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Anlässlich der Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen in Rio de Janeiro 1992 wurde auch die Agenda 21 von mehr als 170 Staaten verabschiedet. Die Agenda 21 enthält in 40 Kapiteln alle wesentlichen Politikbereiche einer umweltverträglichen, nachhaltigen Entwicklung und gibt detaillierte Handlungsaufträge an die Regierungen, um einer weiteren Verschlechterung der Umweltsituation entgegenzuwirken. Hinsichtlich der Umsetzung der Agenda 21 in den Kommunen wird folgende Aussage getroffen: ....die kommunalen Verwaltungen sollen sich gemeinsam mit ihren Bürgern einem Konsultationsprozess unterziehen und einen Konsens hinsichtlich einer kommunalen Agenda 21 für die Gemeinschaft erzielen. Die einzelne Stadt hat aufgrund der Kommunalpolitik vor Ort und im Rahmen ihrer spezifischen Strukturen zu entscheiden, ob und wie sie eine Lokale Agenda 21 formulieren kann und will.
Am 09.06.1997 beschloss der Stadtrat eine Lokale Agenda für Magdeburg zu erarbeiten.
Zitat:
Der Stadtrat der Landeshauptstadt Magdeburg bekennt sich zu der lokalen Untersetzung des auf der UNO-Konferenz für Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio verabschiedeten Umwelt- und Entwicklungsprogramms für das 21. Jahrhundert (Agenda 21).
Auf seiner Sitzung am 13.06.2002 fasste der Stadtrat den Beschluss, eine Konzeption über die weitere Fortführung des Agenda 21-Prozesses in Magdeburg und in der Stadtverwaltung zu erstellen.
Aufgrund der personellen und finanziellen Kapazitäten erfolgt eine Konzentration auf einige wenige Handlungsfelder
Die inhaltliche Arbeit mit der Agenda 21 muss sich dabei an folgenden Kriterien messen:
- Nachhaltigkeit (sozial, ökonomisch und ökologisch)
- Integration (Vernetzung, integrative Lösungsansätze, Innovation, Abgehen vom Ressortdenken)
- Partizipation, das heißt die umfassende Beteiligung der Öffentlichkeit garantieren
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