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Fragen an die Verwaltung

Ruhender Verkehr - Wilhelm Kobelt Strasse
Datum: 20.05.18 - 16:39
Autor: Patrick
Guten Tag,

als Anwohner der Wilhelm Kobelt Strasse beobachte ich jeden Tag, wie die Verkehrsteilnehmer lieber ihre Fahrzeuge in zweiter bzw. sogar dritter Reihe abstellen oder halb auf den Bürgersteig parken und somit den Kreuzungsbereich blockieren, sodass ein sicheres ein- bzw. abbiegen in die Wilhelm Kobelt Strasse kaum mehr möglich ist. Durch das beidseitige Parken der Fahrzeuge im Kreuzungsbereich entsteht eine Engstelle welche gerade so Platz für ein einzelnes Fahrzeug lässt und alle anderen Verkehrsteilnehmer gezwungen sind zu warten obwohl, wenn es die Parksünder nicht geben würde, der Verkehr dort frei fließen könnte.
Ein Ansprechen und Hinweisen der Fahrzeugführer auf diese Unsitte wurde nur mit einem Schulterzucken abgetan. Leider ist dieses Vorgehen hauptsächlich nach den Feierabendszeiten zu sehen, sprich so ab 18 Uhr.

Die betroffenen Kreuzungsbereiche sind die Wilhelm Kobelt Strasse Ecke Liebknechtstrasse und die Wilhelm Kobelt Strasse Ecke Lessingstrasse.

Auch in Anbetracht der Zufahrtsmöglichkeiten für eventuelle Rettungsfahrzeuge finde ich diese Situation sehr Bedenklich.

Danke!
Lärmbelästigung Musikclub
Datum: 04.05.18 - 08:41
Autor: Anett Köster
Daniela schrieb:

Wer ist zuständig für die extreme Lärmbelästigung des Musikclubs " Geheimclub" in der Münchenhofstrasse ?
Wiederholt dröhnt laute Musik die ganze Nacht und auch jetzt noch bis in unser Wohngebiet. Die Partys starten Mitternacht und gehen bis zum nächsten Tag.Es ist unerträglich. Selbst bei geschlossenen Fenstern dröhnt die Musik herein.
Die nächste Veranstaltung ist für den 30.4 ab 23 Uhr geplant.
Wieder ist extreme Lärmbelästigung zu erwarten.
Bitte an Verantwortliche weiterleiten.


Hallo Daniela,

das Bauordnungsamt hat als untere Bauaufsichtsbehörde für den Betrieb der Musikclubs eine Genehmigung erteilt.

Mit der Baugenehmigung wird der Betreiber der Einrichtung verpflichtet, die Schallschutzvorschriften einzuhalten. Um überprüfen zu können, ob in ihrem Baugebiet die Vorschriften eingehalten werden, benötigen wir eine Information darüber, wann und wo genau Sie die Beeinträchtigungen festgestellt haben.

Bei konkreten Lärmbelästigen an Feier- oder Sonntagen wenden Sie sich bitte immer direkt an die Polizei. Diese können schnell eingreifen und wir haben dann Zeit und Ort und die Verursacher.

Mit freundlichem Gruß
Ihr Bauordnungsamt
Ehem. Gelände der Sowjetarmee am Zipkeleber Weg
Datum: 04.05.18 - 08:36
Autor: Anett Köster
Dr. Klaus Raith schrieb:

Sehr geehrte Damen und Herrn, das ziemlich große Areal zwischen Zipkeleber Weg und Thomas-Mann-Straße, das wohl früher von der Roten Armee genutzt wurde und brachliegt, zieren seit einiger Zeit Schilder "Betreten verboten. Der Eigentümer." Die zusätzliche Beschilderung "Müll abladen verboten" sollte selbstverständlich sein. Wurde das Gelände verkauft? Wenn ja, von wem an wen? Was soll daraus werden? Darf der Eigentümer einfach Schilder aufstellen und die Allgemeinheit aussperren? Das schränkt die Spazierwege erheblich ein, zumal es landschaftlich sehr reizvoll ist. Ich finde, hier sollten die Bürger informiert werden. Demnächst kauft sonst noch ein Spekulant den Rotehornpark auf und sperrt die Leute aus. Die wahrscheinlich noch nicht erfolgte Beseitigung von Altlasten sollte hier kein Feigenblatt sein. Der Hinweis, auf den Wegen zu bleiben, sollte ausreichen.


