Abt. Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung

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Adresse

Abt. Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung
Veterinärwesen
Raum 248 - 251, 259
Lübecker Straße 32
39124 Magdeburg
Behördennummer 115115 (Hotline)

Telefon 0391 540-6217
Telefon 0391 540-6218
Fax 0391 540-6211
Symbol E-Mail veterinaerwesen@magdeburg.de
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Öffnungszeiten

Montag
09:00 bis 12:00 Uhr 14:00 bis 15:00 Uhr
Dienstag
09:00 bis 12:00 Uhr 14:00 bis 17:30 Uhr
Mittwoch
09:00 bis 12:00 Uhr 14:00 bis 15:00 Uhr
Donnerstag
09:00 bis 12:00 Uhr 14:00 bis 15:00 Uhr
Freitag
09:00 bis 12:00 Uhr

Erreichbarkeit

Straßenbahn:
Linie: 1, 8, 9 und 10
Haltestelle: Kastanienstrasse

Linienbus:
Linie: 52 und 71
Haltestelle: Kastanienstrasse

Linie: 69
Haltestelle: Grünstrasse

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Abt. Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung


 

Rind

Aufgaben Veterinärwesen:

  • tierschutzrechtliche und tierseuchenrechtliche Überwachung von Tierhaltungen


  • Ausstellung von Amtstierärztlichen Gesundheitsbescheinigungen


  • Überwachung von Betrieben, bei denen tierische Nebenprodukte (vom Tier stammenden Reststoffe, die nicht für den menschlichen Verzehr geeignet sind) entstehen, die tierische Nebenprodukte transportieren, lagern, verarbeiten und/oder verwenden


  • Durchführung von Futtermittelkontrollen


  • Vollzug der Düngeverordnung (DüV)


  • Vollzug der Verordnung über das Inverkehrbringen und Befördern von Wirtschaftsdünger (WDüngV)

  


siehe auch:  Tierseuchenbekämpfung
                     Tierschutz
                     Düngemittel / Wirtschaftsdünger
                     Aktuelles - zur Stallpflicht für Geflügel im Stadtgebiet Magdeburg

 

Tierschutz

 

Tierheim_Exoten

 

Tierhaltung
Informationen zur richtigen Haltung von Haustieren bekommen Sie von jedem Tierarzt oder vom Gesundheits- und Veterinäramt.

Die Haltung von landwirtschaftlichen Nutztieren (Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen, Einhufer, Hühner, Truthühner, Enten, Gänse, Fasane, Perlhühner, Rebhühner, Tauben oder Wachteln) auf dem Territorium der Landeshauptstadt ist dem Veterinäramt Magdeburg spätestens bei Beginn der Haltung unter Angabe des Namens, der Anschrift, der Nutzungsart und des Standortes der Tiere anzuzeigen.
Das gleiche gilt für die Haltung von Bienen und die gewerbliche Haltung von Fischen.

Rechtsgrundlage:
§ 26 Viehverkehrsverordnung (VVVO) bzw.
§ 1a Bienenseuchenverordnung bzw.
§ 3 Fischseuchen-Verordnung in der jeweils gültigen Fassung

 

Tierquälerei
Wenn Ihnen ein Fall von Tierquälerei bekannt wird, wenden Sie sich bitte umgehend an das Gesundheits- und Veterinäramt oder die Polizei.
Ein kompetenter Mitarbeiter des Veterinäramtes wird sich der Sache sofort annehmen.

Züchteranmeldung, Tierzucht
Wer gewerbsmäßig Tiere (außer landwirtschaftiche Nutztiere) züchten, halten oder handeln will, braucht eine behördliche Erlaubnis. Diese wird nur an Bürger vergeben, die sachkundig und  zuverlässig sind sowie die artgerechte Haltung der Tiere gewährleisten.

Die Voraussetzungen für ein gewerbsmäßiges Züchten sind in der Regel erfüllt, wenn eine Haltungseinheit folgenden Umfang oder folgende Absatzmengen erreicht: 

Hunde


3 oder mehr fortpflanzungsfähige Hündinnen oder 3 oder mehr Würfe pro Jahr

Katzen

5 oder mehr fortpflanzungsfähige Katzen oder 5 oder mehr Würfe pro Jahr

Reptilien


mehr als 100 Jungtiere pro Jahr, bei Schildkröten mehr als 50 Jungtiere pro Jahr

Vögel bis einschließlich Nymphensittichgröße

mehr als 25 züchtende Paare


Vogelarten größer als Nymphensittiche
mehr als 10 züchtende Paare
(Ausnahme Kakadu u. Ara: 5 züchtende Paare)
 

