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Fragen an die Verwaltung

MD-Melder
Datum: 05.12.17 - 20:49
Autor: B. Bank
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin ein bisschen arg enttäuscht über den Umgang der Stadtverwaltung mit dem MD-Melder. Vor jetzt vier Wochen, am 07.11., wies ich im MD-Melder darauf hin, dass auf dem Magdeburger Ring, zwischen Halberstädter Straße und Wiener Straße an einem Mast beidseitig die Straßenbeleuchtung ausgefallen sei. Sofort kam eine Rückmeldung: "Antwort vom 07.11.2017 08:01:
Die Meldung wurde dem Tiefbauamt zur abschließenden Bearbeitung übergeben und wird zurzeit dort geprüft. Sobald eine Rückmeldung des Tiefbauamtes über den Sachstand vorliegt, wird diese veröffentlicht. "

Aber es tat sich nichts, über viele Wochen tat sich nichts.

Vor einer guten Woche wies ich darauf hin, dass zwischenzeitlich mindestens 5 Leuchten zwischen Halberstädter Straße und Liebknechtstraße ausgefallen waren, diese bereits repariert wurden und die besagte Leuchte (vl. 200 Meter weiter) aber immer noch defekt ist.

Diese Meldung von mir im MD-Melder wurde jedoch nie veröffentlicht.

Heute jedoch gab es zu der ursprünglichen Meldung vom 07.11. einen weiteren Eintrag: "


Antwort vom 05.12.2017 11:18:
Rückmeldung des Tiefbauamtes:

Einzelne Ausfälle auf dem Magdeburger Ring werden nur im Rahmen der allg. Wartung repariert. "

Aber was besonders - sagen wir mal - dreist ist: mit Datum von heute wurde die Meldung auf den Status "Abgeschlossen" gesetzt. Dazu gibt es im MD-Melder die Beschreibung: "Abgeschlossen bedeutet: Der Vorgang wurde abgearbeitet bzw. durch die betreffende Stelle wurde ein Erledigungsdatum / -zeitraum benannt oder er wurde an die zuständige externe Firma (z.B. MVB, Deutsche Bahn AG, SWM u.a.) ohne weitere Nachkontrolle übermittelt."

Mag sein, dass der Vorgang abgearbeitet ist, aber die Leuchte ist immer noch beidseitig defekt!!!

Und das "Einzelne Ausfälle" nur im Rahmen der ständigen Wartung repariert werden, kann ja wohl auch nicht sein. Man beachte hierzu z.B. die Meldung vom 22.11." An der Auffahrt zum Magdeburger Ring Richtung Halberstadt ist direkt neben der Ampel auf der Westseite die Laterne ausgefallen. " Am 28.11. kam folgende Meldung des Tiefbauamtes: "Antwort vom 28.11.2017 08:10:
Rückmeldung des Tiefbauamtes:

Die Reparatur wurde am 27.11.2017 durchgeführt."

Also nach 5 Tagen wurde die einzelne Lampe repariert. Und die von mir gemeldete ist seit über vier Wochen defekt. Trotzdem: "Vorgang abgeschlossen"

Eine derart willkürliche Vorgehensweise trägt bestimmt nicht zur Akzeptanz des MD-Melders bei.

Ich würde mich über eine Stellungnahme von Ihnen freuen. Noch mehr würde es mich freuen, wenn endlich die Lampe repariert wird.
Gestaltung Westfriedhof
Datum: 01.12.17 - 13:54
Autor: Anett Köster
Karl schrieb:

Hallo Stadtverwaltung,

in den letzten Wochen konnte man auf dem Vorplatz des Westfriedhofes Bauarbeiten im Grünanlagenbereich beobachten. Im wesentlichen kann man sagen das sämtliche Bepflanzung vollständig entfernt wurde.
Die alten Nadelbäume (ich nehme an es waren Kiefern) sowie die bodendeckenden Pflanzen waren ein vertrautes Bild für jeden Stadtfelder bzw. Beimssiedler.

Aus welchem Grund wurden die Flächen nun vollständig gerodet?
Welche Pläne gibt es für eine Neubepflanzung und wenn ja wann ist geplant diese vorzunehmen?

Aktuell sieht der Platz ziemlich trostlos und kahl aus.

Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen.