Sehr geehrter Herr Dr. Raith,

das von Ihnen beschriebene Areal zwischen dem Zipkeleber Weg und der Thomas-Mann-Straße in Magdeburg befindet sich nicht im Eigentum der Landeshauptstadt Magdeburg. Demnach können hierzu keine weitere Aussagen insbesondere auf die eigentumsrechtliche Situation, die zukünftige Nutzung sowie im Hinblick auf die Beschilderung und/oder der Öffnung für die Allgemeinheit getroffen werden.

Bezüglich eigentumsrechtlicher Auskünfte empfehle ich Ihnen, sich an das Grundbuchamt Magdeburg, Breiter Weg 203-206 in 39104 Magdeburg zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Liegenschaftsservice
Ehem. Gelände der Sowjetarmee am Zipkeleber Weg
Datum: 30.04.18 - 12:58
Autor: Dr. Klaus Raith
Sehr geehrte Damen und Herrn, das ziemlich große Areal zwischen Zipkeleber Weg und Thomas-Mann-Straße, das wohl früher von der Roten Armee genutzt wurde und brachliegt, zieren seit einiger Zeit Schilder "Betreten verboten. Der Eigentümer." Die zusätzliche Beschilderung "Müll abladen verboten" sollte selbstverständlich sein. Wurde das Gelände verkauft? Wenn ja, von wem an wen? Was soll daraus werden? Darf der Eigentümer einfach Schilder aufstellen und die Allgemeinheit aussperren? Das schränkt die Spazierwege erheblich ein, zumal es landschaftlich sehr reizvoll ist. Ich finde, hier sollten die Bürger informiert werden. Demnächst kauft sonst noch ein Spekulant den Rotehornpark auf und sperrt die Leute aus. Die wahrscheinlich noch nicht erfolgte Beseitigung von Altlasten sollte hier kein Feigenblatt sein. Der Hinweis, auf den Wegen zu bleiben, sollte ausreichen.
Hallo
Datum: 29.04.18 - 07:49
Autor: Daniela
Wer ist zuständig für die extreme Lärmbelästigung des Musikclubs " Geheimclub" in der Münchenhofstrasse ?
Wiederholt dröhnt laute Musik die ganze Nacht und auch jetzt noch bis in unser Wohngebiet. Die Partys starten Mitternacht und gehen bis zum nächsten Tag.Es ist unerträglich. Selbst bei geschlossenen Fenstern dröhnt die Musik herein.
Die nächste Veranstaltung ist für den 30.4 ab 23 Uhr geplant.
Wieder ist extreme Lärmbelästigung zu erwarten.
Bitte an Verantwortliche weiterleiten.
Grüner Pfeil / Verbot für Linksabbieger?
Datum: 24.04.18 - 14:22
Autor: Anett Köster
Anett Köster schrieb:

Sehr geehrte Frau Freisleben,

das Signal in der Gagernstraße wurde nach Hinweisen bzw. Beschwerden aus der Bevölkerung verdeckt und zwischenzeitlich bis zum Bauende der Maßnahme Eisenbahnüberführung Ernst-Reuter-Allee entfernt. Hintergrund ist, dass ein hoher Anteil von Kraftfahrern das Wohngebiet als Umfahrung für die Sperrung Damaschkeplatz nutzte.
Dadurch war es zeitweise nicht mehr möglich, aus der Zufahrt Steinkuhle nach links in Richtung Stadtzentrum ab zu biegen. Durch die Änderung wurde auch der Verkehrsfluss auf der B1 in Richtung Stadtzentrum verbessert, da es ansonsten zu erheblichen Behinderungen durch über Grün/Gelb abbiegende KFZ kam, welche den knappen Stauraum zur Nachbarkreuzung zustellten. Damit wurde letztlich auch der "Schleichverkehr" durch das Wohngebiet reduziert.