Der Antrag ist beim Gesundheits- und Veterinäramt zu stellen. Mitzubringen sind:

  • Zeugnis über die Ausbildung/Sachkunde
  • Führungszeugnis
  • Grundrisszeichnung der Tierhaltung/Betriebsstätte
  • Tierbestandsbuch

 Rechtsgrundlage: § 11 Tierschutzgesetz 

Kauf von Haustieren

Gerade bei Kindern und Jugendlichen kann es vorkommen, dass sie aus einer Laune heraus ein Tier kaufen, sich aber nach ein paar Tagen nicht mehr darum kümmern wollen. Deswegen schreibt das Gesetz vor, dass warmblütige Tiere an Kinder oder Jugendliche bis zum vollendeten 16. Lebensjahr nur dann verkauft werden dürfen, wenn die Erziehungsberechtigten einverstanden sind.

Tiere sind keine Modeartikel oder Wegwerfware!

Darum sollte jeder, der ein Tier erwerben möchte, sehr gründlich prüfen, ob er dieses Lebewesen dauernd angemessen pflegen und unterbringen kann. Im Zweifel sollte man von einem Kauf lieber Abstand nehmen. Bei Fragen zur Tierhaltung können Sie sich im Gesundheits- und Veterinäramt oder im Tierheim beraten lassen.

Tierseuchenbekämpfung

Tierhaltung, An-, Um- und Abmeldung
Huhn

Wer Einhufer (Pferde, Pony, Esel, Zebra), Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen, Hühner, Truthühner, Enten, Gänse, Fasane, Perlhühner, Rebhühner, Tauben, Wachteln, Laufvögel, Gehegewild oder Kameliden halten will, muss die Tierhaltung spätestens bei Beginn der Haltung unter Angabe des Namens, der Anschrift, der Nutzungsart und des Standortes der Tiere beim zuständigen Veterinäramt anzeigen.
Das gleiche gilt für die Haltung von Bienen und die gewerbliche Haltung von Fischen.


Rechtsgrundlage:
§§ 26 und 45 Viehverkehrsverordnung (VVVO) bzw.
§ 1a Bienenseuchenverordnung bzw.
§ 3 Fischseuchen-Verordnung in der jeweils gültigen Fassung

Tierseuchen, Kontrolle von Tierhaltungen

Um Tierbestände vor Tierseuchen zu schützen und die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Tiere zu sichern, nimmt das Sachgebiet Veterinärwesen folgende Aufgaben wahr:

  • Amtliche Kontrollen der Tierbestände, Anordnung tierseuchenrechtlich vorgeschriebener Untersuchungsmaßnahmen, Überwachung des Verkehrs mit Tieren, tierischen Erzeugnissen einschließlich Reiseverkehr, Attestierung, Erlaubniserteilung
  • Einleitung tierseuchenrechtlicher Maßnahmen bei amtlicher Feststellung von Tierseuchen, z.B. die Ausweisung von Sperrgebieten
  • Betriebskontrollen zur Bestandsdokumentation (Bestandsregister für Rinder, Schweine, Schafe, Hühner) und Tierkennzeichnung (Ohrmarken für Rinder, Schweine,Schafe, Ziegen)
  • Durchführung von CC-Kontrollen
  • Überwachung von Tierausstellungen
  • Überwachung von Betrieben, bei denen tierische Nebenprodukte entstehen, die tierische Nebenprodukte transportieren, lagern, verarbeiten und/oder verwenden
  • Amtliche Überwachung nach dem Arzneimittelgesetz 

Der Verdacht auf Tierseuchen ist unverzüglich dem Gesundheits- und Veterinäramt mitzuteilen.

 

Überwachung von Tierveranstaltungen

Alle Tierausstellungen und Veranstaltungen mit Tieren, die in Magdeburg stattfinden, müssen dem Veterinäramt der Stadt Magdeburg mindestens vier Wochen vor Beginn gemeldet werden.
Das Veterinäramt kann die Durchführung der Veranstaltung mit Auflagen verbinden und überwacht deren Einhaltung.
Gewerbliche Ausstellungen wie Börsen und ähnliches benötigen zusätzlich eine Erlaubnis nach dem Tierschutzgesetz.

Equidenpass

Alle Einhufer (Ponys, Pferde, Esel und Zebras) dürfen nur gehalten werden, wenn sie von einem Equidenpass begleitet und - soweit nach dem 1. Juli 2009 geboren - mit einem Transponder gekennzeichnet sind.
Der Equidenpass ist das Dokument zur Identifizierung des Tieres.
Er dient als Nachweis über den gesundheitlichen Status des Tieres. In ihm sind Informationen zu Impfungen, Medikationen, Gesundheitskontrollen und Laboruntersuchungen hinterlegt.
Für Zucht- und Sportpferde erfolgt die Ausstellung der Pässe durch die jeweilige Zuchtorganisation oder den Pferdesportverband.
Für nicht registrierte Equiden, deren Halter in Sachsen-Anhalt ansässig sind, ist seit dem 01. März 2015 der Pferdezuchtverband Brandenburg-Anhalt e. V. in Neustadt (Dosse) für die Austellung der Pässe zuständig. 