Sehr geehrter Forennutzer,

der Eigenbetrieb Stadtgarten und Friedhöfe Magdeburg hat Anfang November mit den Vorbereitungen zur Umgestaltung des Eingangsbereiches des Magdeburger Westfriedhofs begonnen.
Anlass hierfür war die z.T. mangelnde Verkehrssicherheit der Schwarzkiefern, die bisher auf den Grünflächen vor dem Eingangsportal des Westfriedhofes standen. Der dortige Altbaumbestand war durch die zurückliegenden Sturmereignisse, allein in diesem Jahr vier an der Zahl, so stark in Mitleidenschaft gezogen wurden, dass unter anderem dies den finalen Anstoß zur Umgestaltung gab.
Hierfür wurden auf den Grünflächen zunächst einheitliche Rasenflächen angelegt, die im Frühjahr weiter gestaltet werden sollen. Hier werden in Anlehnung der Schmuckbeete des Westfriedhofs ebenfalls Beete entstehen, die runde Ornamentstrukturen aufgreifen und damit eine gestalterische Verbindung des Zugangsbereiches mit dem eigentlichen Friedhof herstellen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Stadtgartenbetrieb
Aussage Tiefbauamt
Datum: 29.11.17 - 20:06
Autor: Hr. Münch
Sehr geerhtes Tiefbauamt,

ich finde es gut das Sie sich diesen kritische Fragen stellen. Dennoch definieren Sie dochmal in Ihren Antworten was genau heißt den Hauptverkehrszeiten. Ich Fahre jeden Tag um 06:30 aus Magdeburg raus und jedem Abend bin ich um 19Uhr zurück. Ich sehe jeden morgen das gleiche Bild. Stau durch Linksabbieger auf dem Schleinufer und Stau durch einordnende Fahrzeuge auf die B1 aus der Georg Heidler Straße. Abends Regelmäßig Stau durch Ereignisse der div. Veranstalltungen und Stauereignisse auf der A2. Den Verkehr kann man doch nun wirklich nicht mehr als Fließend bezeichnen. Es ist ja schön das Sie darauf Hinweißen das ich auf das Fahrrad umsteigen könnte allerdings nützt es mir als Berufspendler nichts. Der von Ihnen angepriesende Neubau Anna Ebert Brück wird für keine signifikante Entlastung sorgen. Es sieht zwar alles in der Projektierung sehr gut aus aber die Infrastruktur in der Stadt ist ja nicht für mehr Fahrzeuge ausgelegt. Es kann auch nun nicht Ernsthaft ihr Vorschlag sein den Verkehr durch die Innenstadt jagen zu wollen die gem. Tunnelprojekt das Ziel hat Verkehrsberuhigter zu sein. Auch im Hinblick auf die Umweltzone sollte das nicht das Ziel der Stadt sein. Daher ist die dritte Brücke ohne Schnickschack einfach und pragmatisch der bessere Weg. Eine Bitte habe ich noch. Wenn man in einer Antwort von Stand der Technik spricht dann sollte man vorher auch mal prüfen ob dieser Stand noch angemessen ist. Offensichtlich passiert es in der Menschheit sehr oft das diese Frage gestellt wird. Wäre das nicht der Fall würden wir noch Holz aneinander reiben um Feuer zumachen!





Anett Köster schrieb:

Sehr geehrter Herr Münch,

die Verkehrsverhältnisse in den Stadtteilen östlich der Elbe sind der Verwaltung sehr wohl bekannt. Strukturdaten wie auch Erhebungsdaten zu den stadtentwicklungsrelevanten wie auch verkehrlichen Aspekten sind die Grundlage aller Entscheidungen für die weitere Entwicklung des Stadtgebietes.

Veranstaltungen in der MDCC-Arena sowie der GETEC-Arena finden in aller Regel außerhalb der Hauptverkehrszeiten bzw. an Wochenenden statt. Zu diesen Zeiten sind die regulären Verkehrsmengen des motorisierten Individualverkehrs (MIV) zum Teil deutlich geringer. Eine Überlagerung von Verkehrsmengen aus den Spitzenzeiten des Alltagsverkehrs und Verkehre der Großveranstaltungen findet somit i.d.R. nicht statt. Daraus ableitend orientiert sich die Dimensionierung von Straßen am durchschnittlichen täglichen Verkehr (DTV), das ist allgemein anerkannter „Stand der Technik“. Mit dem DTV werden Jahresmittelwerte dargestellt, in die auch Werte von Veranstaltungsverkehren eingeflossen sind und somit angemessen berücksichtigt werden.
Netzbildung, Lage von Trassen wie auch die Dimensionierung von Verkehrsanlagen, insbe-sondere von Hauptnetzstraßen, erfolgen somit grundsätzlich nicht anhand der Verkehrsmengen von Großveranstaltungen, da diese nicht den Regelfall darstellen.