Das Signal (grüner Pfeil) wird frühestens mit Ende der Tunnelbaumaßnahme wieder montiert und geschaltet.

Zu ihrer zweiten Frage/Empfehlung "das Linksabbiegen an folgender Stelle zu verbieten: An der Steinkuhle (östlich/hinter der Total-Tankstelle)" bekommen Sie noch gesondert eine Antwort.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Tiefbauamt


Sehr geehrte Frau Freisleben,

das Verbieten des links Abbiegens an dieser Stelle bewirkt keine Verbesserung des Verkehrsflusses. Es ist auch die einzige Möglichkeit in Richtung Steinkuhle aus Richtung Westen einzufahren. Dies ist insbesondere für die Eltern der Kinder erforderlich, die dort zur Schule und zum Kindergarten gehen. Weiterhin wird dadurch auch die B 1 entlastet, da hier einige Richtung Magdeburger Ring über die Steinkuhle abbiegen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Tiefbauamt
Bienenweiden/Insektenwiesen
Datum: 24.04.18 - 10:32
Autor: Anett Köster
Stefan schrieb:

Liebe Stadtverwaltung, lieber Stadtgartenbetrieb,

zuerst möchte ich mich bedanken für die Umsetzung meiner Anregung in der Frühjahrs/Sommersaison 2017. Der genannte Grünflächenbereich wurde für einen längeren Zeitraum nicht gemäht und es stellte sich im Rahmen der vorhandenen Pflanzenvielfalt ein entsprechendes Aufkommen an Insekten und Vögeln ein.

Ich würde mich nun freuen, wenn diese Maßnahme auch in diesem Jahr wieder aufgegriffen werden könnte. Hierbei ist zu betonen, daß ein Rückschnitt gerade im Frühjahr zu vermeiden ist um eine noch höhere Pflanzen- Kräuter- und Blumenvielfalt zu erlangen. Dies ermöglicht dementsprechend auch eine höhere Artenvielfalt an Insekten und Vögeln.

Insgesamt möchte ich somit erfragen, ob es auch dieses Jahr möglich ist die Grünfläche weniger oft zu mähen und ob es diesbezüglich Probleme oder Rückmeldungen/Anregungen/Kritik anderer Anwohner gab?

Mein erneutes Interesse in dieser Angelegenheit beruht u.a. auch auf den neuerlichen VS Artikel.
https://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/naturschutz-magdeburger-suchen-paradiese-fuer-insekten

Ich möchte auch zusätzlich noch anregen die genannte Grünfläche, soweit möglich, in eine Blumen- und Kräuterwiese umzuwidmen, durch abtragen der Grasnarbe und Aussaat entsprechender Blumen- und Kräutersamen. Ich meine mich zu erinnern, daß ähnliche Maßnahmen auf ausgewählten Grünflächen im Stadtgebiet vorgenommen wurden.

Vielen Dank und Gruß,

Stefan


Sehr geehrter Stefan,

vielen Dank für Ihre Hinweise zur Grünanlagenpflege und -unterhaltung. Der Eigenbetrieb Stadtgarten und Friedhöfe bewirtschaftet die städtischen Grünanlagen und die straßenbegleitenden Grünstreifen im Auftrag der Landeshauptstadt Magdeburg. Um eine Regelmäßigkeit der Pflege gewährleisten zu können, sind die Grünflächen in Pflegestufen eingeteilt und werden turnusgemäß durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gepflegt.
In diesem Jahr wird der EB SFM auch auf Basis Ihrer Anmerkungen aus der vergangenen Saison mit der Förderung der naturnahen Fläche in diesem Bereich fortfahren. Darüber hinaus wurde zur allgemeinen Unterstützung der Biodiversität nahe der Grünanlage in Zusammenarbeit mit der Stadtplanungsamt, dem Umweltamt und weiteren städtischen Ämtern am Albinmüllerweg eine Bienenweide angelegt. Eine weitere Blühwiese soll im Grünzug „Am Costerberg“ entstehen.