Gesundheitspass für Heimtiere

Für Reisen ins Ausland mit Hund, Katze oder Frettchen gilt seit dem 1. Oktober 2004 ein neuer, einheitlich gestalteter EU-Heimtierpass.  Der Pass enthält die Adresse des Besitzers, eine Beschreibung des Tieres sowie dessen Kennzeichnung (Microchip-Nummer). Außerdem werden alle klinische Untersuchungen, Behandlungen gegen Zecken, Echinococcen, Tollwut- und andere Impfungen im Heimtierpass dokumentiert.

Der Heimtierpass ist ausschließlich bei Tierärzten erhältlich. Dort können auch die notwendigen Reisevoraussetzungen untersucht und gegebenenfalls nachgeholt werden. Die Kosten werden nach der gültigen Gebührenordnung für Tierärzte berechnet.

Hunde, Katzen und Frettchen, die auf Reisen in EU-Mitgliedstaaten mitgenommen werden, müssen:
- mit einem Microchip markiert sein,
- eine gültige Impfung gegen Tollwut haben, die der Tierarzt im EU-Heimtierpass bestätigt hat.

Bei Reisen in Nicht-EU-Staaten sind weitergehende Anforderungen zu erfüllen ( z. B. Nachweis des Tollwutimpfschutzes in einer Blutprobe, Nachweis einer Behandlung gegen Bandwürmer und Zecken). Bitte informieren Sie sich rechtzeitig bei Ihrem Tierarzt oder im Veterinäramt!

Tote Haustiere (Hunde, Katzen, Kleintiere)

Tote Haustiere können kostenpflichtig in tierärztlichen Praxen oder Tierbestattungsunternehmen abgegeben oder auf einem zugelassenen Tierfriedhof begraben werden. Zulässig ist auch das Vergraben von Einzeltieren auf privatem Gelände, allerdings nicht in Wasserschutzgebieten und nicht in unmittelbarer Nähe öffentlicher Wege und Plätze (gemäß Allgemeinverfügung zur Beseitigung toter Heimtiere durch Vergraben vom 05. Juli 2005, veröffentlicht im Amtsblatt der Landeshauptstadt Magdeburg Nr. 22 vom 27. Juli 2005).
Falls der Verdacht auf eine Tierseuche besteht, ist der Tierkörper vorläufig zu sichern und ein Tierarzt oder das Gesundheits- und Veterinäramt zu benachrichtigen.

Tote herrenlose Tiere

Tote Tiere auf Straßen sollten möglichst von der direkten Fahrbahn entfernt werden. Meldungen sind an die Leitstelle der Feuerwehr (Telefon: 03 91/5 40 10) zu richten.
Die Feuerwehr holt die Tiere dann ab.

 

Merkblätter

 

Das Veterinäramt ist zuständig für den

 a) Vollzug der Düngeverordnung (DüV)

-Überwachung der Aufzeichnungs-und Nachweispflicht nach §§ 5 bis 7 der DüV 

-hier: weitere  Informationen des Landesverwaltungsamtes Sachsen-Anhalt  dazu

 b) Vollzug der Verordnung über das Inverkehrbringen und Befördern von Wirtschaftsdünger (WDüngV)

-Überwachung der Aufzeichnungs-, Melde- und Mitteilungspflicht nach §§ 3 bis 5 der WDüngV

hier:
-weitere Informationen des Landesverwaltungsamtes Sachsen-Anhalt und

-Informationen der Landesanstalt für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau Bernburg (LLFG) dazu

-Informationsblatt WDüngV

Tollwutimpfung nun für alle Welpen im Reiseverkehr verpflichtend!

 

Junger Hund
Seit 29. Dezember 2014 dürfen Hundewelpen nur noch nach Deutschland gebracht werden, wenn sie einen dokumentierten Impfschutz gegen Tollwut haben.
Zum Zeitpunkt der Impfung müssen die Welpen mindestens 12 Wochen alt sein, der Impfschutz wird 21 Tage nach dem Impftermin wirksam.
Erst danach dürfen die Tiere frühestens nach Deutschland transportiert werden.

Gleiches gilt für Katzen und Frettchen.

(Quelle: Deutsches Tierärzteblatt 2/2015)