Eröffnung Telemannjahr 2017 und »Telemania« in Magdeburg sowie Verleihung des Georg-Philipp-Telemann-Preises
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Eröffnung Telemannjahr 2017 und „Telemania“ in Magdeburg sowie Verleihung des Georg-Philipp-Telemann-Preises der Landeshauptstadt Magdeburg

Sehr geehrte Abgeordnete des Bundestages, des Landtages und des Stadtrates,

verehrte Fraktionschefs und Beigeordnete,

sehr geehrte Repräsentanten der verschiedenen Verbände und Wirtschaftsbetriebe,

sehr geehrter Herr Goebel und liebe Telemann-Preisträger,

verehrtes Kammerorchester der Magdeburgischen Philharmonie,

meine Damen und Herren,

ich begrüße Sie ganz herzlich hier im Rathaus der Landeshauptstadt Magdeburg und freue mich, dass Sie unserer Einladung zu dieser besonderen Veranstaltung gefolgt sind.

Wir eröffnen heute offiziell das Telemannjahr 2017, wir beginnen die Veranstaltungen der „Telemania“ in Magdeburg und als einen der ersten Höhepunkte ehren wir den diesjährigen Telemann-Preisträger.

Das Jahr 2017 steht für uns im Zeichen zweier Ereignisse: So feiern wir das große Jubiläum „500 Jahre Reformation“ und würdigen Georg Philipp Telemann, dessen Todestag sich am 25. Juni zum 250. Mal jährt.

Ich freue mich daher sehr, dass Sie – sehr verehrter Herr Ministerpräsident – heute mit uns den großen Jubiläumsreigen eröffnen und heiße Sie herzlich willkommen. Darüber hinaus bin ich Ihnen dankbar, dass Sie bereits lange im Vorfeld der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Frau Monika Grütters, die Schirmherrschaft für das Telemann-Jahr angetragen haben. Diese hat sie gern übernommen, kann aber leider auf Grund eines Auslandstermins heute nicht bei uns sein. Sie lässt Sie alle aber herzlich grüßen.

Den Impuls von Frau Grütters zur Gründung eines Netzwerkes der Telemannstädte habe ich wiederum gern aufgegriffen. Es ist im Umgang mit Telemanns Werk das erste Mal, dass sich zehn Städte in drei Ländern zusammengetan haben, um Veranstaltungen abzustimmen und gemeinsam nach außen zu tragen. Die zehn Telemannstädte sind heute zum Teil durch mehrere Persönlichkeiten vertreten. In der Reihenfolge der Stationen des Lebensweges Telemanns gilt unser herzliches Willkommen:

-        Frau Bürgermeisterin Britta Schweigel aus Clausthal-Zellerfeld,

-        Klaus WiIhelm, City-Manager der Hildesheim Marketing GmbH,

-        Prof. Siegfried Pank, Präsident der Internationalen Telemann-Gesellschaft aus Leipzig,

-        Frau Bürgermeisterin Danuta Madej sowie Ireneus Bresinsky und Waldemar Wolski aus Żary (Polen),

-        Magister Marcej Klus aus Pszczyna (Pschüna, Polen),

-        Dr. Claus Oefner, Telemann-Preisträger aus Eisenach,

-        Dr. Martina Falletta, Vorsitzende der Telemann-Gesellschaft Frankfurt am Main,

-        Senatsdirektor Heinrich Bethge und Frau Dr. Astrid Bernicke von der Kulturbehörde Hamburg,

-        Angela Piront vom NDR Hamburg sowie

-        Anke Denner, Vorsitzende der Hamburger Telemann-Gesellschaft.

-        Unsere Partner aus Paris werden heute vertreten von Marguerit Rabbassi, der Première Secrétaire der Französischen Botschaft in Berlin.

-        Und zuletzt darf natürlich auch Magdeburg nicht fehlen und so begrüße ich den Leiter unseres Telemann-Zentrums, Dr. Carsten Lange, in dessen Händen die Koordination dieses Netzwerkes liegt sowie seine Mitarbeiter und die Kammersängerin Undine Dreißig als Vorsitzende des Telemann-Arbeitskreises.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

es ist eine große Freude und Ehre für uns, dass so viele herausragende Persönlichkeiten heute den Weg nach Magdeburg gefunden haben. Zudem unterstreicht die Vielzahl der anwesenden Preisträger die Wertschätzung des Preises und die Verbundenheit mit unserer Stadt. Besonders beeindruckt bin ich aber vor allem von dem großartigen Programm der Telemannstädte: Das wunderbare Programmbuch lädt zu mehr als 250 Veranstaltungen über das ganze Jahr verteilte ein. Reisen Sie also einfach mit der Musik Telemanns!

Gern sprechen wir davon, dass Musik als universelle Sprache über Grenzen hinweg verbindet. Mit Telemann als Persönlichkeit von europäischem Format ist es gelungen, einem Städtenetzwerk internationale Handlungsdimension zu verleihen. Dieses Miteinander sollten wir über das Telemannjahr hinaus bewahren. Dorothee Oberlinger und Reinhard Goebel als Botschafter des Netzwerkes der Telemannstädte werden uns daran erinnern.

Lieber Herr Goebel, ich freue mich, dass Sie heute in Magdeburg sind und gemeinsam mit unserem Kammerorchester der Philharmonie musizieren sowie zu uns sprechen. Und wir sind schon alle sehr gespannt auf den 25. Juni, an dem Sie Telemanns Musik im Magdeburger Dom erklingen lassen.

Anhand der Vielfalt des Programms der Magdeburger Telemann-Festtage und zahlreicher Grußadressen nehme ich immer wieder wahr, dass die Wiederentdeckung von Telemanns Werk längst nicht abgeschlossen ist. Das scheint eine Mammutaufgabe zu sein, die sich nur als Gemeinschaftswerk bewältigen lässt.