Inwiefern dies auch auf dem Teil der Grünanlage „Am Sonnenanger“, der durch den EB SFM bewirtschaftet wird, realisiert werden kann, ist noch zu prüfen.
Vielen Dank für Ihre positive Bewertung der letzten Saison. Der EB SFM wird auch in Zukunft versuchen naturnahe Flächen zu fördern, zu erhalten und dort, wo es umsetzbar ist, anzulegen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Eigenbetrieb Stadtgarten und Friedhöfe Magdeburg
Ruhender Verkehr
Datum: 17.04.18 - 10:51
Autor: Anett Köster
Marion Freisleben schrieb:

Sehr geehrte Damen und Herren,
In der Freiherr-vom-Stein-Str. 23 und 25 befinden sich Einrichtungen der AWO. Ich habe auf diesem kurzen Straßenabschnitt bis zu acht parkende Dienstfahrzeuge gezählt. Bitte prüfen Sie, ob auf dem Vorplatz Ecke Freiherr-vom-Stein-Str./Röntgenstr. einige Stellplätze für die AWO geschaffen werden können, um die Parksituation für private Anwohner entlasten zu können.

Mit freundlichen Grüßen


Sehr geehrte Frau Freisleben,

die nachfolgende Anfrage wurde durch das Tiefbauamt geprüft. Der Parkdruck in dem Bereich ist durchaus bekannt. Bei der beschriebenen (Frei-)Fläche handelt es sich jedoch nicht vollständig um Eigentum der Landeshauptstadt. Von daher kann der von Ihnen gegebene Hinweis durch das Tiefbauamt leider nicht weiter verfolgt werden.

Dennoch Vielen Dank für den Hinweis.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Tiefbauamt
Straßenverkehr: Grüner Pfeil immer wieder deaktiviert
Datum: 17.04.18 - 10:32
Autor: Anett Köster
Marion Freisleben schrieb:

...., um ihn dann endgültig zu entfernen? Das betrifft den Rechtsabbieger Gagernstraße/Albert-Vater-Straße. Häufige Staus sind vorprogrammiert. Die Gagernstraße ist im Handumdrehen verstopft. Der Rechtsabbiegepfeil ist an der Stelle Gold wert.

Allerdings würde ich auch aus eigener Erfahrung empfehlen, das Linksabbiegen an folgender Stelle zu verbieten: An der Steinkuhle (östlich/hinter der Total-Tankstelle) auf die Albert-Vater-Straße in Richtung Stadtzentrum. Da das Linksabbiegen dort nur ohne Ampelregelung möglich ist, kommt es häufig zu gefährlichen u. unübersichtlichen Verkehrssituationen für alle Teilnehmer.
Mit freundlichen Grüßen



Sehr geehrte Frau Freisleben,

das Signal in der Gagernstraße wurde nach Hinweisen bzw. Beschwerden aus der Bevölkerung verdeckt und zwischenzeitlich bis zum Bauende der Maßnahme Eisenbahnüberführung Ernst-Reuter-Allee entfernt. Hintergrund ist, dass ein hoher Anteil von Kraftfahrern das Wohngebiet als Umfahrung für die Sperrung Damaschkeplatz nutzte.
Dadurch war es zeitweise nicht mehr möglich, aus der Zufahrt Steinkuhle nach links in Richtung Stadtzentrum ab zu biegen. Durch die Änderung wurde auch der Verkehrsfluss auf der B1 in Richtung Stadtzentrum verbessert, da es ansonsten zu erheblichen Behinderungen durch über Grün/Gelb abbiegende KFZ kam, welche den knappen Stauraum zur Nachbarkreuzung zustellten. Damit wurde letztlich auch der "Schleichverkehr" durch das Wohngebiet reduziert.

Das Signal (grüner Pfeil) wird frühestens mit Ende der Tunnelbaumaßnahme wieder montiert und geschaltet.