Großveranstaltungen wie z.B. hochkarätige Fußball- oder Handballturniere verursachen in vielen vergleichbaren Großstädten in der Bundesrepublik und darüber hinaus im europäi-schen Ausland mit ähnlich erfolgreichen Sportclubs bei der An- und Abreise entsprechende Verkehrsbelastungen für das Hauptstraßennetz wie auch für die Verkehrsträger des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), d.h. des Straßenpersonennahverkehrs (SPNV) und soweit vorhanden, des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV).

Bei Zuschauerzahlen in den Arenen ab rd. 10.000 Personen sind temporäre Stockungen und Stauungen des Verkehrsflusses des MIV auf den für den durchschnittlichen Verkehr auszulegenden Straßen des Straßenhauptnetzes eine übliche und anerkannterweise hinzunehmende Erscheinung.

Straßen und sehr kostenintensive Verkehrsinfrastrukturen wie Brücken und Unterführungen können schon aus gesamtwirtschaftlichen Gründen nicht für den gelegentlich auftretenden Fall von Höchstbelastungen ausgelegt werden. Hierfür sind keine ausreichenden Ressourcen vorhanden.

Mit dem Neubau der kombinierten Straßen- und Straßenbahnbrücke über die Alte Elbe („Strombrückenzug-Verlängerung“) werden die Rahmenbedingungen und die verkehrliche Qualität der Anbindung der ostelbischen Stadtteile an die westelbischen Stadtteile deutlich verbessert. Der derzeit bestehende „Engpass“ mit der schmalen Anna-Ebert-Brücke und den dort häufiger auftretenden Verkehrsbeeinträchtigungen aufgrund des Mischverkehrs (MIV und Straßenbahn auf einer Trasse) wird mit dem Neubau dauerhaft beseitigt. Auch der Fuß- und Radverkehr erhalten mit dem ausreichend dimensionierten Neubau der Brücke deutlich bessere Verkehrsbedingungen.

Die Bundesautobahn A2 mit ihrer leistungsfähig ausgebauten Elbquerung bietet eine wirksame Entlastung für den Stadtverkehr und für den Ost-West-Regionalverkehr. Einzelfallbedingte Umleitungsführungen von Autobahnverkehr durch das Stadtgebiet sind hinzunehmen. Diese Umleitungen durch das Stadtgebiet finden in der Gesamtschau vergleichsweise selten statt. Solche Umleitungsstrecken für Autobahnverkehre über parallel laufende Bundessstraßen sind eine bundesweit praktizierte und akzeptierte Verkehrsführungsmaßnahme.

Mit der zum 01. Juli 2018 einzuführenden Maut-Erhebung für Lkw auf allen Bundesstraßen dürfte die Zahl der „Maut-Flüchtlinge“ durch das Stadtgebiet spürbar geringer ausfallen. Genaue Zahlen stehen der Stadtverwaltung derzeit nicht zur Verfügung.

Die Landeshauptstadt Magdeburg ist in diesen und in den kommenden Jahren mit einem umfassenden Maßnahmenbündel intensiv engagiert, die übergeordneten Verkehrsverhältnisse zwischen den beiden Elbseiten und die Verkehrsverhältnisse auf der Stadtquartiersebene in den ostelbischen Stadtteilen maßgeblich zu verbessern. Alle Verkehrsteilnehmer sollten für sich selbst kritisch prüfen, ob sie einen Teil ihrer Wege auf die Verkehrsträger des Umweltverbundes (fußläufiger und Radverkehr, ÖPNV) verlagern können. Dies würde die Belastungen des Straßennetzes reduzieren.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Tiefbauamt



Mehrkosten Tunnelbau
Datum: 29.11.17 - 14:25
Autor: Frau Frenz, BOB
Hr. Münch schrieb:

Sehr geehrte Stadtverwaltung. Die Mehrkosten für den Tunnelbau schnellen nach oben das man sich die Frage stellen ob die Genehmigung dieses Projektes nicht bewusst mit falschen Zahlen durchgeführt wurde. Die Stadt Magdeburg ist nicht die erste Stadt mit so einem Projekt. Die Abstützung der angrenzenen Objekte hätte m.E. klar sein müssen. Eine Kostenerhöhung kann immer passieren aber nicht um Faktor 2. Wer wird Seitens Stadt hierfür kosequenzen Tragen.