Dieses Signal geht auch von der Wahl des diesjährigen Telemann-Preisträgers aus. Vom Enthusiasmus seines künstlerischen Direktors angetrieben, veröffentlicht ein CD-Label seit etwa einem Vierteljahrhundert nicht selten 5 bis 7 Telemann-CDs im Jahr. Viele Kompositionen erscheinen dabei als Ersteinspielungen mit Referenzcharakter. Das Unternehmen ist dabei außerordentlich gut vernetzt und pflegt Partnerschaften zu Interpreten, Wissenschaftlern, Festivals, Rundfunkanstalten sowie zahlreichen Ensembles.

Daraus gehen bemerkenswerte Aufnahmen und exzellente CD-Begleithefte hervor und peu à peu werden auch so die weißen Flecken im Hinblick auf Telemanns Werk kleiner. Es ist daher höchst verdient, dass Burkhard Schmilgun und das Label classic production osnabrück – kurz cpo – gerade in diesem Jahr mit dem Telemannpreis geehrt werden!


Sehr geehrter Herr Schmilgun, ich heiße Sie, Ihre Familie und Ihre Mitarbeiter herzlich willkommen in der Telemannstadt Magdeburg.

Lieber Herr Prof. Hirschmann, Sie waren und sind als Telemann-Spezialist und als Booklet- Autor an einem großen Projekt von cpo beteiligt. Ich freue mich daher sehr, Sie als Laudator begrüßen zu dürfen.

 

Meine Damen und Herren,

in Magdeburg ist die Musik Telemanns immer zu erleben, das wissen Sie. Doch ein Projekt wie die „Telemania“ gab es hier noch nicht. Dem Stadtrat danke ich, dass er den Weg dafür freigemacht hat. Für ein Vorhaben, das die Musik unseres Genius loci einem breiten Publikum öffnen will.

Telemannkenner aus aller Welt pilgern bekanntlich jährlich im März im Zusammenhang mit den Telemann-Festtagen oder dem Internationalen Wettbewerb in Telemanns Geburtsstadt. Darüber hinaus sorgen die monatlichen Sonntagsmusiken für überregionales Interesse. Die meisten Konzerte dieser Saison sind bereits ausverkauft! Und doch gibt es viele hier, denen Telemann kein Begriff ist. Das sollen die Veranstaltungen der „Telemania“ ändern.

Dieses ehrgeizige Ziel, die Magdeburger für IHREN Telemann mit überraschenden Angeboten, an ungewöhnlichen Orten jenseits des Konzertsaals zu begeistern, wird dabei offensiv verfolgt. So wird man seiner Musik in einer „Telemann-Straßenbahn“ begegnen, sie wird im öffentlichen Raum erklingen und auch die Fans des 1. FCM sollen Telemann singen.

Einbezogen in diese „Telemania“ sind Kulturinstitutionen und Magdeburger, die man sonst eher nicht mit Telemanns Musik verbindet. Ich finde dies nicht nur sehr spannend, es ist vor allem ein eindrucksvolles Signal für Identität stiftende Partizipation. Das entfachte „Telemann-Fieber“ scheint mir zudem ein wichtiges Signal zu sein für die Bewerbung Magdeburgs zur Kulturhauptstadt Europas 2025.

Das bisher zu spürende positive Echo für die „Telemania“-Veranstaltungen ist überwältigt. Ich danke dem Bund und dem Land Sachsen-Anhalt, der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der hiesigen Stadtsparkasse, Lotto Sachsen-Anhalt, dem Verein Mitteldeutsche Barockmusik und der Nord-LB, dem Ratswaage- und dem Maritim-Hotel sowie den Medienpartnern Volksstimme und MDR Kultur für ihre vielfältige und umfangreiche Förderung.

Und die „Tele-Manie“ hat erstmals in größerem Umfang auch städtische Wirtschaftsunternehmen erfasst: So haben sich in einem „Telemann-Freundeskreis 2025“ die Stadtwerke Magdeburg, die ÖSA, die Magdeburger Wohnungsbaugenossenschaft sowie die Firmen Strehlow, ÖHMI und Delikata zusammengeschlossen. Als neuestes ist auch das Unternehmen MDCC dazu gestoßen und der Kreis ist gern erweiterbar!

Diese breite Unterstützung beflügelt uns, das Thema „Telemann“ für unsere Stadt, für das Land und für die Zusammenarbeit mit anderen Städten und europäischen Regionen weiter zu entwickeln. Nun dürfen Sie sich aber erstmal auf knapp 100 Veranstaltungen in Magdeburg freuen: Auf Oratorien, Kammermusiken, Theaterstücke, Preisträgerkonzerte, die neue Reihe

„Die Motette“, die interaktive Ausstellung „Hör mal, Telemann!“ und vieles andere mehr. Und mit dem Besuch der „Langen Telemann-Nacht“ im Klosterbergegarten am 24. Juni können Sie mit allen Sinnen eintauchen in die Telemann-Zeit.

Für das außerordentlich vielgestaltige „Telemania“-Programm und die Einbeziehung erstaunlich vieler Partner gilt mein Dank insbesondere dem Intendanten Marco Reiß und seinem Team sowie unserem Telemann-Zentrum. Sie alle leisten eine wunderbare Arbeit.

 

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

es ist zwar noch immer Grippezeit, doch vom Telemann-Fieber 2017 können Sie sich getrost anstecken lassen. Bettlägerigkeit als Nebenwirkung ist nicht zu befürchten! Allenfalls besteht Suchtgefahr, mit der wir in diesem Fall gut leben können...

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und möchte nun Herrn Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff um sein Grußwort bitten.

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