Zu ihrer zweiten Frage/Empfehlung "das Linksabbiegen an folgender Stelle zu verbieten: An der Steinkuhle (östlich/hinter der Total-Tankstelle)" bekommen Sie noch gesondert eine Antwort.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Tiefbauamt
Ruhender Verkehr
Datum: 14.04.18 - 00:22
Autor: Marion Freisleben
Sehr geehrte Damen und Herren,
In der Freiherr-vom-Stein-Str. 23 und 25 befinden sich Einrichtungen der AWO. Ich habe auf diesem kurzen Straßenabschnitt bis zu acht parkende Dienstfahrzeuge gezählt. Bitte prüfen Sie, ob auf dem Vorplatz Ecke Freiherr-vom-Stein-Str./Röntgenstr. einige Stellplätze für die AWO geschaffen werden können, um die Parksituation für private Anwohner entlasten zu können.

Mit freundlichen Grüßen
Straßenverkehr: Grüner Pfeil immer wieder deaktiviert ....
Datum: 13.04.18 - 01:27
Autor: Marion Freisleben
...., um ihn dann endgültig zu entfernen? Das betrifft den Rechtsabbieger Gagernstraße/Albert-Vater-Straße. Häufige Staus sind vorprogrammiert. Die Gagernstraße ist im Handumdrehen verstopft. Der Rechtsabbiegepfeil ist an der Stelle Gold wert.

Allerdings würde ich auch aus eigener Erfahrung empfehlen, das Linksabbiegen an folgender Stelle zu verbieten: An der Steinkuhle (östlich/hinter der Total-Tankstelle) auf die Albert-Vater-Straße in Richtung Stadtzentrum. Da das Linksabbiegen dort nur ohne Ampelregelung möglich ist, kommt es häufig zu gefährlichen u. unübersichtlichen Verkehrssituationen für alle Teilnehmer.
Mit freundlichen Grüßen
Bienenweiden / Insektenwiesen
Datum: 11.04.18 - 10:35
Autor: Stefan
Stefan schrieb:

Hallo liebe Stadtverwaltung,

Wir wohnen am Stadtrand von Magdeburg, genauer gesagt in Ottersleben Am Sonnenanger.
Die Straße ist hier in einem Oval angelegt, welches auf der dazugehörigen Fläche eine Grünanlage mit Bäumen und einem mittig gelegenen kleinen Spielplatz beherbergt. In den Sommermonaten wird hier mehr oder weniger regelmäßig der Rasen gemäht. Dies geschieht in der Regel und gemäß unserer Beobachtungen unabhängig von der vorherrschenden Wetterlage.

Im Augenblick ist die Rasenfläche als solche eigentlich fast nicht mehr zu erkennen, sondern gleicht eher einer staubtrockenen, braunen, teils verbrannten Steppenlandschaft Afrikas.

Die letzte Mahd erfolgte unmittelbar vor der aktuell anhaltenden Trockenperiode vor ca. 4 Wochen.
Zum damaligen Zeitpunkt war das Gras zum einen höher und zum anderen war die Wiese gesprenkelt mit gelben, weißen und blauen Blüten.
Man konnte Schmetterlinge, Bienen und andere Insekten beobachten, sowie im städtischen Raum immer seltener werdende Schwalben. Diese kreisten über der Wiese und man konnte den Eindruck eines halbwegs intakten Biotops gewinnen.

Trotz das es vor über 4 Wochen schon verhältnismäßig trocken war und die Wiese nicht übermäßig stark wuchs, wurde diese kurz gemäht.
Mit einem Schlag war wieder alles Leben verschwunden. Keine Schmetterlinge, keine Insekten, keine Stare, keine Schwalben mehr zu sehen.

Die vorgenannten Beobachtungen seit nunmehr über 10 Jahren, haben mich dazu bewogen mit einige Fragen und Anregungen an die Stadtverwaltung heranzutreten.

Im Zuge immer länger währender Trockenperioden, sowie stetig sinkender Populationen von z.B: Bienen, Schmetterlingen und Zugvögeln (vor allem Schwalben) und in diesem Jahr auch recht wenige Marienkäfer rege ich im Hinblick auf die Grünanlagenpflege in MD Anpassungen an.

Wie Sie sicher merken konnten, habe ich vor allem sogenannte Nützlinge angesprochen. Gerade bei den Bienen handelt es sich um essentiell wichtige Geschöpfe für die Nahrungsversorgung der Menschen.