Sehr geehrter Herr Münch,

in der Vergangenheit wurden nicht bewusst falsche Zahlen genannt. Zum einen werden in Planverfahren immer die Kostenansätze genannt, die aus dem Stand der Planung ermittelbar sind. Je präziser die Planung wird, je genauer die Kosten. Dies bedeutet aber auch, dass dann weitere Kosten einzuplanen sind, die etwa durch Kampfmittelsondierungen, Bodenbeschaffenheit, nicht verzeichnete Leitungen etc. entstehen. Der Zeitverzug durch gerichtliche Verfahren führt ebenfalls zu Veränderungen der Kosten. Wie bisher offen kommuniziert, handelt es sich zum anderen bei den Gründen der Kostenerhöhung im Wesentlichen um Planungsmängel. Der Schaden wird gegenüber den Planern geltend gemacht. Die Abstützung der Gebäude ist Folge dieses Planungsmangels. Hinsichtlich der genauen Kostenzusammenstellung und den Gründen der Kostenerhöhungen verweisen wir auf die öffentlichen Pressemitteilungen und die Finanzierungsdrucksache.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Tiefbauamt
Vorplatz Westfriedhof
Datum: 28.11.17 - 14:46
Autor: Karl
Hallo Stadtverwaltung,

in den letzten Wochen konnte man auf dem Vorplatz des Westfriedhofes Bauarbeiten im Grünanlagenbereich beobachten. Im wesentlichen kann man sagen das sämtliche Bepflanzung vollständig entfernt wurde.
Die alten Nadelbäume (ich nehme an es waren Kiefern) sowie die bodendeckenden Pflanzen waren ein vertrautes Bild für jeden Stadtfelder bzw. Beimssiedler.

Aus welchem Grund wurden die Flächen nun vollständig gerodet?
Welche Pläne gibt es für eine Neubepflanzung und wenn ja wann ist geplant diese vorzunehmen?

Aktuell sieht der Platz ziemlich trostlos und kahl aus.

Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen.
3. Elbquerung
Datum: 28.11.17 - 09:31
Autor: Anett Köster
Hr. Münch schrieb:

Sehr geehrte Stadtverwaltung,

die Entscheidung zum Titel zeigt das sich unser OB hier nicht Informiert. Wir haben jeden Morgen Verkehrschaos. Das Designprojekt der neuen Brücke Anna Ebert ist zwar schön aber sicherlich so teuer das wir davon eine dritte einfache Brücke hätten bauen können. Die Veranstalltungen in der Getec und MDCC Arena sorgen regelmäßig für Chaos. Die Verkehrslage auf der A2 sorgt für zusätzliche Belastung. Dazu kommen jede Menge LKW die die Maut sparen wollen. Auch der nächtliche Fahrbetrieb auf der B1 hat erstaunlicher Weise erhöht.
Ich denke alle Bewohner Ostelbiens sind mit dieser Entscheidung vom glauben abgefallen. Das solche Entscheidungen auf Grund der Fehlkalkulationen des Tunnels getroffen werden ist offensichtlich. Die Bewohner Ostelbiens fühlen sich mit solcher Aussage hinters Licht geführt. Bitte den Link des 27 Seitigen Berichts veröffentlichen


Sehr geehrter Herr Münch,

die Verkehrsverhältnisse in den Stadtteilen östlich der Elbe sind der Verwaltung sehr wohl bekannt. Strukturdaten wie auch Erhebungsdaten zu den stadtentwicklungsrelevanten wie auch verkehrlichen Aspekten sind die Grundlage aller Entscheidungen für die weitere Entwicklung des Stadtgebietes.

