Das Buch der Ehrengäste

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Das Goldene Buch der Landeshauptstadt Magdeburg

Das Buch der Ehrengäste

Unter der Überschrift "Das Goldene Buch der Stadt Magdeburg" war am Sonntag, den 10. Mai 1931 in der 1. Beilage zum Magdeburger General-Anzeiger Folgendes zu lesen:

" Aus Anlass des Gedenktages der 300-jährigen Zerstörung der Stadt Magdeburg hat das Verkehrs- und Ausstellungsamt die Herausgabe des Goldenen Buches der Stadt Magdeburg veranlasst. Die erste Eintragung in das Goldene Buch wird am 10. Mai durch die Mitglieder des amtierenden Magistrats erfolgen."

An der Spitze des damals amtierenden Magistrats stand der Oberbürgermeister Hermann Beims, der vom 15. Mai 1919 bis zu seinem Ruhestand am 15. Mai 1931 im Amt war.
Alle Eintragungen, die es zwischen 1931 und 1949 gegeben hat, sind jedoch nicht mehr enthalten. Diese Seiten sind nicht mehr auffindbar.

Bekannt ist beispielsweise auch, dass sich neben dem damaligen Magistrat unter anderem eine Delegation der amerikanischen Vereinigung "Töchter der amerikanischen Revolution" bei ihrem Besuch in der Geburtsstadt von Friedrich Wilhelm von Steuben am 27. Mai 1937 eingetragen hat.

In der Zeit zwischen 1949 und 1985 trugen sich Persönlichkeiten, die die Stadt Magdeburg besuchten in ein Erinnerungsbuch ein.

Das vom 10. Mai 1931 stammende "Goldene Buch der Stadt Magdeburg" wird seit 1985 weitergeführt und liegt wieder bereit zur Eintragung von Persönlichkeiten, die die Stadt Magdeburg besuchen oder sich besonders um die Stadt verdient gemacht haben.

Von 1985 bis zur politischen Wende und der Wiedervereinigung Deutschlands am 03.Oktober 1990 gab es 11 Eintragungen.

Es beginnt mit der Eintragung am 10. Mai 1985 durch den seit 1977 mit der Ehrenbürgerwürde der Stadt Magdeburg ausgezeichneten sowjetischen Offizier Igor Belikow, der heute in Lugansk in der Ukraine lebt.

Zum 165. Todestages des berühmten französischen Revolutionärs Lazare Nicolas Carnot am 08. August 1988 trug sich eine französische Delegation in das "Goldene Buch der Stadt Magdeburg" ein.

Am 07.Oktober 1989, vier Wochen vor Öffnung der deutsch-deutschen Grenze, finden wir als letzte Eintragung die Unterschriften von Bürgermeistern aus den damaligen Partnerstädten, u.a. aus Sarajevo, Nagasaki und auch der Stadt Braunschweig, die seit Dezember 1987 eine deutsch-deutsche Partnerschaft mit der Stadt Magdeburg abgeschlossen hatte.

Für den 03.Oktober 1990, den Tag der Deutschen Einheit steht nun folgender Eintrag:

"Diese unscheinbare Seite bildet gleichzeitig einen End- und einen Anfangspunkt.
Sie belegt ganz unspektakulär ein Ereignis, das viele Menschen in Deutschland und Europa in Erstaunen, Freude und Nachdenken versetzte - der Zusammenbruch der kommunistischen Diktatur in der DDR.
Dieser historische Moment soll auch im "Goldenen Buch" der Stadt Magdeburg Erwähnung finden. Mit dem Amtsantritt des freigewählten Magistrats im Juni 1990 wird sich auch das Gesicht dieses Buches ändern.
Wurde es bisher von der Staatspartei und Ihrer Verbündeten samt ihrer Ideologie geprägt, so bestimmen heute Vertreter der Magdeburger Bürger über die Ehre der Eintragung, in freier Entscheidung.
Die kommenden Seiten werden eine deutliche Sprache sprechen."

Mit der Eintragung von Christopher Küken,dem Gewinner der Silbermedaille im Schwimmen - 400 m Freistil - bei den XII. Paralympics 2004 in Athen, am 20. Dezember 2004 wurde dieses Goldene Buch geschlossen.

Mit Beginn des Jahres 2005, dem Jahr des 1200. Jubiläums der Stadt Magdeburg, wurde ein neues Goldenes Buch begonnen.

 

 

 

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