Vor dem Hintergrund der klimatischen Veränderungen muß auch der städtisch, urbane Raum der Menschen entsprechend angepasst werden.

Konkret möchte ich anregen, daß in den Randbereichen der Stadt die Grünanlagenpflege weniger intensiv durchgeführt und deutlich stärker an die Wetterlage angepasst wird.
In diesen städtischen Bereichen werden Parks und Grünanlagen weniger als "Liegewiese" genutzt als z.B: im innerstädtischen Bereich. Demzufolge würde dem Menschen kein Nutzungsausfall oder Nachteil entstehen. Ganz im Gegenteil, es würde sich ein Vorteil für Mensch und Natur einstellen.

Weiterhin kann z.B: eine Aussaat von Wiesenkräutern und Blumen eine deutliche Aufwertung eines Wohngebietes mit sich bringen und die Lebensqualität der Bewohner steigern.
So etwas könnte auch in Einklang mit dem Ansatz des "urban gardening" erfolgen. Ein Aspekt dem sich immer mehr Metropolen öffnen und welchen ich bereits bei der Stadtteilumfrage anregte.
Außerdem bietet sich hier der Stadt die Möglichkeit einen Teil der städtischen Grünanlagen kostengünstiger zu bewirtschaften, da z.B: turnusmäßige Mäharbeiten wegfallen würden. Die freien Kapazitäten könnten mit einer intensiveren Pflege oder weiterer Aufwertung von innerstädtischen Grünanlagen eingesetzt werden.

Insgesamt sehe ich hier bzgl. der Nutzung von städtischen Grünanlagen durch den Menschen keinen Nachteil oder gar Widerspruch. Innerstädtische Parkflächen sollten als solche erhalten und erkennbar sein. Grünflächen am Stadtrand sollten eine naturnaheren Charakter besitzen.

Gibt es seitens der Stadt bereits Konzepte oder Überlegungen zu einer differenzierten Nutzung bzw. Bewirtschaftung?
Ich würde mich freuen, wenn das Thema und die Anregungen von der Verwaltung aufgegriffen und diskutiert werden würden.
Evtl. ließe sich auch eine Bürgerbefragung organisieren um noch weitere Anregungen zu erhalten und ein allgemein akzeptiertes Konzept zu erarbeiten.
Hier fallen mir z.B: Stadtteile wie Diesdorf, Diesdorf-Süd, Alt Olvenstedt, Ottersleben oder Teile von Cracau ein.

Die biologische Vielfalt lässt sich natürlich nicht 100%ig in einem städtischen Umfeld erhalten. Dafür dominiert hier der Mensch und das gesteht uns die Natur auch zu. Nur sollte und kann man die Natur nicht komplett aussperren. Denn aus der Luft betrachtet endet die Vielfalt schon weit vor den Toren der Stadt MD, die umgeben ist von monokulturellen Ackerflächen.
Hier könnten wir ein wenig Ausgleichsmöglichkeit bieten.

Danke und Gruß,

Stefan


Liebe Stadtverwaltung, lieber Stadtgartenbetrieb,

zuerst möchte ich mich bedanken für die Umsetzung meiner Anregung in der Frühjahrs/Sommersaison 2017. Der genannte Grünflächenbereich wurde für einen längeren Zeitraum nicht gemäht und es stellte sich im Rahmen der vorhandenen Pflanzenvielfalt ein entsprechendes Aufkommen an Insekten und Vögeln ein.

Ich würde mich nun freuen, wenn diese Maßnahme auch in diesem Jahr wieder aufgegriffen werden könnte. Hierbei ist zu betonen, daß ein Rückschnitt gerade im Frühjahr zu vermeiden ist um eine noch höhere Pflanzen- Kräuter- und Blumenvielfalt zu erlangen. Dies ermöglicht dementsprechend auch eine höhere Artenvielfalt an Insekten und Vögeln.

Insgesamt möchte ich somit erfragen, ob es auch dieses Jahr möglich ist die Grünfläche weniger oft zu mähen und ob es diesbezüglich Probleme oder Rückmeldungen/Anregungen/Kritik anderer Anwohner gab?