Veranstaltungen in der MDCC-Arena sowie der GETEC-Arena finden in aller Regel außerhalb der Hauptverkehrszeiten bzw. an Wochenenden statt. Zu diesen Zeiten sind die regulären Verkehrsmengen des motorisierten Individualverkehrs (MIV) zum Teil deutlich geringer. Eine Überlagerung von Verkehrsmengen aus den Spitzenzeiten des Alltagsverkehrs und Verkehre der Großveranstaltungen findet somit i.d.R. nicht statt. Daraus ableitend orientiert sich die Dimensionierung von Straßen am durchschnittlichen täglichen Verkehr (DTV), das ist allgemein anerkannter „Stand der Technik“. Mit dem DTV werden Jahresmittelwerte dargestellt, in die auch Werte von Veranstaltungsverkehren eingeflossen sind und somit angemessen berücksichtigt werden.
Netzbildung, Lage von Trassen wie auch die Dimensionierung von Verkehrsanlagen, insbe-sondere von Hauptnetzstraßen, erfolgen somit grundsätzlich nicht anhand der Verkehrsmengen von Großveranstaltungen, da diese nicht den Regelfall darstellen.

Großveranstaltungen wie z.B. hochkarätige Fußball- oder Handballturniere verursachen in vielen vergleichbaren Großstädten in der Bundesrepublik und darüber hinaus im europäi-schen Ausland mit ähnlich erfolgreichen Sportclubs bei der An- und Abreise entsprechende Verkehrsbelastungen für das Hauptstraßennetz wie auch für die Verkehrsträger des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), d.h. des Straßenpersonennahverkehrs (SPNV) und soweit vorhanden, des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV).

Bei Zuschauerzahlen in den Arenen ab rd. 10.000 Personen sind temporäre Stockungen und Stauungen des Verkehrsflusses des MIV auf den für den durchschnittlichen Verkehr auszulegenden Straßen des Straßenhauptnetzes eine übliche und anerkannterweise hinzunehmende Erscheinung.

Straßen und sehr kostenintensive Verkehrsinfrastrukturen wie Brücken und Unterführungen können schon aus gesamtwirtschaftlichen Gründen nicht für den gelegentlich auftretenden Fall von Höchstbelastungen ausgelegt werden. Hierfür sind keine ausreichenden Ressourcen vorhanden.

Mit dem Neubau der kombinierten Straßen- und Straßenbahnbrücke über die Alte Elbe („Strombrückenzug-Verlängerung“) werden die Rahmenbedingungen und die verkehrliche Qualität der Anbindung der ostelbischen Stadtteile an die westelbischen Stadtteile deutlich verbessert. Der derzeit bestehende „Engpass“ mit der schmalen Anna-Ebert-Brücke und den dort häufiger auftretenden Verkehrsbeeinträchtigungen aufgrund des Mischverkehrs (MIV und Straßenbahn auf einer Trasse) wird mit dem Neubau dauerhaft beseitigt. Auch der Fuß- und Radverkehr erhalten mit dem ausreichend dimensionierten Neubau der Brücke deutlich bessere Verkehrsbedingungen.

Die Bundesautobahn A2 mit ihrer leistungsfähig ausgebauten Elbquerung bietet eine wirksame Entlastung für den Stadtverkehr und für den Ost-West-Regionalverkehr. Einzelfallbedingte Umleitungsführungen von Autobahnverkehr durch das Stadtgebiet sind hinzunehmen. Diese Umleitungen durch das Stadtgebiet finden in der Gesamtschau vergleichsweise selten statt. Solche Umleitungsstrecken für Autobahnverkehre über parallel laufende Bundessstraßen sind eine bundesweit praktizierte und akzeptierte Verkehrsführungsmaßnahme.

Mit der zum 01. Juli 2018 einzuführenden Maut-Erhebung für Lkw auf allen Bundesstraßen dürfte die Zahl der „Maut-Flüchtlinge“ durch das Stadtgebiet spürbar geringer ausfallen. Genaue Zahlen stehen der Stadtverwaltung derzeit nicht zur Verfügung.

