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Inhalt

Lärmminderungsplanung in der Landeshauptstadt Magdeburg

Der Schallimmissionsplan Magdeburg, der bereits 1991 mit Beihilfen des Landes Sachsen-Anhalt für das gesamte Stadtgebiet berechnet und als farbige Lärmkarten bearbeitet wurde, ist wesentliche Grundlage der Anstrengungen zur Lärmminderung.

Aufgrund der erheblichen Veränderungen bei der Wohn- und Arbeits- Struktur im Stadtgebiet in den Nachwende- Jahren musste 1996 eine neue Prognoseberechnung erfolgen

Aus der Konfliktanalyse ergab sich als Hauptschwerpunkt die vordringliche Lärmsanierung des Magdeburger Ringes. Mit Beschluss Nr. 635-31 (II) 96 hat der Stadtrat ein schrittweises Vorgehen mit baulichen Maßnahmen (Schallschutzwände) in den Folgejahren festgelegt.

Daraufhin konnten in folgenden Bereichen Lärmsanierungen durchgeführt werden, insgesamt waren ca. 3,2 Mio € nötig. An der Mittelbereitstellung beteiligte sich das Land und zum Teil die europäische Union ( EFRE ) zu 50%:

Ackerstraße, (1996) 

Cochstedter Straße, (1996/1997)

Goslarer Straße, (1998)

Stadtfeld (Br.- Wille- Str. und V.- v. –Unruh- Str.),(2000/2003)

Des Weiteren wurde aktiver Schallschutz am Magdeburger Ring auch aus Straßenbaumitteln, bei Änderungen, wie dem Bau des Mittelstreifens im Bereich Neustädter Feld, realisiert. Für Schall-schutzfenster erhielten die Eigentümer von Wohngebäuden von 1995 bis 2001 insgesamt 1,21 Mio € . Die Anträge kämen Praktisch aus allen Hauptnetzstraßen der Stadt.
Eine schalltechnische Dringlichkeitsliste zum Ersatz von Pflasteroberflächen fand Eingang in die Prioritätenliste Straßenbaumaßnahmen des zuständigen Baudezernates (1998 Stadtrats-beschluss).

Lärmminderungsplanung Stadtfeld Ost

Eine formelle Lärmminderungsplanung gemäß § 47a Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) für das Gebiet Stadtfeld- Ost ist gemäß DS 0727/02 in Durchführung.
Die Lärmminderungsplanung in Stadtfeld-Ost ist im Jahr 2004 mit reger Bürgerbeteiligung durchgeführt wurden. Der Maßnahmenplan wurde im Jahr 2005 fertiggestellt An der Umsetzung wird mit den zuständigen Ämtern und betroffenen Bürger gearbeitet. Nach dem Bau der Lärmschutzwand an der Hauptlärmquelle des Gebietes am Magdeburger Ring wurde als nächste Maßnahme Tempo 30 für die Hauptstraße des Gebietes in der Freiligrathstraße umgesetzt. Dies hat zur Folge, dass der Durchgangsverkehr reduziert wurde und somit weniger Verkehrslärm auftritt.
Die weiteren Maßnahmen wie Schaffung glatter Straßenoberflächen im gesamten Gebiet sind nur mit hohen Haushaltsmitteln aus dem Vermögenshaushalt zu leisten. An dieser Umsetzung wird in Zusammenarbeit mit den Ämtern der Stadtverwaltung und den Bürgern weiter gearbeitet.

Die zukünftige Lärmminderung hat nach europäischen Gesichtspunkten zu erfolgen.
Seit 2007 sind neue Lärmkarten ähnlich dem vorhanden Schallimmissionsplan zu erstellen. Die Aktionspläne liegen seit 2008 vor.

 

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