Sicherungsarbeiten für nahegelegene Gebäude
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Sicherungsarbeiten für nahegelegene Gebäude

Sicherungsarbeiten an den Häusern in der Ernst-Reuter-Allee
Sicherungsarbeiten an den Häusern in der Ernst-Reuter-Allee

Im Zusammenhang mit der Baumaßnahme für den Tunnel erfolgen derzeit auch Vorbereitungen für die Bohrpfahlarbeiten und den späteren Tunnelaushub in Höhe der Häuser Ernst-Reuter-Allee 38 bis 42. Wegen der räumlichen Nähe der späteren Tunnelwand zu den Gebäuden sind im Vorfeld an den drei Häusern umfangreiche Sicherungsarbeiten notwendig, damit diese bei den Tiefbauarbeiten keine Schäden nehmen.

Dieses Ziel ist sehr anspruchsvoll, weil die Gebäude sehr alt sind. So war die Fertigstellung des Eckhauses der früheren Feuerwache in der Ernst-Reuter-Allee 42 im Jahr 1874! Streifenfundamente und Bodenplatten aus Stahlbeton gab es damals noch nicht.

Sicherungsarbeiten an der früheren Feuerwache in der Ernst-Reuter-Allee
Sicherungsarbeiten an der früheren Feuerwache in der Ernst-Reuter-Allee

Für die drei Häuser in der Ernst-Reuter-Allee wurden zunächst Schadensbegutachtungen und Standsicherheitsbewertungen erstellt. Bei diesen Beweissicherungsverfahren werden von einem öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen der aktuelle Zustand der Gebäude sowie bestehende Schäden dokumentiert. Ein wesentlicher Punkt bei der Standsicherheit ist die Gründung. Um ganz sicher zu gehen, wie die Fundamente der Gebäude ausgebildet sind, erfolgen in den kommenden Wochen aufwändige Suchschachtungen in den Kellern. Da diese nur mit der Zustimmung der jeweiligen Hauseigentümer realisiert werden können, ist hier eine aktive Zusammenarbeit erforderlich.

Sind nach den Suchschachtungen die Tiefe und der Zustand der Fundamente bekannt und dokumentiert, können die Pläne für die Ausführung des Verfahrens der Hochdruckinjektion (HDI) erstellt werden. Beim HDI-Verfahren wird unter hohem Druck ein Gemisch aus Wasser und Zement verwendet, um die Stabilität des Bodens unterhalb der Fundamente zu verbessern. Ganz konkret werden mit dem HDI-Verfahren an den drei Gebäuden die Gründungstiefen verlängert. Das Vorhaben ist notwendig, um die Baugruben zur Herstellung der Kopfbalken herstellen zu können, da die Baugrubensohle unterhalb der Fundamente liegt. Parallel zu diesen Arbeiten muss auch die innere Gebäudestabilität hergestellt werden. Das ist ein Ergebnis des Beweissicherungsverfahrens.

Werden die angrenzenden Gebäude zuvor nicht entsprechend gesichert, könnten bei den Bohrpfahlarbeiten zum Beispiel größere Risse im Mauerwerk oder Schäden an den Decken die Folge sein. Deshalb sind entsprechende bauliche Vorbereitungen unerlässlich.

Besuchen Sie uns im Infopunkt auf dem Willy-Brandt-Platz vor dem Hauptbahnhof.

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Neben Einzelheiten zum Bauprojekt erhalten Sie dort auch aktuelle Infos zu Sperrungen und Umleitungen, die durch die Bauarbeiten erforderlich sind.

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