Die Landeshauptstadt Magdeburg ist in diesen und in den kommenden Jahren mit einem umfassenden Maßnahmenbündel intensiv engagiert, die übergeordneten Verkehrsverhältnisse zwischen den beiden Elbseiten und die Verkehrsverhältnisse auf der Stadtquartiersebene in den ostelbischen Stadtteilen maßgeblich zu verbessern. Alle Verkehrsteilnehmer sollten für sich selbst kritisch prüfen, ob sie einen Teil ihrer Wege auf die Verkehrsträger des Umweltverbundes (fußläufiger und Radverkehr, ÖPNV) verlagern können. Dies würde die Belastungen des Straßennetzes reduzieren.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Tiefbauamt
Stadt Magdeburg lehnt dritte Elbbrücke ab
Datum: 22.11.17 - 20:57
Autor: Hr. Münch
Sehr geehrte Stadtverwaltung,

die Entscheidung zum Titel zeigt das sich unser OB hier nicht Informiert. Wir haben jeden Morgen Verkehrschaos. Das Designprojekt der neuen Brücke Anna Ebert ist zwar schön aber sicherlich so teuer das wir davon eine dritte einfache Brücke hätten bauen können. Die Veranstalltungen in der Getec und MDCC Arena sorgen regelmäßig für Chaos. Die Verkehrslage auf der A2 sorgt für zusätzliche Belastung. Dazu kommen jede Menge LKW die die Maut sparen wollen. Auch der nächtliche Fahrbetrieb auf der B1 hat erstaunlicher Weise erhöht.
Ich denke alle Bewohner Ostelbiens sind mit dieser Entscheidung vom glauben abgefallen. Das solche Entscheidungen auf Grund der Fehlkalkulationen des Tunnels getroffen werden ist offensichtlich. Die Bewohner Ostelbiens fühlen sich mit solcher Aussage hinters Licht geführt. Bitte den Link des 27 Seitigen Berichts veröffentlichen
Mehrkosten Tunnelbau
Datum: 22.11.17 - 20:43
Autor: Hr. Münch
Sehr geehrte Stadtverwaltung. Die Mehrkosten für den Tunnelbau schnellen nach oben das man sich die Frage stellen ob die Genehmigung dieses Projektes nicht bewusst mit falschen Zahlen durchgeführt wurde. Die Stadt Magdeburg ist nicht die erste Stadt mit so einem Projekt. Die Abstützung der angrenzenen Objekte hätte m.E. klar sein müssen. Eine Kostenerhöhung kann immer passieren aber nicht um Faktor 2. Wer wird Seitens Stadt hierfür kosequenzen Tragen.
Raubüberfälle in Magdeburg
Datum: 22.11.17 - 20:36
Autor: Münch
Hallo liebe Stadtverwaltung am 20.11. erneuter Raubüberfall an der Goldschmiedebrücke. Ich wollte gelesen haben das die Polizeipräsens sich erhöht. Was die Empfehlung der Stadt an die Bürger? Lieber diese Gebiete meiden? Ich finde es schon komisch das wir in Sachsen Anhalt Kriminalität nicht mehr unter Kontrolle bekommen.
Kapazitätserweiterung Grundschule Ottersleben
Datum: 22.11.17 - 13:13
Autor: Anett Köster
Vater von zwei Kindern schrieb:

Hallo liebe Stadtverwaltung & Stadträte,

in den Medien ist ja bereits vielfach über eine Erweiterung der Kapazitäten der Grundschule Ottersleben berichtet worden.
Jüngst auch in einem Artikel der VS in dem u.a. auch ein Standortfrage im Umkreis des Werner von Siemens Rings zu prüfen sei.
https://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/standortfrage-stadtrat-magdeburg-sucht-platz-fuer-schule

Aber auch eine Platzierung zwischen Ottersleben und Lemsdorf wird ins Auge gefasst.

Ich möchte hier einmal dringend an die Damen und Herren in den Gremien appellieren sich mal eine Karte des Gebietes anzusehen, oder einen Stadtplan in die Hand zu nehmen.
Aus etwas Entfernung werden die Dinge manchmal klarer.
Weiterhin gebe ich die Empfehlung an die wahrscheinlich größtenteils motorisiert mobilen Entscheider den geplanten Einzugsbereich einmal zu Fuß abzulaufen. Idealerweise begeben Sie sich dabei in gebückter Haltung um 1. die körperliche Anstrengung nachzuvollziehen die es bedeutet eine recht schwere Schultasche über die Distanzen zu schleppen und 2. die Sicht auf die Straßen und den Verkehr aus der Perspektive eines Kindes wahrzunehmen.

