Kampfmittelsondierungen
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Kampfmittelsondierungen im Baufeld

Vor Beginn der Bauarbeiten wird das Baufeld des Ersatzneubaus Strombrückenzug auf Kampfmittel untersucht

Seit dem 9.November 2017 untersucht die Firma “Schollenberger Kampfmittelbeseitigung“ das Baufeld des Ersatzneubaus Strombrückenzug auf Kampfmittel.

Magdeburg war im Zweiten Weltkrieg das Ziel zahlreicher Luftangriffe. Das gesamte Plangebiet ist deshalb als Kampfmittelverdachtsfläche eingestuft.

Die Fa. Schollenberger untersucht mit 2 Verfahren.

Ca. 77900m² werden mittels elektromagnetischer Wellen untersucht. Auf dem Foto mäandert ein Mitarbeiter der Kampfmittelbeseitigung den Messwagen durch das Plangebiet. Durch den Messwagen werden elektromagnetische Felder generiert, die durch Störungen im Untergrund deformiert werden. Die Deformationen werden durch Sensoren registriert. Für eine Georeferenzierung mit cm-Genauigkeit läuft ein GPS-Empfänger im RTK-Modus mit. Damit können auch Tageszeichen registriert werden, die evtl. auf die Ursache der Störungen hinweisen.

Das zweite Gebiet in einer Größe von ca. 26800m² wird durch Bohrungen sondiert, die in einem Raster von ca. 1,5m Abstand und bis zu einer Tiefe von 12m eingebracht werden. In den Bohrungen wird mittels 3-Achs-Magnetometern und Fluxgate-Magnetometern sondiert.

Die erste Phase läuft von Oktober 2017 bis Februar 2018 auf den jetzt bereits zugänglichen Teilen des Baufeldes. Die zweite Phase wird baubegleitend ab Baubeginn durchgeführt.

Übersichtsplan Baufeld

Der blaue Bereich wird elektromagnetisch sondiert, im orangenen Bereich wird im Raster gebohrt.

171109-Uebersichtsplan
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