Amtsvormundschaft/ Amtspflegschaft

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Adresse

Amtsvormundschaft/ Amtspflegschaft
Sozialzentrum Südost
Jugendamt
Bertolt-Brecht-Straße 5
39120 Magdeburg
Behördennummer 115115 (Hotline)

Telefon 0391/ 540 3812
Fax 0391/ 6245130
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Amtsvormundschaft/ Amtspflegschaft

Vormundschaft

Die Amtsvormundschaft tritt kraft Gesetzes oder durch Beschluss des Familiengerichtes ein.
Der Leiter des Jugendamtes überträgt gemäß § 55 SGB VIII die Ausübung der Aufgaben auf einen Amtsvormund.

Die Amtsvormundschaft ist dem Elternrecht nachgebildet und orientiert sich an dessen Inhalten.
Der Amtsvormund hat das Recht und die Pflicht, für die Person und das Vermögen zu Sorgen und das Mündel zu vertreten (§ 1793 BGB).
Er ist für alle Belange der Personensorge und der Vermögenssorge verantwortlich.

Zentrale Aufgabe der Amtsvormundschaft ist es, die Interessen des Mündels wahrzunehmen, wobei der Schutz der Mündel, die strategische Verantwortung und die rechtliche Vertretung im Mittelpunkt stehen.

Amtsvormundschaft kraft Gesetzes tritt bei der Geburt eines Kindes ein, dessen Eltern nicht miteinander verheiratet sind und die Mutter minderjährig ist.

Pflegschaft

Die Pflegschaft umfasst einen oder mehrere Wirkungskreise der elterlichen Sorge.

Die Unterteilung erfolgt in der Regel nach Buchstaben (Nachnamen)

Frau Hoffmann
Tel.: 0391/ 540 3822
Beatrix.Hoffmann@jga.magdeburg.de
Buchstaben A-F

Frau März
Tel.: 0391/540 3837
Svenja.Maerz@jga.magdeburg.de
Buchstaben G-L und S

Frau Rätsch
Tel: 0391/ 540 3819
Kerstin.Raetsch@jga.magdeburg.de
Buchstaben M-R

Frau Träger
Tel.: 0391/ 540 3821
Ewa.Traeger@jga.magdeburg.de
Buchstaben T-Z


Ansprechpartner der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge

Herr Nahrstedt
Tel.: 0391/ 540 3835
Michael.Nahrstedt@jga.magdeburg.de

Frau Domervil
Tel.: 0391/ 540 3836
Gabriela.Domervil@jga.magdeburg.de

Ehrenamtliche Vormundschaft für unbegleitete minderjährige Ausländer

Für wen werden Vormünder gesucht?

Unter den Menschen, die nach Deutschland kommen, um Schutz oder eine bessere Lebensperspektive zu suchen, sind viele Minderjährige. Etliche kommen ohne erwachsene Familienangehörige hierher. Sie brauchen daher jemanden, der die elterliche Sorge für sie ausübt.

Hauptsächlich aus Krisenherden in Afghanistan, Syrien, Irak und Eritrea machen sich Jugendliche, z.B. nach dem Verlust eines oder beider Elternteile, alleine auf den Weg oder werden von den Familien auf die Flucht geschickt. Die in Deutschland ankommenden unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge sind in der Regel männliche Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren.

Für die jungen Menschen werden ehrenamtliche Vormünder gesucht. Sie können selbstverständlich auch Wünsche äußern, für wen Sie sich eine Vertretung vorstellen können, bspw. im Hinblick auf Alter, Sprache und Geschlecht.

Was sind meine Aufgaben?

Als Vormund übernehmen Sie die volle rechtliche Vertretung für den jungen Menschen und sind sein persönlicher Ansprechpartner. Sie beraten und begleiten den jungen Menschen in vielen Fragen und treffen als Sorgeberechtigter in seinem Interesse Entscheidungen, z.B. in Fragen von Unterbringung, ärztlicher Versorgung, Schule und beruflicher Integration. mit verschiedenen Partnern wie Jugendhilfeeinrichtungen, Schulen, dem Jugendamt und anderen Ämtern zusammen und stimmen sich in Ihrem Engagement ab.

Hierbei arbeiten Sie mit verschiedenen Partnern wie Jugendhilfeeinrichtungen, Schulen, dem Jugendamt und anderen Ämtern zusammen und stimmen sich in Ihrem Engagement ab.

Was muss ich mitbringen?

Grundsätzlich kann sich jeder als Vormund engagieren. Es gibt keine formale Mindestqualifikation, da die Vormundschaft ehrenamtlich geführt wird. Wichtig wäre uns, dass Sie ein offenes Ohr für die Interessen minderjähriger unbegleiteter Flüchtlinge haben und sich mit Augenmaß für sie engagieren. Sprachkenntnisse wären natürlich von Vorteil.

Da das Jugendamt dem Familiengericht die Vormünder vorschlägt, werden wir mit Ihnen im Vorfeld Gespräche führen, um zu reflektieren, ob und wie weit für Sie ein Engagement in Betracht kommt.

Welche Rahmenbedingungen gibt es für meine Arbeit?

Bevor Sie die verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen, werden Sie durch das Jugendamt der Landeshauptstadt Magdeburg auf die Aufgabe vorbereitet.

Während Sie die Vormundschaft führen, haben Sie ein Recht auf

Rechtlich sind Sie unabhängig und niemand ist für Sie weisungsberechtigt. Allerdings müssen Sie dem Familiengericht, das Sie bestellt, jährlich über die Lebenssituation des jungen Menschen, den Sie vertreten, berichten.

Die Vormundschaft ist ein Ehrenamt. Das heißt, dass Sie sie unentgeltlich führen. Der Aufwand, den Sie betreiben müssen, wird Ihnen jedoch vom Familiengericht ersetzt. Hierfür wird eine Pauschale von jährlich 399,00 EUR gezahlt – bei höherem Aufwand im Einzelfall auch mehr.

Der Zeitaufwand für eine Vormundschaft hängt sehr stark davon ab, wie viel Unterstützung der junge Mensch braucht, für den Sie sich engagieren möchten und kann daher schwer eingeschätzt werden.

Wie lange die Vormundschaft dauert, hängt vom Alter des jungen Menschen ab, den Sie vertreten. Se endet grundsätzlich mit der Volljährigkeit. Da die meisten unbegleiteten Flüchtlinge 15 - 17 Jahre alt sind, sollten Sie von einer Dauer von 1 – 3 Jahren ausgehen. Sie können diesbezüglich auch Wünsche äußern. 

An wen kann ich mich wenden?

Wenn Sie sich engagieren möchten oder Fragen haben, würden wir uns freuen, wenn Sie Kontakt mit uns aufnehmen würden.

Am besten erreichen Sie uns per Mail unter: vormundschaft@jga.magdeburg.de.

Oder rufen Sie direkt im unter 0391/ 540 2459 an und hinterlassen eine Telefonnummer.

Wir rufen Sie dann in jedem Fall kurzfristig zurück.

 

Zugang für bestellte ehrenamtliche Vormünder