Ich weiß nicht was manche für Vorstellungen haben, aber die o.g. Standorte wären für Schulkinder aus den Gebieten Birnengarten, Sonnenanger oder Niendorferstraße schlichtweg unzumutbar zurückzulegen. Und kommen Sie mir jetzt nicht mit Bussen und Erstattung von Fahrkosten etc.
Wir reden hier auch von 6-7 jährigen die Wege von bis zu 3.5km (2.5km Luftline laut Google Maps) zurücklegen müssen. Macht 5-7km pro Tag. Zur Erinnerung, es handelt sich um Stadtgebiet und nicht ländliche Strukturen oder Dörfer.
Die Herrschaften können sich gerne selbst fragen ob sie ihre eigenen Kinder oder Enkel in dieser Altersgruppe quer durch einen Stadtteil laufen lassen wollen und dabei noch ein beruhigtes Gefühl haben.
Und denken Sie bitte noch an die Jahreszeiten und den damit zusammenhängenden Lichtverhältnissen. Es herrscht leider nicht immer Sommer und Sonnenschein wie in so manchen Köpfen.
Die Verwaltung braucht sich dann nicht zu wundern wenn die Zufahrtstraßen wieder einmal mit "Elterntaxis" blockiert werden.
Ein Problem mit dem auch die aktuelle Ottersleber Grundschule täglich zu kämpfen hat. Denn schon zu diesem Stadtort sind die Wege aus Birnengarten oder Sonnenanger fußläufig bereits rund 2.5km lang.
Es wäre gescheiter wenn ein neuer Standort dichter in die Nähe dieser beiden großen Neubaugebiete rücken würde, als noch weiter entfernt. Da gäbe es auch noch einige freie Flächen die der Größe der Flächen der aktuellen Grundschule Ottersleben oder der Ernst Wille Schule entsprechen, zumindest auf den Luftaufnahmen. Und auch Anbindungsstraßen wären ausreichend groß, obwohl sich in räumlicher Nähe zu den beiden Wohngebieten natürlich der Schulweg zu Fuß anbieten würde und zu bevorzugen wäre.

Eine Überlegung wäre auch statt ein neues Gebäude zu errichten, den Bedarf auf zwei neue, kleinere Gebäude im Stadtgebiet, wohngebietsnah, zu verteilen.
Ja, das kostet mehr Geld, aber Bildung braucht Qualität und nicht Masse, nach dem Motto 30-35 Kinder in ein Klasse zu stopfen bei einem Lehrer. Hauptsache billig.
Was heute in qualitativ hochwertige Bildung investiert wird zahlt sich in 15-20 Jahren doppelt und dreifach aus, vorausgesetzt man kann sich einmal von den hirnlosen kapitalistisch, BWL geprägten Maximen von kurzfristigster Amortisierung und maximalstem Profit trennen. Ich weis ja nicht ob die Entscheidungsträger bereits gemerkt haben das die Probleme mit heutigen Mangeln in der Wirtschaft (Fachkräfte, Innovation, Nachwuchs etc.) und damit einhergehenden gesamtgesellschaftlichen Problemen (zB: gesunkenes Bildungsniveau) vor 15-20 Jahren ihren Ursprung hatten als man sich allerorten für die glorreichen und alternativlosen Sparmaßnahmen gefeiert hat.

Noch einmal für die Herrschaften: Jedwede Entscheidung die zum Thema Grundschule Ottersleben getroffen wird, lastet zu aller erst auf den Schultern der 6-10 jährigen.
Treffen Sie eine weise Entscheidung!!

MfG


Sehr geehrter Forennutzer,

vielen Dank für Ihre Hinweise. Die Prüfung zur Kapazitätserweiterung der Grundschule "Ottersleben" ist noch nicht abgeschlossen, so dass Ihnen noch keine Entscheidung genannt werden kann. Im Gespräch sind z.B. ein Anbau am jetzigen Standort der Schule oder ein passendes Grundstück zum Bau einer neuen Grundschule. Die endgültige Entscheidung trifft der Stadtrat.

