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Informationen zu Fördermöglichkeiten

2002 hat die Bundesregierung ein Förderprogramm aufgelegt, dass kurz Stadtumbau-Ost genannt wird. Das Programm bietet finanzielle Hilfen zur Stärkung und Aufwertung der Innenstädte sowie zur Reduzierung des Angebots an Wohnraum. Die Teilnahme am Programm zielt auf eine nachhaltige Konsolidierung des Wohnungsmarktes und damit auf zukunftsfähige Stadtstrukturen. Das Programm ermöglicht die Unterstützung der städtischen und genossenschaftlichen Wohnungsunternehmen sowie der privaten Eigentümer. Gefördert werden die Teilbereiche Aufwertung und Abriss/Rückbau.Beim Stadtumbau-Ost handelt es sich um ein so genanntes Bund-Länder-Programm. Die finanziellen Mittel für den Teilbereich Aufwertung werden zum Teil von Bund, Land und Stadt getragen. Der zu ergänzende Eigenanteil des Antragstellers ist abhängig von der Art der zu fördernden Maßnahme. Im Teilbereich Rückbau beteiligen sich ausschließlich Bund und Land an der Förderung. 

Aufwertung

Im Teilbereich Aufwertung werden Zuschüsse insbesondere für:

  • die Modernisierung und Instandsetzung von Gebäuden,
  • die Erneuerung des öffentlichen Raumes,
  • die Verbesserung des Wohnumfeldes und
  • die Wiedernutzbarmachung freigelegter Flächen bereit gestellt.

Die Ermittlung des konkreten Förderbetrages erfolgt maßnahmebezogen. Grundlage ist die Förderrichtlinie des Landes Sachsen-Anhalt.

Städtebauförderungsrichtlinien (StäBauFRL)

Rückbau / Abriss

Im Teilbereich Rückbau/Abriss werden Zuschüsse für die Beseitigung von dauerhaft leerstehendem Wohnraum gewährt. Es sind förderfähig:
  • Leerzugsausgaben (Umzug),
  • Abrissausgaben,
  • Ausgaben für die Wiederaufbereitung

Die Förderung beträgt max. 60 EUR je Quadratmeter rückgebauter Wohnfläche und wird als Zuschuss gewährt.

Das Stadtplanungsamt nimmt die Förderanträge für die Teilbereiche Aufwertung / Rückbau entgegen. Hier erhalten Sie auch vertiefende Informationen zum Förderprogramm unter der Telefonnummer: +49 391 5 40-5424. Das Formular zum Antrag auf Gewährung einer Zuwendung nach dem Förderprogramm können Sie herunterladen.

 

Der vollständige Antrag muss bis zum 31.Januar eines Jahres im Stadtplanungsamt vorliegen. Später eingehende Anträge können nach nochmaliger Bestätigung durch den Antragsteller nur für das Folgejahr berücksichtigt werden. Da regelmäßig mehr Fördermittel beantragt werden als zur Verfügung stehen, wird eine Prioritätenliste auf der Grundlage des Dynamischen Förderkonzeptes zum Stadtumbau und städtebaulicher Aspekte erstellt, die vom Stadtrat der Landeshauptstadt beschlossen und im Oktober des gleichen Jahres dem Land als Gesamtantrag vorgelegt wird. Eine Entscheidung des Landes über den Antrag erfolgt in der Regel nach der Freigabe der Bundesmittel in der Mitte des darauffolgenden Jahres. Sie müssen also mit einer Dauer von eineinhalb Jahren von Antragsannahmeschluss bis zur Bewilligung rechnen.

 

Bis zur Bewilligung eines Antrages darf die beantragte Maßnahme vom Antragsteller nicht begonnen werden, da Fördermittel nur für noch nicht begonnene Maßnahmen gewährt werden können.

 

Kreditanstalt für Wiederaufbau

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau gewährt finanzielle Hilfen bei der Modernisierung und Instandsetzung von Gebäuden. Das Angebot ist vielfältig und unte www.kfw.de zu finden. Es handelt sich um zinsgünstige Darlehen, die über die jeweilige Hausbank zu beantragen sind.

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