Mein erneutes Interesse in dieser Angelegenheit beruht u.a. auch auf den neuerlichen VS Artikel.
https://www.volksstimme.de/lokal/magdeburg/naturschutz-magdeburger-suchen-paradiese-fuer-insekten

Ich möchte auch zusätzlich noch anregen die genannte Grünfläche, soweit möglich, in eine Blumen- und Kräuterwiese umzuwidmen, durch abtragen der Grasnarbe und Aussaat entsprechender Blumen- und Kräutersamen. Ich meine mich zu erinnern, daß ähnliche Maßnahmen auf ausgewählten Grünflächen im Stadtgebiet vorgenommen wurden.

Vielen Dank und Gruß,

Stefan
Aufstink
Datum: 11.04.18 - 10:21
Autor: Anett Köster
Marty schrieb:

Hallo Frau Köster,

bitte richten Sie meinen Dank an alle Beteiligten aus. Der Papierkorb wurde innerhalb einer Woche installiert. Das ist phantastisch gut und demonstriert einmal mehr wie gut der Bürger Behördenkontakt in MD mittels Forum bzw. Melder funktioniert und auch kleine Anliegen berücksichtigt werden. Weiter so!

Gruß

Marty




DANKE und weitergeleitet! Sonnige Grüße
Re: Aufstink
Datum: 11.04.18 - 09:51
Autor: Marty
Anett Köster schrieb:

Guten Morgen,

der Städtische Abfallwirtschaftsbetrieb Magdeburg wird dem im Bereich Am Sonnenanger/Am Costerberg einen Papierkorb für Hundekot aufstellen.

Mit freundlichen Grüßen

Anett Köster
Intranetbeauftragte


Hallo Frau Köster,

bitte richten Sie meinen Dank an alle Beteiligten aus. Der Papierkorb wurde innerhalb einer Woche installiert. Das ist phantastisch gut und demonstriert einmal mehr wie gut der Bürger Behördenkontakt in MD mittels Forum bzw. Melder funktioniert und auch kleine Anliegen berücksichtigt werden. Weiter so!

Gruß

Marty

Lärmintensive Bauarbeiten im Domviertel
Datum: 11.04.18 - 09:33
Autor: Anett Köster
Tom Bohnen schrieb:

Guten Tag,

hiermit möchte ich Sie über lärmintensive Bauarbeiten im Domviertel vor 7:00 Uhr morgens informieren und hoffe auf ein Mitwirken der Stadt hinsichtlich der Einhaltung der Nachtzeiten. Bereits im letzten haben wir uns als Anwohner über den frühzeitigen Arbeitsbeginn auf den Baustellen beschwert, leider ohne langanhaltenden Erfolg. Die Bauleiter und Bauarbeiter müssen dringend über ihre Rechten und Pflichten informiert werden und an die einzuhaltenden Nachtzeiten bis 7 Uhr morgens hingewiesen werden. Konkret handelt es sich um die Bauarbeiten im hinteren Abschnitt der Leibnizstraße (grenzend an die Danzstraße und den Breiten Weg), die täglich zwischen 6 und 6:15 Uhr beginnen.
Vielen Dank.


Sehr geehrter Herr Bohnen,

Ihre Beschwerde über Lärmbelästigungen durch Bauarbeiten im Domviertel wurde durch die Untere Immissionsschutzbehörde geprüft. Der zuständige Mitarbeiter des Planungsbüros Stadtumbau GmbH wurde über die 32. Verordnung zur Durchführung des Bundes - Immissionsschutzgesetzes (Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung – 32. BImSchV) vom 29.08.2002 belehrt.

Ihm wurde nochmals mitgeteilt das der Einsatz von Baumaschinen in Gebieten, die dem Wohnen dienen, nur von 7:00 Uhr bis 20:00 Uhr zulässig ist. Dies gilt für Werktags einschließlich Sonnabends, eine Mittagspause für gewerbliche Betriebe ist nicht vorgesehen.

Ich möchte Sie bitten, bei erneuten Verstößen gern direkt mit mir Kontakt aufzunehmen (Frau Köhler, 540-2632) damit wir schnell erforderliche Maßnahmen treffen können.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Umweltamt
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