiterlesen

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Sonderausstellung

SONDERAUSSTELLUNG "HAIE - RÄUBER SEIT JAHRMILLIONEN"

Vom 24. November 2016 bis zum 28. Mai 2017 präsentiert das Museum für Naturkunde in einer Sonderausstellung die erfolgreichste Gruppe der Raubfische unserer Meere. Lebensgroße Modelle, präparierte Gebisse und seltene Fossilien geben einen Einblick in die Vielfalt und Entwicklungsgeschichte der Haie...weiterlesen
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Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag
10:00 bis 17:00 Uhr
Sonnabend und Sonntag
10:00 bis 18:00 Uhr

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