Mit freundlichen Grüßen
Fachbereich Schule und Sport
Danke
Datum: 22.11.17 - 10:27
Autor: Arndt
Anett Köster schrieb:

Sehr geehrter Herr Arndt,

historische Stadtpläne von Magdeburg können im Lesesaal des Stadtarchivs eingesehen werden. Es besteht auch die Möglichkeit, kostenpflichtig Reproduktionen anfertigen zu lassen. Das Alter eines Hauses lässt sich am einfachsten durch einen Blick in die Bauakte ermitteln. Unter Vorlage eines Eigentumsnachweises (Grundbuchauszug) kann das der Eigentümer im Bauaktenlesesaal des Stadtarchivs tun. Wir bitten um vorherige Anmeldung unter 0391-540 2896.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Stadtarchiv Magdeburg


Vielen Dank für die Auskunft!
Recherche
Datum: 22.11.17 - 09:03
Autor: Anett Köster
Anett Köster schrieb:

Sehr geehrter Forenteilnehmer,

danke für Ihren Beitrag. Sie bekommen in Kürze eine Antwort von mir.

Mit freundlichen Grüßen

Anett Köster
Intranetbeauftragte


Sehr geehrter Herr Arndt,

historische Stadtpläne von Magdeburg können im Lesesaal des Stadtarchivs eingesehen werden. Es besteht auch die Möglichkeit, kostenpflichtig Reproduktionen anfertigen zu lassen. Das Alter eines Hauses lässt sich am einfachsten durch einen Blick in die Bauakte ermitteln. Unter Vorlage eines Eigentumsnachweises (Grundbuchauszug) kann das der Eigentümer im Bauaktenlesesaal des Stadtarchivs tun. Wir bitten um vorherige Anmeldung unter 0391-540 2896.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Stadtarchiv Magdeburg
Klinkebrücke
Datum: 20.11.17 - 16:21
Autor: Anett Köster
Stern schrieb:

Hallo,

zum aktuellen Planungsstand zum Neubau der Brücke habe ich noch einmal folgende Fragen:

1. Wann wird der Bau beginnen?
2. Wie lange wird der Neubau dauern?
3. Wie lange muss die Leipziger für Straßenbahnen und PKWs dafür gesperrt werden?


Sehr geehrter Herr Stern,

vielen Dank für Ihren Forenbeitrag. Die Beantwortung wird leider ein wenig Zeit in Anspruch nehmen. Ich bitte Sie um Geduld. Sobald ich genaue Informationen habe, werde ich diese hier umgehend veröffentlichen.

Mit freundlichen Grüßen

Anett Köster
Intranetbeauftragte
Domeingang
Datum: 20.11.17 - 14:15
Autor: Anett Köster
OttO schrieb:

Sehr geehrte Stadtverwaltung,

ich habe eine Frage zum Magdeburger Dom.
Aktuell kann man den Dom als Besucher nur von der Nordseite aus betreten und die dortige Tür benutzen.
Eigentlich werden nach historischer Überlieferung jedoch christliche Kirchen von Westen aus betreten und Richtung Osten durchquert.

Gibt es eigentlich Pläne dazu, den westlichen Haupteingang wieder zu öffnen und den Dom von dort aus zu betreten?
Wenn ja wann und wenn nein warum?

Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen.

Gruß,
OttO


Sehr geehrter Otto,

Sie haben mit Ihrer Aussage (..von Westen aus betreten und Richtung Osten durchquert...) natürlich Recht. Das Westportal des Magdeburger Domes wird allerdings bereits seit Jahren nur noch für ganz besondere Veranstaltungen/ Gottesdienste geöffnet. Aus Denkmalschutzgründen kann dieser Haupteingang derzeit leider gar nicht benutzt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Anett Köster
Intranetbeauftragte
Recherche
Datum: 20.11.17 - 13:50
Autor: Anett Köster
Arndt schrieb:

Sehr geehrte Damen und Herren,
welche Möglichkeiten habe ich mit Hilfe der Stadt das Alter meines Hauses in Fermersleben zu ermitteln? Gibt es die Möglichkeit bei der Stadt historische Stadtpläne (Buckau, Fermersleben, Salbke) einzusehen bzw. vervielfältigen zu lassen?
Mit freundlichen Grüßen
Arndt


Sehr geehrter Forenteilnehmer,

danke für Ihren Beitrag. Sie bekommen in Kürze eine Antwort von mir.

Mit freundlichen Grüßen

Anett Köster
Intranetbeauftragte
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